Beeindruckende Bilanz

Bad Oldesloe.  07. November 2018. (ud) Auch wenn das Jahr 2018 noch nicht vorbei ist: Die bisherige Bilanz der Sozialberatung des SoVD Kreisverband Stormarn kann sich wieder sehen lassen. In bisher 269 abgeschlossenen Antragsverfahren und 313 Widerspruchsverfahren konnten für die Mitglieder 394.723 EUR an Nachzahlungen und 35.837 EUR an monatlich laufenden Zahlungen durchgesetzt werden.

Es lohnt sich, Mitglied im Sozialverband SoVD zu sein. Aktuell sehen dies im Kreis Stormarn 8.487 Mitglieder ebenso.

 


Jetzt ist es endlich amtlich: Ulla Brandt darf als ehrenamtliche SoVD Sozialberaterin arbeiten

Reinbek. 25. Oktober 2018. (ud) Jetzt hat endlich der Geschäftsführende Landesvorstand des SoVD "Grünes" Licht gegeben: Ursula Brandt, die frühere langjährige Behindertenbeauftragte der Stadt Reinbek und jetziges Mitglied im SoVD Ortsverbandsvorstand, darf als ehrenamtliche Sozialberaterin für den SoVD tätig werden und Fragen zum Schwerbehindertenrecht und zum SGB V beantworten. Nach telefonischer Vereinbarung bietet Frau Brandt ihre Beratung im Rickertsen Haus an.

 

Es hatte wegen dieser ehrenamtlichen Tätigkeit etwas Hick-Hack gegeben. Erst verweigerte der Landesvorstand die Erlaubnis zur Sozialberatung, dann fand ein persönliches Gespräch mit dem Leiter der Landesrechtsschutzabteilung statt und der Landesvorstand kam zu einer neuen Einsicht. Darüber informierte der Landesvorstand zwar die betroffene Kollegin bereits am 19.9.2018 per Brief, aber weder dem Kreisbüro in Bad Oldesloe noch dem Reinbeker Ortsverbandsvorstand wurde der neue Sachverhalt zur Kenntnis gebracht. Auf seine Beschwerde bekam der Ortsverbandsvorsitzende vom Landesvorstand  keine Antwort von den hohen Damen und Herren dieses Gremiums sondern am 25. Oktober ging vom Kreisbüro eine Kopie eines Schreibens aus Kiel ein, in dem der Sozialberatung durch U. Brandt zugestimmt wurde. Soweit zur Kommunikation zwischen Landesvorstand und untergeordneten Gliederungen des Sozialverbands.

 


SoVD VizePräsident Schneider: Rente muss Lebensstandard sichern!

Reinbek. 14. Oktober 2018. (ud) In einem engagierten Referat in der Mitgliederversammlung des SoVD Ortsverband Reinbek setzte sich der aus Schleswig-Holstein stammende SoVD VizePräsident Wolfgang Schneider für eine Stärkung des Sozialstaats ein.

 

So forderte Schneider, dass "die Rente den Lebensstandard sichern muss". Nach 45 Jahren Arbeit dürfe die Rente nicht unter der Grundsicherung liegen. "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, der muss mehr als die Grundsicherung erhalten." Sonst würde es bedeuten, dass Arbeit sich nicht lohne.

 

Schneider ging in seinen Ausführungen auch auf die Situation in der Pflege ein. Die geplanten Personalverstärkungen seien zwar zu begrüßen aber nicht ausreichend. Der SoVD fordere eine Pflegevollversicherung, um die Situation zu verbessern.

 

Jährlich fielen bundesweit ca. 80.000 Wohnungen aus der Sozialbindung heraus und verschärften die Wohnungssituation. Es werde in den Ballungszentren immer schwieriger für Arbeitnehmerfamilien, Alleinerziehende, Rentner/innen, Studenten und jungen Menschen eine bezahlbare Wohnung zu finden. Da nütze es nichts, wenn in entlegenen Gegenden Deutschlands Wohnungen leer stünden. Schneider forderte, auch den Bedarf an Barriere freien Wohnungen zu befriedigen.

 

Der VizePräsident ging in Reinbek auch auf die geplanten Änderungen in der "Versorgungsmedizin-Verordnung" ein. Hier müssten alle aufpassen, denn es würden Verschlechterungen in dem Grad der Behinderungen (GdB) geplant, es soll zeitliche Befristungen geben und es soll eine Einstufung des GdB nach Alter geben.

 

Abschließend dankte Schneider allen ehrenamtlich Tätigen in den Orts- und Kreisverbänden für ihr Engagement. Sie würden durch ihre gute Beratung, durch die Pflege des Zusammenhalts den SoVD stark machen.

 

Auf dem Foto: links Wolfgang Schneider, in der Mitte die Stormarner Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau, rechts Brigitte Finnern, Frauenbeauftragte des Kreisvorstands. Copyright: Helmut Uder.

 


SoVD Mitgliederversammlung erzeugt große Aufmerksamkeit

Reinbek. 13. Oktober 2018. (ud) Die große Ankündigung der Mitgliederversammlung des SoVD Reinbek in der "Bergedorfer Zeitung" erweckt riesiges Interesse an der heute nachmittag im Rickertsen Haus stattfindenden Veranstaltung. Die "bz" sprach schon im Vorwege mit dem SoVD Vize-Präsidenten Wolfgang Schneider, der in einem Vortrag auf die aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen und Handlungsfelder eingehen wird. Vom Stormarner Kreisvorstand werden die Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau und die frauenpolitische Sprecherin Brigitte Finnern ebenso erwartet wie die Nachbar-Ortsverbandsvorsitzende Ute Rehders aus Glinde.

 


Mehr Rente für Mütter

Reinbek. 09. Oktober 2018. (ud) In der Rente soll es ab 2019 mehr Geld für Mütter geben. Auf seiner Homepage teilt der DGB mit, dass "Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, ab 2019 ein halber Rentenpunkt mehr anerkannt wird. Mütter, deren Kinder nach 1992 geboren sind, werden künftig drei Jahre angerechnet." Letzteres ist allerdings nicht neu, denn für ab 1992 geborene Kinder wurden schon jetzt  drei Jahre anerkannt.

 


Mitgliederversammlung mit Herbstfest und prominenten Gast

Reinbek. 24. September 2018. (ud) In der nächsten Mitgliederversammlung am Sonnabend, 13. Oktober 2018 erwartet der SoVD Ortsverband Reinbek hohen Besuch. Der Vize-Präsident des SoVD, Wolfgang Schneider, hat sein Kommen zugesagt. Er wird einen Vortrag halten über die aktuellen sozialpolitischen Forderungen des Sozialverbands und mit den Mitgliedern darüber diskutieren. Auch die Stormarner SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau hat ihre Teilnahme zugesagt.

Im Anschluss findet das "Herbstfest" statt, bei dem wieder die Gelegenheit besteht, in gemütlicher Runde bei Speis und Trank untereinander Meinungen auszutauschen und einen vergnüglichen Nachmittag miteinander zu verbringen.

 


Nicht-Behinderte mit Ausweis von Behinderten unterwegs

Reinbek. 24. August 2018. (ud) Nach der SoVD Parkplatzaktion am Vormittag auf dem Famila-Parkplatz in Reinbek starteten Helmut Uder, die stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Musa-Uder und der Sprecher der Revisoren, Jonny Ryll,  Nachmittags auf dem Edeka-Parkplatz im Reinbeker Ortsteil Schönningstedt mit den Beobachtungen, wie die für Behinderte reservierten Parkplätze dort akzeptiert werden. Insgesamt war ein gutes Verhalten der Autofahrer zu beobachten. Die meisten hatten den Sinn erkannt, warum diese Parkplätze behinderten Menschen vorbehalten sind. Aber auffällig war unsere Beobachtung, dass offensichtliche Nicht-Behinderte einen entsprechenden vom Bürgermeister der Stadt Reinbek ausgestellten Parkplatz-Ausweis hatten, ohne das ein Behinderter sich im Auto aufhielt. Also ist der Sohn/der Mann oder Sonstwer mit dem Ausweis eines behinderten Menschen unterwegs, um möglichst dicht an den Eingang des Supermarktes heranfahren zu können. Das ist nicht Sinn dieses Ausweises! Diese nicht behinderten Leute sollten sich schämen, den Parkausweis für ihre Gehfaulheit zu missbrauchen!

 


Nur wenige "Falschparker"

Reinbek. 24. August 2018. (ud) Nur äußerst wenige "Falschparker" haben SoVD Ortsverbandsvorsitzender Helmut Uder und die Schwerbehinderten-Sprecherin Ulla Brandt heute Vormittag bei der Aktion "Behindertenparkplätze" vor dem Reinbeker Einkaufszentrum von Famila angetroffen. Die Autofahrer waren so vernünftig, die für die Behinderten reservierten Parkplätze frei zu lassen. Ein Kompliment an die Autofahrer. Die Behinderten werden ihnen ihr vorbildliches Verhalten danken. Auch der SoVD Ortsverband Reinbek sagt Danke.

 


Behindertenparkplätze

Reinbek. 20. August 2018. (ud) "Sie haben meinen Parkplatz. Wollen Sie auch meine Behinderung?" Mit dieser provokativen Fragestellung wollen die Vorstandsmitglieder des SoVD Ortsverband Reinbek am Freitag, 24. August 2018 wieder die "Falschparker" vor Reinbeker Geschäften konfrontieren.

 

Die Autofahrer sollen nicht angemacht sondern sie sollen für den Sinn von Behindertenparkplätzen sensibilisiert werden. In unserer egoistischen Welt wird, so die Beobachtung des Reinbeker Vorstands, leider immer weniger Rücksicht auf schwächere oder gehandicapte Menschen genommen.

 

 


"Maulkorberlass" unterschrieben

Reinbek. 19. Juli 2018.  (ud)  Um Mitglied im SoVD Landesvorstand sein zu dürfen, aber auch im Kreis- und Ortsverbandsvorstand, muss man einen "Maulkorberlass" - genannt "Verschwiegenheitserklärung" - unterschreiben. Das habe ich (Helmut Uder) jetzt getan. Denn mir wurde von der Geschäftsführung des SoVd Landesvorstands  angedroht, dass ich sonst nicht mehr an den Sitzungen des Landesvorstands teilnehmen darf. Ich darf nach dem "Maulkorberlass" folgendes nicht mehr mitteilen: "verbandsinterne Kenntnisse, Erfahrungen, Tatsachen sowie Vorgänge".

 


Aktion bezahlbarer Wohnraum

Reinbek 18. Juli 2018. (ud) Der Ortsverband Reinbek beteiligte sich am 14. Juli 2018 an der landesweiten Aktion des SoVD, um dafür zu werben und Unterschriften zu sammeln, dass das Recht auf bezahlbaren Wohnraum in der schleswig-holsteinischen Landesverfassung aufgenommen wird. Unter Leitung des stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden Jörg Wischermann, Schatzmeister Klaus Wollenhaupt und Revisor Jonny Ryll wurden Unterschriften gesammelt, um der Forderung des SoVD Nachdruck zu verleihen.  Gerade in Reinbek und dem Hamburger Umland wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Junge Menschen, Arbeitnehmerfamilien, Alleinerziehende,  ältere Menschen werden durch das geringe Angebot an bezahlbaren Wohnraum quasi aus Reinbek vertrieben. Hier besteht großer Handlungsbedarf und es ist zu hoffen, dass die verantwortlichen Politiker/innen und Verwaltungen entsprechend handeln.

 


Rickertsen Haus geschlossen

Reinbek. 23. Juni 2018. (ud) Im Juli ist das Rickertsen Haus in der Schulstraße geschlossen. Deshalb finden in diesem Monat keine Sprechstunden des SoVD statt. Anmeldungen zu den nächsten Sprechstunden, die im August 2018 stattfinden, werden entgegengenommen.

 

 


SoVD Kreisverbandstagung wählte neuen Kreisvorstand

 

 

Bargteheide. 26. Mai 2018. (ud) 92 Delegierte der 31 Stormarner SoVD Ortsverbände wählten in der 28. Kreisverbandstagung am 26. Mai 2018 in Bargetheide den neuen Kreisvorstand, der für die kommenden vier Jahre die Geschicke des Sozialverbands leiten wird. Kreisvorsitzende wurde wieder die seit acht Jahren amtierende Vorsitzende Irmtraut Sarau (56 Ja, 31 Nein-Stimmen), wiedergewählt als stellvertretender Kreisvorsitzender wurde Helmut Uder (86 Ja, 4 Nein-Stimmen) und neu als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Jörg Wischermann (80 Ja, 10 Nein-Stimmen) und Andreas Guhr (85 Ja, 7 Nein-Stimmen) gewählt. Neu als Beisitzerin wurde Elisabeth Musa-Uder gewählt.

 

PS. Alle abgebildeten Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden. Copyright: Helmut Uder.

Untere Reihe sitzend: links Jörg Wischermann, 3. von links Helmut Uder, 2. von rechts Elisabeth Musa-Uder