Jutta Napert für 60 jährige Mitgliedschaft geehrt

Reinbek. 24. Januar 2019 (ud) Jutta Napert trat am 01. Januar 1959 in Hamburg in den Sozialverband (SoVD) - damals hieß er noch Reichsbund - ein. Sie ist damit im Ortsverband Reinbek das Mitglied mit der längsten Zugehörigkeit zum SoVD.

 

1959 kam sie nach Hamburg. Sie suchte seinerzeit Arbeit und eine Wohnung und beim Behindertensport machte die Teilnehmer sie auf den SoVD aufmerksam. Der Verband werde ihr sicherlich helfen können, sagten die anderen Sportler. Später arbeitete sie als Näherin bei C&A.

 

Vor ca. 25 Jahren kam sie nach Reinbek, wo sie jetzt mit 89 Jahren immer noch allein und selbstständig in ihrer Wohnung lebt.

 

Der SoVD Vorsitzende Helmut Uder überreichte ihr die Urkunde und die Ehrennadel für die 60 jährige Mitgliedschaft im Sozialverband nebst einigen Präsenten.

 

Der Vorstand gratuliert der Jubilarin auf das Herzlichste und wünscht ihr Gesundheit und Glück.

 

 

 

 

 

 

 


Auszeichnung

Reinbek. 19. Januar 2019 (ud) Am gestrigen Freitag startete der SoVD Vorstand Reinbek seine Arbeit im Jahr 2019. In der Vorstandssitzung im Rickertsen Haus wurde zunächst eine Bilanz für das abgelaufene Jahr gezogen, um dann die Arbeitsvorhaben für 2019 zu besprechen.

 

Die stellvertretende Vorsitzende des SoVD Reinbek, Elisabeth Musa-Uder, überreichte dem Vorsitzenden Helmut Uder und seinem Stellvertreter Jörg Wischermann die Urkunde und das Ehrenabzeichen für fünf Jahre ehrenamtlicher Vorstandstätigkeit. Beide Ehrenamtler wurden Anfang 2014 zum ersten Mal in den Vorstand des Ortsverbands gewählt.

 

Seinerzeit zählte der Ortsverband Reinbek erst 169 Mitglieder, heute sind es 420. Eine rasante Aufwärtsentwicklung in fünf Jahren. In ihre Zeit fiel auch der Zusammenschluss des Reinbeker Ortsverbands mit dem Schönningstedter Ortsverband, so dass es auf den Gebiet der Stadt Reinbek nur noch einen SoVD gibt. Immerhin hat der SoVD in Reinbek mehr Mitglieder als die politischen Parteien zusammen.

 

Auf dem Bild: links Jörg Wischermann, rechts Helmut Uder.

 


Starker Andrang bei den Beratungen

Bad Oldesloe/Reinbek. 17. Januar 2019 (ud) Der Kreisverband Stormarn des Sozialverbands (SoVD) verzeichnet seit Jahren eine hohe Nachfrage nach sozialrechtlicher Beratung. Die Bilanz 2018 weist mit über 1.500 Ratsuchenden erneut ein hohes Niveau aus. Die Juristinnen und Sozialberaterinnen des SoVD Stormarn erstritten 453.000 EUR an Nachzahlungen und über 40.000 EUR an monatlich laufenden Zahlungen für die Mitglieder.

 

Die Gewährung sozialer Leistungen wird für viele Menschen immer komplizierter und undurchschaubarer. Wer kann sich schon in den zwölf Sozialgesetzbüchern und den zahlreichen Grundsatzentscheidungen des Bundessozialgerichts auskennen. Eigenartig ist es doch, wenn eine Leistung zum Beispiel durch eine Krankenversicherung oder durch die Rentenversicherung abgelehnt wird, aber wenn dann der SoVD eingeschaltet wird, wird diese Leistung doch gewährt. Dann muss sie auch schon vorher gesetzlich garantiert gewesen sein. Die Menschen, die sich nicht mit Hilfe des SoVD gegen Bescheide wehren, gehen leer aus. Spekulieren die Sozialversicherungsträger damit, um Ausgaben zu sparen?

 

Der SoVD Stormarn zählte am 2. Januar 2019 insgesamt 8.294 Mitglieder in 30 Ortsverbänden. Manche Menschen fühlen sich der Sozialbürokratie gegenüber ausgeliefert. Sie haben Sorgen und werden politisch verunsichert, was noch alles auf sie zukommt. Der Sozialabbau und die materiellen und  psychischen Folgen von Hartz IV hinterlassen ihre Spuren. Die Folge: Immer mehr Menschen suchen den Schutz des Sozialverbands.

 

Hinweis: Die sozialrechtliche Beratung für die Reinbeker SoVD Mitglieder findet durch die Kreisgeschäftsstelle immer am 2. Mittwoch im Monat im Glinder Bürgerhaus, I. Etage, ab 16:00 Uhr statt. Ratsuchende können aber auch in die Kreisgeschäftsstelle nach Bad Oldesloe, Hindenburgstr. 39 gehen - T. 04531 2772.

 


Mindestlohn völlig unzureichend - für ein würdevolles Leben im Alter

Reinbek. 02. Januar 2019. (ud) Zum 01. Januar 2019 wurde der Mindestlohn in Deutschland auf 9,19 EUR pro Stunde erhöht. Zum 01. Januar 2020 steigt er dann auf 9,35 EUR.  Dieser Mindestlohn ist nach Auffassung des Reinbeker SoVD aber völlig unzureichend, weil er den betroffenen Menschen nach einem 45jährigen Arbeitsleben zum Mindestlohn als Rentner kein Einkommen über der Hartz IV Grenze sichert. Dieser Mindestlohn ist ein Armutslohn im Alter. Die Rente, die auf diesem Mindestlohn basiert, muss durch staatliche Fürsorgemaßnahmen ergänzt werden. Arbeitgeber, die diese Armutslöhne zahlen werden dadurch praktisch durch steuerliche Subventionen unterstützt. Wir brauchen einen deutlich höheren Mindestlohn, um ihn in Zukunft endlich im Alter armutsfest zu machen. Wir brauchen eine Mindestlohnhöhe, damit die Menschen im Alter davon leben können, ohne auf staatliche Fürsorge angewiesen zu sein. Heute bedeutet Mindestlohn gleich Minirente.  Mindestlohn heute bedeutet als Rentner Armut im Alter. Das ist einer hochentwickelten Industrienation unwürdig. Das ist ein beschämendes Ergebnis neoliberaler Politik und dem Vorrang der Finanzwirtschaft nach immer höheren Renditen.

 


Änderungen im Sozialrecht 2019

Reinbek. 19. Dezember 2018. (ud)  In ihrer Pressemitteilung Nr. 204 vom 13.12.2018 hat die Bürgerbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein auf einige wichtige Änderungen im Sozialrecht aufmerksam gemacht, die ab Beginn des Jahres 2019 beginnen:

 

1.  Bei Hartz IV erhöht sich zum 01. Januar 2019 der Regelsatz für alleinstehende und alleinerziehende Personen von 416 EUR auf 424 EUR.

2. Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt zum 01. Januar 2019 von 3 auf 2,5 % des Bruttoeinkommens.

3. Der kassenabhängige Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung wird ab 01. Januar 2019 wieder paritätisch finanziert.

4. Bei der "Zurechnungszeit" in der gesetzlichen Rentenversicherung bei Berechnung der Erwerbsminderungsrente wird ab 01. Januar 2019 von der Regelaltersrente von 65 Jahren und 8 Monaten ausgegangen. Das erhöht die Erwerbsminderungsrente; aber es bleibt bei dem Abschlag von über 10 % wegen vorzeitiger Inanspruchnahme der Rente.

5. Mütter, in Ausnahmefällen auch Väter, erhalten für jedes vor 1992 geborene Kind einen weiteren zusätzlichen halben Rentenpunkt. Aktuell entspricht dies für ein Kind eine Rentenerhöhung von ca. 16 EUR monatlich.

6. Zum 01. Januar 2019 werden die Beiträge in der Pflegeversicherung erhöht. Kinderlose Versicherte zahlen dann 3,3 % Beitrag vom Bruttoeinkommen in die Pflegeversicherung; Versicherte mit Kindern müssen 3,05 % entrichten.

7. Ab 01. Juli 2019 steigt das Kindergeld. Eltern bekommen dann für das erste und zweite Kind 204 EUR pro Monat, für das dritte Kind 210 EUR und für jedes weitere Kind 235 EUR.

8. Die monatliche Pauschale für den Unterhalt von Pflegekindern erhöht sich in Schleswig-Holstein für Kinder vom 12. bis zum 18. Geburtstag auf 954 EUR.

 


Frohe Weihnachten und einen glücklichen Start ins Neue Jahr

Reinbek. 17. Dezember 2018. (ud) Der Vorstand des SoVD Ortsverband Reinbek wünscht allen 429 Mitgliedern, ihren Familien und Freunden, den Besuchern/innen unserer Internetseite ein gesegnetes Weihnachtsfest, fröhliche Tage und einen gesunden und glücklichen Start ins Jahr 2019.

 

Unsere Kreisgeschäftsstelle in Bad Oldesloe ist ab 21.12.18 bis 04. Januar 2019 geschlossen. Wir im OV Reinbek sind auch wieder im Januar des neuen Jahres für Sie erreichbar.

 

Alles Gute.

 

 


Änderungen in 2019

Reinbek. 09. Dezember 2018. (ud) 2019 stehen wieder etliche Veränderungen auf der Tagesordnung.

 

Ab 01.07. wird die Rente in Westdeutschland um rund 3,2 % erhöht

Ab 01.01. tragen Arbeitgeber/Rentenversicherung die Hälfte des Zusatzbeitrags in der Krankenversicherung

Ab 01.01. wird der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,5 %-Punkte angehoben

Ab 01.01. wird der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 %-Punkte auf 2,5 % gesenkt

Ab 01.01. 2019 beginnt die Regelaltersrente mit 65 Jahren und 8 Monaten

Ab 01.01. beträgt der Regelsatz für Hartz IV (Grundsicherung) für Alleinstehende 424,- € pro Monat

 


Sozialpolitik aufmerksam beobachten

Reinbek. 09. Dezember 2018. (ud) In der letzten Mitgliederversammlung 2018 warnte der SoVD Ortsverbandsvorsitzende Helmut Uder eindringlich vor weiteren sozialen Verschlechterungen. "Wir wehren uns dagegen, dass den Rentnern Angst gemacht wird, weil bestimmte Kräfte der privaten  Versicherungswirtschaft lukrative Aufträge zuschanzen wollen. Die Politik sollte alle Kraft darauf verwenden, die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken und sicher zu stellen, dass sie den Lebensstandard der älteren Bürger/innen garantiert. Nicht Privatisierung sondern Stärkung der gesellschaftlichen Solidarität ist das Gebot der Stunde."

 

Uder kritisierte mit deutlichen Worten geplante Verschlechterungen im Bereich der Versorgungsmedizin-Verordnung mit gravierenden Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen (Absenkung des GdB, mehr zeitliche Befristungen). Die Idee, den GdB unter Berücksichtigung neuester medizinischer Behandlungen festzulegen, werde zu einer Klagewelle vor den Sozialgerichten führen. "Diese Planungen der Bundesregierung werden zu weiter steigenden Mitgliederzahlen des SoVD führen", meinte Uder.

 

Der SoVD Ortsverbandsvorsitzende kritisierte die zunehmenden Hass-Diskussionen im Lande. "Wir brauchen mehr Respekt und weniger Egoismus. Die Politik muss sich endlich ernsthaft um die Sorgen der Menschen kümmern und soziale Gerechtigkeit zum Maßstab machen."

 


Termine 2019

Reinbek. 09. Dezember 2018. (ud) Die Termine für die Mitgliederversammlungen des SoVD Ortsverband Reinbek für 2019 stehen jetzt fest:

 

Sonnabend, 09. März 2019, Mitgliederversammlung mit Frühlingsfest

Sonnabend, 15. Juni 2019, Mitgliederversammlung mit Sommerfest

Sonnabend, 21. September 2019, Mitgliederversammlung mit Herbstfest

Sonnabend, 07. Dezember 2019, Mitgliederversammlung mit Weihnachtsfeier

 

Alle Veranstaltungen finden im Rickertsen-Haus, Schulstraße 7 in Reinbek statt.

 


Sozialrechtssprechstunde wieder im Januar

Reinbek. 07. Dezember 2018. (ud) Die Sozialrechtssprechstunde für die 430 Mitglieder des SoVD Ortsverband Reinbek, die am 2. Mittwoch im Monat um 16:00 Uhr im Glinder Bürgerhaus stattfindet, fällt im Dezember wegen Urlaub der Sozialberaterin aus. Die nächste Gelegenheit für die Reinbeker SoVD Mitglieder, ihre sozialrechtlichen Fragen loszuwerden, besteht dann wieder am 2. Mittwoch, d. 09. Januar 2019 im I. Stock des Glinder Bürgerhauses.

 


Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Reinbek. 07. Dezember 2018. (ud) Die Vorbereitungen für die letzte Mitgliederversammlung des SoVD Ortsverband Reinbek   im Jahr 2018 mit anschließendem Weihnachtsfest laufen auf Hochtouren. 80 Mitglieder haben sich angemeldet; nur kurz nach dem 2. Weltkrieg gab es beim SoVD Ortsverband Reinbek einen größeren Zulauf, gab es damals jedoch auch kaum alternative Veranstaltungen des geselligen Beisammenseins.

 

Der Vorstand freut sich, dass sich soviele Mitglieder angemeldet haben. Es zeigt, die Mischung aus sozialrechtlicher Beratung, persönlicher Betreuung und geselligem Beisammensein kommt bei den Mitgliedern an. Damit beweist die Basis des SoVD in den Ortsverbänden in Schleswig-Holstein, sie arbeiten erfolgreich zum Wohle der Mitglieder. Vielleicht ist dies ein Hinweis an den Geschäftsführenden Landesvorstand, bei dem innerhalb eines Jahres immerhin vier geschäftsführende Vorstandsmitglieder aus den Mitgliedern vorborgen gebliebenen Gründen aus dem Amt ausgeschieden sind, worauf es in der Arbeit des SoVD ankommt.

 


Mitgliederversammlung und Weihnachtsfest

Reinbek. 28. November 2018. (ud) Der Vorstand des SoVD Ortsverband Reinbek lädt die Mitglieder und ihre Freunde zur Mitgliederversammlung am Sonnabend, 8. Dezember 2018 ins Rickertsen Haus ein. Der Vorsitzende wird eine sozialpolitische Bilanz für das Jahr 2018 ziehen und einen kurzen Ausblick geben, was im Jahr 2019 auf uns zukommt. Im Anschluss findet dann das Weihnachtsfest statt. Bei Essen und Trinken wird gemütlich miteinander geklönt. Teilnehmer/innen möchten sich bitte beim Vorsitzenden telefonisch unter der Rufnummer 0151 41468694 anmelden.

 


Rentenbeginn 2019

Reinbek. 25. November 2018. (ud) Wer im Jahre 2019 in Rente gehen möchte, muss u.a. folgendes beachten:

Die Regelaltersrente für Menschen, die 1954 geboren sind, liegt bei 65 Jahren und 8 Monaten.

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, die mindestens 45 Jahre Versicherungszeit hinter sich haben, und 1956 geboren sind, liegt bei 63 Jahren und 8 Monaten (hier gibt es keine Abschläge, aber ein früherer Rentenbeginn ist nicht möglich).

Die Altersrente für langjährig Versicherte, die auf mindestens 35 Versicherungsjahre zurück blicken können und 1956 geboren sind, kann frühestens mit 63 Jahren in Anspruch genommen werden - Achtung: 2019 gibt es mindestens Abschläge von 9,9 %; für jeden Monat vor der Regelaltersrente beträgt der Abschlag 0,3 %.

Die Altersrente für Schwerbehinderte, die mindestens 35 Versicherungsjahre und einen GdB von mindestens 50 nachweisen können, beginnt für 1958 geborene frühestens mit 61 Jahren (Achtung: Abschlag von 10,8 %); die Regelaltersrente für diese Schwerbehinderten liegt bei 64 Jahre.

 


SoVD warnt vor Verschlechterungen für Menschen mit Behinderungen

Reinbek. 23. November 2018. (ud) Menschen mit Behinderungen müssen aufpassen. Denn das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine neue Verordnung für die "Versorgungsmedizin-Verordnung" vorgelegt. Es drohen den rund 7,8 Millionen Menschen, die eine anerkannte Schwerbehinderung haben, also einen GdB von mindestens 50, erhebliche Verschlechterungen.

 

Die von der Bundesregierung geplanten Änderungen können zu einem niedrigeren GdB führen. Das kann gravierende Auswirkungen auf die Betroffenen haben. Denn beispielsweise ist für den vorzeitigen Bezug einer Altersrente wegen Schwerbehinderung ein GdB von wenigstens 50 erforderlich. Fällt er jetzt niedriger aus, könnte es bedeuten, dass noch kein Rentenantrag gestellt werden kann.

 

Kritisch bewertet der SoVD, dass künftig der GdB deutlich häufiger nur befristet erteilt werden soll. In den Gesamt-GdB sollen GdB von 10 und auch 20 in der Regel nicht mehr einfließen. Die Abwertung kann dazu führen, dass der Schwerbehindertenstatus wegfällt.  Bei der Bewertung sollen außerdem die "bestmöglichen Behandlungsergebnisse" unterstellt werden und die Betroffenen müssen beweisen, dass sie nicht gut versorgt sind.

 

Der SoVD setzt sich mit Nachdruck und großem Engagement für die Rechte der Behinderten ein. Es gilt, Barrieren abzubauen statt neue zu errichten.

 


Musa-Uder ins Richterverhältnis berufen

Reinbek. 20. November 2018. (ud) Die stellvertretende Vorsitzende des SoVD Ortsverband Reinbek, Elisabeth Musa-Uder, wurde jetzt auf Vorschlag der DGB Region Schleswig-Holstein Südost von der Präsidentin des schleswig-holsteinischen Landessozialgerichts, Dr. Christine Fuchsloch, ab 1. Januar 2019 für weitere fünf Jahre in das Richterverhältnis als ehrenamtliche Sozialrichterin am Sozialgericht Lübeck berufen. Sie übt diese ehrenamtliche Aufgabe bereits seit dem 1. Januar 2000 aus.

 

Der Vorstand des SoVD Reinbek gratuliert recht herzlich zu dieser wichtigen Aufgabe und wünscht stets gute Entscheidungen und Urteile.

 

Erläuterungen: Die Kammern am Sozialgericht bestehen aus einem hauptberuflichen Richter und zwei ehrenamtlichen Richtern, die von den Gewerkschaften und den Arbeitgebern vorgeschlagen werden. Die ehrenamtlichen Richter können den hauptberuflichen Richter durchaus  überstimmen. Die ehrenamtlichen Richter sollen insbesondere ihre Lebenserfahrungen und ihre Kenntnisse aus der betrieblichen Arbeitswelt einbringen. So sind die Urteile der Sozialgerichte stets sehr praxisnah und haben eine hohe Akzeptanz bei den Klägern. Einen Rechtsanwalt benötigt der Kläger nicht. Aber viele lassen sich von den Gewerkschaften bzw. Sozialverbänden vertreten, die erfahrene und auf das Sozialrecht spezialisierte Juristinnen und Juristen beschäftigen. Bei medizinischen Gutachten bestellt das Sozialgericht jeweils einen eigenen Experten, um gegebenenfalls die ärztlichen Entscheidungen der Kranken- oder Rentenversicherung zu überprüfen.

 


Beeindruckende Bilanz

Bad Oldesloe.  07. November 2018. (ud) Auch wenn das Jahr 2018 noch nicht vorbei ist: Die bisherige Bilanz der Sozialberatung des SoVD Kreisverband Stormarn kann sich wieder sehen lassen. In bisher 269 abgeschlossenen Antragsverfahren und 313 Widerspruchsverfahren konnten für die Mitglieder 394.723 EUR an Nachzahlungen und 35.837 EUR an monatlich laufenden Zahlungen durchgesetzt werden.

Es lohnt sich, Mitglied im Sozialverband SoVD zu sein. Aktuell sehen dies im Kreis Stormarn 8.487 Mitglieder ebenso.

 


Jetzt ist es endlich amtlich: Ulla Brandt darf als ehrenamtliche SoVD Sozialberaterin arbeiten

Reinbek. 25. Oktober 2018. (ud) Jetzt hat endlich der Geschäftsführende Landesvorstand des SoVD "Grünes" Licht gegeben: Ursula Brandt, die frühere langjährige Behindertenbeauftragte der Stadt Reinbek und jetziges Mitglied im SoVD Ortsverbandsvorstand, darf als ehrenamtliche Sozialberaterin für den SoVD tätig werden und Fragen zum Schwerbehindertenrecht und zum SGB V beantworten. Nach telefonischer Vereinbarung bietet Frau Brandt ihre Beratung im Rickertsen Haus an.

 

Es hatte wegen dieser ehrenamtlichen Tätigkeit etwas Hick-Hack gegeben. Erst verweigerte der Landesvorstand die Erlaubnis zur Sozialberatung, dann fand ein persönliches Gespräch mit dem Leiter der Landesrechtsschutzabteilung statt und der Landesvorstand kam zu einer neuen Einsicht. Darüber informierte der Landesvorstand zwar die betroffene Kollegin bereits am 19.9.2018 per Brief, aber weder dem Kreisbüro in Bad Oldesloe noch dem Reinbeker Ortsverbandsvorstand wurde der neue Sachverhalt zur Kenntnis gebracht. Auf seine Beschwerde bekam der Ortsverbandsvorsitzende vom Landesvorstand  keine Antwort von den hohen Damen und Herren dieses Gremiums sondern am 25. Oktober ging vom Kreisbüro eine Kopie eines Schreibens aus Kiel ein, in dem der Sozialberatung durch U. Brandt zugestimmt wurde. Soweit zur Kommunikation zwischen Landesvorstand und untergeordneten Gliederungen des Sozialverbands.

 


SoVD VizePräsident Schneider: Rente muss Lebensstandard sichern!

Reinbek. 14. Oktober 2018. (ud) In einem engagierten Referat in der Mitgliederversammlung des SoVD Ortsverband Reinbek setzte sich der aus Schleswig-Holstein stammende SoVD VizePräsident Wolfgang Schneider für eine Stärkung des Sozialstaats ein.

 

So forderte Schneider, dass "die Rente den Lebensstandard sichern muss". Nach 45 Jahren Arbeit dürfe die Rente nicht unter der Grundsicherung liegen. "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, der muss mehr als die Grundsicherung erhalten." Sonst würde es bedeuten, dass Arbeit sich nicht lohne.

 

Schneider ging in seinen Ausführungen auch auf die Situation in der Pflege ein. Die geplanten Personalverstärkungen seien zwar zu begrüßen aber nicht ausreichend. Der SoVD fordere eine Pflegevollversicherung, um die Situation zu verbessern.

 

Jährlich fielen bundesweit ca. 80.000 Wohnungen aus der Sozialbindung heraus und verschärften die Wohnungssituation. Es werde in den Ballungszentren immer schwieriger für Arbeitnehmerfamilien, Alleinerziehende, Rentner/innen, Studenten und jungen Menschen eine bezahlbare Wohnung zu finden. Da nütze es nichts, wenn in entlegenen Gegenden Deutschlands Wohnungen leer stünden. Schneider forderte, auch den Bedarf an Barriere freien Wohnungen zu befriedigen.

 

Der VizePräsident ging in Reinbek auch auf die geplanten Änderungen in der "Versorgungsmedizin-Verordnung" ein. Hier müssten alle aufpassen, denn es würden Verschlechterungen in dem Grad der Behinderungen (GdB) geplant, es soll zeitliche Befristungen geben und es soll eine Einstufung des GdB nach Alter geben.

 

Abschließend dankte Schneider allen ehrenamtlich Tätigen in den Orts- und Kreisverbänden für ihr Engagement. Sie würden durch ihre gute Beratung, durch die Pflege des Zusammenhalts den SoVD stark machen.

 

Auf dem Foto: links Wolfgang Schneider, in der Mitte die Stormarner Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau, rechts Brigitte Finnern, Frauenbeauftragte des Kreisvorstands. Copyright: Helmut Uder.

 


SoVD Mitgliederversammlung erzeugt große Aufmerksamkeit

Reinbek. 13. Oktober 2018. (ud) Die große Ankündigung der Mitgliederversammlung des SoVD Reinbek in der "Bergedorfer Zeitung" erweckt riesiges Interesse an der heute nachmittag im Rickertsen Haus stattfindenden Veranstaltung. Die "bz" sprach schon im Vorwege mit dem SoVD Vize-Präsidenten Wolfgang Schneider, der in einem Vortrag auf die aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen und Handlungsfelder eingehen wird. Vom Stormarner Kreisvorstand werden die Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau und die frauenpolitische Sprecherin Brigitte Finnern ebenso erwartet wie die Nachbar-Ortsverbandsvorsitzende Ute Rehders aus Glinde.

 


Mehr Rente für Mütter

Reinbek. 09. Oktober 2018. (ud) In der Rente soll es ab 2019 mehr Geld für Mütter geben. Auf seiner Homepage teilt der DGB mit, dass "Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, ab 2019 ein halber Rentenpunkt mehr anerkannt wird. Mütter, deren Kinder nach 1992 geboren sind, werden künftig drei Jahre angerechnet." Letzteres ist allerdings nicht neu, denn für ab 1992 geborene Kinder wurden schon jetzt  drei Jahre anerkannt.

 


Mitgliederversammlung mit Herbstfest und prominenten Gast

Reinbek. 24. September 2018. (ud) In der nächsten Mitgliederversammlung am Sonnabend, 13. Oktober 2018 erwartet der SoVD Ortsverband Reinbek hohen Besuch. Der Vize-Präsident des SoVD, Wolfgang Schneider, hat sein Kommen zugesagt. Er wird einen Vortrag halten über die aktuellen sozialpolitischen Forderungen des Sozialverbands und mit den Mitgliedern darüber diskutieren. Auch die Stormarner SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau hat ihre Teilnahme zugesagt.

Im Anschluss findet das "Herbstfest" statt, bei dem wieder die Gelegenheit besteht, in gemütlicher Runde bei Speis und Trank untereinander Meinungen auszutauschen und einen vergnüglichen Nachmittag miteinander zu verbringen.

 


Nicht-Behinderte mit Ausweis von Behinderten unterwegs

Reinbek. 24. August 2018. (ud) Nach der SoVD Parkplatzaktion am Vormittag auf dem Famila-Parkplatz in Reinbek starteten Helmut Uder, die stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Musa-Uder und der Sprecher der Revisoren, Jonny Ryll,  Nachmittags auf dem Edeka-Parkplatz im Reinbeker Ortsteil Schönningstedt mit den Beobachtungen, wie die für Behinderte reservierten Parkplätze dort akzeptiert werden. Insgesamt war ein gutes Verhalten der Autofahrer zu beobachten. Die meisten hatten den Sinn erkannt, warum diese Parkplätze behinderten Menschen vorbehalten sind. Aber auffällig war unsere Beobachtung, dass offensichtliche Nicht-Behinderte einen entsprechenden vom Bürgermeister der Stadt Reinbek ausgestellten Parkplatz-Ausweis hatten, ohne das ein Behinderter sich im Auto aufhielt. Also ist der Sohn/der Mann oder Sonstwer mit dem Ausweis eines behinderten Menschen unterwegs, um möglichst dicht an den Eingang des Supermarktes heranfahren zu können. Das ist nicht Sinn dieses Ausweises! Diese nicht behinderten Leute sollten sich schämen, den Parkausweis für ihre Gehfaulheit zu missbrauchen!

 


Nur wenige "Falschparker"

Reinbek. 24. August 2018. (ud) Nur äußerst wenige "Falschparker" haben SoVD Ortsverbandsvorsitzender Helmut Uder und die Schwerbehinderten-Sprecherin Ulla Brandt heute Vormittag bei der Aktion "Behindertenparkplätze" vor dem Reinbeker Einkaufszentrum von Famila angetroffen. Die Autofahrer waren so vernünftig, die für die Behinderten reservierten Parkplätze frei zu lassen. Ein Kompliment an die Autofahrer. Die Behinderten werden ihnen ihr vorbildliches Verhalten danken. Auch der SoVD Ortsverband Reinbek sagt Danke.

 


Behindertenparkplätze

Reinbek. 20. August 2018. (ud) "Sie haben meinen Parkplatz. Wollen Sie auch meine Behinderung?" Mit dieser provokativen Fragestellung wollen die Vorstandsmitglieder des SoVD Ortsverband Reinbek am Freitag, 24. August 2018 wieder die "Falschparker" vor Reinbeker Geschäften konfrontieren.

 

Die Autofahrer sollen nicht angemacht sondern sie sollen für den Sinn von Behindertenparkplätzen sensibilisiert werden. In unserer egoistischen Welt wird, so die Beobachtung des Reinbeker Vorstands, leider immer weniger Rücksicht auf schwächere oder gehandicapte Menschen genommen.

 

 


"Maulkorberlass" unterschrieben

Reinbek. 19. Juli 2018.  (ud)  Um Mitglied im SoVD Landesvorstand sein zu dürfen, aber auch im Kreis- und Ortsverbandsvorstand, muss man einen "Maulkorberlass" - genannt "Verschwiegenheitserklärung" - unterschreiben. Das habe ich (Helmut Uder) jetzt getan. Denn mir wurde von der Geschäftsführung des SoVd Landesvorstands  angedroht, dass ich sonst nicht mehr an den Sitzungen des Landesvorstands teilnehmen darf. Ich darf nach dem "Maulkorberlass" folgendes nicht mehr mitteilen: "verbandsinterne Kenntnisse, Erfahrungen, Tatsachen sowie Vorgänge".

 


Aktion bezahlbarer Wohnraum

Reinbek 18. Juli 2018. (ud) Der Ortsverband Reinbek beteiligte sich am 14. Juli 2018 an der landesweiten Aktion des SoVD, um dafür zu werben und Unterschriften zu sammeln, dass das Recht auf bezahlbaren Wohnraum in der schleswig-holsteinischen Landesverfassung aufgenommen wird. Unter Leitung des stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden Jörg Wischermann, Schatzmeister Klaus Wollenhaupt und Revisor Jonny Ryll wurden Unterschriften gesammelt, um der Forderung des SoVD Nachdruck zu verleihen.  Gerade in Reinbek und dem Hamburger Umland wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Junge Menschen, Arbeitnehmerfamilien, Alleinerziehende,  ältere Menschen werden durch das geringe Angebot an bezahlbaren Wohnraum quasi aus Reinbek vertrieben. Hier besteht großer Handlungsbedarf und es ist zu hoffen, dass die verantwortlichen Politiker/innen und Verwaltungen entsprechend handeln.

 


Rickertsen Haus geschlossen

Reinbek. 23. Juni 2018. (ud) Im Juli ist das Rickertsen Haus in der Schulstraße geschlossen. Deshalb finden in diesem Monat keine Sprechstunden des SoVD statt. Anmeldungen zu den nächsten Sprechstunden, die im August 2018 stattfinden, werden entgegengenommen.

 

 


SoVD Kreisverbandstagung wählte neuen Kreisvorstand

 

 

Bargteheide. 26. Mai 2018. (ud) 92 Delegierte der 31 Stormarner SoVD Ortsverbände wählten in der 28. Kreisverbandstagung am 26. Mai 2018 in Bargetheide den neuen Kreisvorstand, der für die kommenden vier Jahre die Geschicke des Sozialverbands leiten wird. Kreisvorsitzende wurde wieder die seit acht Jahren amtierende Vorsitzende Irmtraut Sarau (56 Ja, 31 Nein-Stimmen), wiedergewählt als stellvertretender Kreisvorsitzender wurde Helmut Uder (86 Ja, 4 Nein-Stimmen) und neu als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Jörg Wischermann (80 Ja, 10 Nein-Stimmen) und Andreas Guhr (85 Ja, 7 Nein-Stimmen) gewählt. Neu als Beisitzerin wurde Elisabeth Musa-Uder gewählt.

 

PS. Alle abgebildeten Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden. Copyright: Helmut Uder.

Untere Reihe sitzend: links Jörg Wischermann, 3. von links Helmut Uder, 2. von rechts Elisabeth Musa-Uder