Rentenversicherung schwimmt im Geld

Reinbek. 24. Oktober 2019 (ud) Die Rücklagen der Deutschen Rentenversicherung sind nach Angaben der DRV Zeitschrift "Zukunft Jetzt", Ausgabe 3/2019 in diesem Jahr erneut gestiegen. Sie werden am Jahresende 40,5 Milliarden Euro betragen, das entspricht rund 1,8 Monatsausgaben. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Rücklage um über 2 Milliarden Euro zu.

 


Ab jetzt im Rathaus zu sehen: Modell des Rickertsen Hauses

Reinbek. 17. September 2019 (ud) Das Modell des Rickertsen Hauses, von unserem SoVD Mitglied Ewald Bergeest gebastelt und vom SoVD Ortsverband Reinbek dem Bürgermeister Björn Warmer überreicht, ist ab sofort für alle Interessierten im Reinbeker Rathaus zu sehen. Es steht in einer Vitrine im II. Stock auf den Fluren des Bauamts.


Wo Oskar Lafontaine Recht hat, da hat er Recht

Reinbek. 14. September 2019 (ud) In einem Eintrag bei Facebook am 12.09.2019 beschäftigt sich Oskar Lafontaine mit dem Erstarken des Rechtsextremismus. Er schreibt dazu u.a.: "Das beste Mittel dagegen ist eine Wiederherstellung des existenzsichernden Sozialstaats. Und vor allem eine existenzsichernde Rente im Alter. Wenn es spürbare Verbesserungen für die Mehrheit durch höhere Löhne und Renten und bessere soziale Leistungen gibt und wenn die skandalöse Ungleichheit in unserem Land eingedämmt wird, dann wird dem Erstarken des rechten Extremismus der Boden entzogen."

 


Neuer SoVD Kreisvorsitzender

Lasbek/ Reinbek. 13. September 2019 (ud) In der Kreisverbandskonferenz des Sozialverband (SoVD) Stormarn wurde der Oldesloer Andreas Guhr (63) in Lasbek zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Die bisherige Kreisvorsitzende, Irmtraut Sarau aus Jersbek, die das Amt neun Jahre lang ausübte, wurde zur stellvertretenden SoVD Kreisvorsitzenden gewählt.

 

Alfred Bornhalm vom SoVD Landesvorstand Schleswig-Holstein warnte vor einer weiteren Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich und kritisierte die nach wie vor zu geringe Zahl der Pflegekräfte, die zu einem Verlust an Mitmenschlichkeit in der Pflege führten.  Er bemängelte, dass private Unternehmen Geld aus den Pflegeeinrichtungen ziehen und es nicht in eine Verbesserung der Pflegesituation investierten. Hier bleibe noch viel Arbeit für den SoVD, um die Lage für die Betroffenen zu verbessern.

Auf dem Bild v.l.n.r. Andreas Guhr, Irmtraut Sarau und Alfred Bornhalm.

 


Propaganda gegen die gesetzliche Rentenversicherung

Reinbek. 13. September 2019 (ud) Gibt es eine abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren? Nein! Der Gesetzgeber hat eine Rente für besonders langjährig Versicherte (mindestens 45 Versicherungsjahre) geschaffen. Danach konnten vor 1953 Geborene mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Leider heißt diese Rente auch bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) noch immer so, obwohl kein Menschen mehr mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann. Auch der Wirtschaftsverband der Jungen Unternehmer fordert in einer Erklärung, die am 13.09.2019 bei t-online veröffentlicht wurde, die Abschaffung dieser Rente.

 

Das ist billige Polemik und Propaganda gegen die gesetzliche Rente, die für die meisten älteren Bürger*innen nach wie vor die wichtigste finanzielle Lebensgrundlage darstellt.

 

Im Jahre 2019 wird ein Mensch 63, wenn er 1956 geboren ist. Dann kann er mit 45 Versicherungsjahren mit 63 Jahren und 8 Monaten abschlagsfrei in Rente gehen. Ab Geburtsjahr 1964 geht das dann erst mit dem 65 Lebensjahr.

 

Und warum reden und schreiben diese Leute immer von der abschlagsfreien Rente mit 63? Klar, diese Herrschaften wollen die Rentenversicherung in Misskredit bringen.

 


Anhaltender Mitgliederzuwachs

Bad Oldesloe/ Reinbek. 12. September 2019 (ud) Der Mitgliederzuwachs beim Sozialverband Deutschland, Kreisverband Stormarn, ist ungebrochen. Aktuell liegt die Mitgliederzahl auf Kreisebene zum Stichpunkt 01. September 2019 bei 8.613 Mitglieder.

 

Das ist einerseits eine sehr erfreuliche Entwicklung für den Verband, zeigt sie doch die erfolgreiche Arbeit der ehrenamtlich geführten  Ortsverbände und der qualitativ hervorragenden Arbeit der Sozialrechtsberatung in den Kreisgeschäftsstellen auf. Andererseits ist es ein trauriges Spiegelbild der sozialen Situation in Deutschland, dass die Menschen verstärkt um ihre sozialen Rechte kämpfen müssen. Die Sozialversicherungen handeln immer mehr betriebswirtschaftlich, d.h. die Gewährung sozialer Leistungen ist ein "Kostenfaktor", der minimiert werden muss. Der einzelne Mensch, der die solidarische Hilfeleistung braucht, spielt in diesen ökonomischen Betrachtungen eine untergeordnete Rolle. Gut, dass es da den Sozialverband (SoVD) gibt, der als starke soziale Lobby für die Rechte der Mitglieder kämpft. Und er ist um so stärker, je mehr Mitglieder er hat.

 


Erste Stormarner SoVD Kreisverbandskonferenz

Lasbek/ Reinbek. 12. September 2019 (ud) Zum ersten Mal führt der Sozialverband (SoVD) Kreisverband Stormarn am Donnerstag, 12. September 2019 in Lasbek eine Kreisverbandskonferenz durch. Der Grund: Die langjährige Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau (Jersbek) legt nach über 10 Jahren ihr Amt aus persönlichen Gründen nieder. Der Geschäftsführende Kreisvorstand hat den Oldesloer Ortsverbandsvorsitzenden Andreas Guhr als neuen Kreisvorsitzenden vorgeschlagen. Irmtraut Sarau soll neu stellvertretende Kreisvorsitzende werden.

 

Die SoVD Kreisverbandskonferenz wird gemeinsam von den zur Zeit stellvertretenden Kreisvorsitzenden Andreas Guhr und Jörg Wischermann geleitet. In der Kreisverbandskonferenz wird auch eine neue Schriftführerin gewählt werden, da Manuela Fick ihr Amt niedergelegt hat.  Als Nachfolgerin wird Veronika Knödler aus Bad Oldesloe vorgeschlagen.

 

In der Stormarner Kreisverbandskonferenz geht es auch um eine Nachbetrachtung zur Damper SoVD Landesverbandstagung. Hier versuchte der Landesvorstand, Satzungsänderungsanträge kurz vor Toressschluss durchzupeitschen, was insbesondere von den Stormarner Delegierten*innen verhindert wurde. Ob das "Demokratiedefizit" des Landesvorstands, der sich  für den SoVD hält, aufgearbeitet wurde, wird im November 2019 sichtbar, wenn zum ersten Mal eine außerordentliche Landesverbandstagung in Kiel durchgeführt wird ("Das habe ich in 21 Jahren noch nie erlebt",  rief die Landesvorsitzende Jutta Kühl aufgeregt in den Saal.)

 


Herbst-Mitgliederversammlung

Reinbek. 11. September 2019 (ud) Am Sonnabend, 21. September 2019 ist es wieder soweit. Die Mitglieder des SoVD Ortsverband Reinbek treffen sich im Rickertsen Haus in der Schulstraße zu ihrer herbstlichen Mitgliederversammlung. Inhaltlich stehen Berichte über die Arbeit des Landes- und Kreisverbands auf der Tagesordnung. So wird über den aktuellen Stand des geplanten Neubaus der Landesgeschäftsstelle ebenso berichtet wie über die Kreisverbandskonferenz, in der ein neuer Kreisvorsitzender gewählt wurde.

 

Im Anschluss an die Berichte und die Aussprache hierüber geht es zum gemütlichen Teil über, um den Zusammenhalt unter den 450 Reinbeker SoVD Mitgliedern zu fördern.

 


Beschwerden über die Rentenversicherung häufen sich

Reinbek. 10. September 2019 (ud) Beim Sozialverband (SoVD) Reinbek häufen sich die Beschwerden über die schlechte Betreuung durch die Deutsche Rentenversicherung. "Die Versichertenberater, von denen es einen in Reinbek und einen in Glinde gibt, sind oft nicht erreichbar oder haben keine Termine mehr frei. Versichertenälteste gibt es keine in der Region. Bei der Rentenversicherung in Hamburg, so berichten es uns die Versicherten,  dauert es  drei Monate oder länger, bis man einen Termin erhält," kritisiert Jörg Wischermann, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverband Reinbek und des Kreisverband Stormarn.

 

Wischermann nennt es "ein Unding", dass es in Reinbek, Wentorf, Wohltorf, Aumühle, in einer Region von über 50.000 Einwohner_innen nur die beiden überlasteten Versichertenberater gibt. "Der Service der Rentenversicherung ist dringend verbesserungsbedürftig," betont Wischermann und verweist darauf, dass in den kommenden Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und damit der Beratungsbedarf weiter steigen wird.

 

Wischermann macht darauf aufmerksam, dass der SoVD Ortsverband für seine Mitglieder Hilfestellung bei allen Rentenanträgen (Altersrente, Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente) leistet. "Unser Service für die SoVD Mitglieder ist umfassend", so der stellvertretende Vorsitzende.

 


Außerordentliche Landesvorstandssitzung

Neumünster. 04. September 2019 (ud) Am heutigen Mittwoch trifft sich in Neumünster der Landesvorstand des SoVD Schleswig-Holstein zu einer außerordentlichen Sitzung. Einziges Thema ist die Beratung zur Planung einer neuen inklusiven Landesgeschäftsstelle in Kiel. Die jetzige Geschäftsstelle in der Landeshauptstadt platzt aus allen Nähten. Es hat sich herausgestellt, dass eine Sanierung und Erweiterung der derzeitigen Geschäftsstelle teuer und trotzdem ein inklusiver Umbau nicht möglich ist.

 


Spannung beim SoVD Schleswig-Holstein

Reinbek. 19. August 2019 (ud) Im SoVD Landesverband Schleswig-Holstein geschehen zur Zeit spannende Dinge. Erstmalig wird am Sonnabend, 16. November 2019 in Kiel eine außerordentliche Landesverbandstagung durchgeführt. Sie wurde notwendig, weil insbesondere die Stormarner Delegierten Anmerkungen zu den vom Vorstand geplanten Satzungsänderungen hatten und nicht bereit waren, diese kurz vor Toresschluss durch den Landesvorstand durchpeitschen zu lassen. Demokratie bedeutet für uns, aktive Beteiligung, Mitsprache und Mitbestimmung. Dies ist offensichtlich für die altgedienten Landesvorstandsmitgliedern eine neue Erfahrung, mit der sie noch nicht umgehen können (Das habe sie in 21 Jahren ihrer Vorstandstätigkeit noch nicht erlebt, rief die Landesvorsitzende Jutta Kühl erregt im Damper Tagungszentrum.). Aber sie werden es lernen müssen. Der SoVD ist nicht mehr der "Reichsbund" aus der Weimarer Republik sondern ein moderner Sozialverband des 21. Jahrhunderts.

 

Zur Vorbereitung der außerordentlichen Landesverbandstagung wird der Kreisverband Stormarn am Donnerstag, 12. September 2019 in Lasbek eine Kreisverbandskonferenz durchführen, was es bislang auch noch nicht gegeben hatte. Die Kreisverbandskonferenz, die sich aus dem Kreisvorstand, den Ortsverbandsvorsitzenden und hinzugewählten Frauenvertreterinnen zusammensetzt, kann die Beschlüsse fassen, die sonst einer Kreisverbandstagung vorbehalten sind.

Die Kreisverbandskonferenz wird einen neuen Kreisvorsitzenden wählen, da Irmtraut Sarau aus persönlichen Gründen das Amt nach neun Jahren abgibt. Vorgeschlagen als ihr Nachfolger ist der Oldesloer Ortsverbandsvorsitzende Andreas Guhr. Irmtraut Sarau wird dann als stellvertretende Kreisvorsitzende neben den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Helmut Uder und Jörg Wischermann kandidieren.

 


Fake-News der DRV Nord

Reinbek/ Bad Oldesloe. 19. August 2019 (ud) Die Deutsche Rentenversicherung Nord verbreitet auf ihrer Internetseite Fake-News. So heißt es dort: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Versicherungsämter helfen Ihnen kostenlos beim Beantragen von Leistungen und Ausfüllen von Formularen..." - Das ist eine krasse Falschinformation!

 

Ein Anruf beim Fachdienst für soziale Leistungen in der Kreisverwaltung Stormarn in Bad Oldesloe ergab, hier können überhaupt keine Rentenanträge gestellt werden. Weshalb die Rentenversicherung wider besseren Wissens die Versicherten mit diesen falschen Angaben, die nicht nur im Internet sondern auch in allen Broschüren enthalten sind,  in die Irre führt, ist nicht bekannt.

 

Der SoVD Reinbek empfiehlt allen Versicherten, die auf diese Falschmeldung herein gefallen sind, sich bei der DRV Geschäftsleitung, der Pressestelle oder im Selbstverwaltungsbüro zu beschweren.

 


SoVD schenkt der Stadt Reinbek Modell des Rickertsen-Hauses

Reinbek. 18. Juli 2019 (ud) Der SoVD Ortsverband Reinbek überreichte Reinbeks Bürgermeister Björn Warmer am Donnerstag, 18. Juli 2019 im Rathaus als Geschenk ein Modell des Rickertsen Hauses. Angefertigt hat das Modell das SoVD Mitglied Ewald Bergeest aus dem Arthur Goldschmidt Weg.  Die Anregung hierzu kam durch den Ortsverbandsvorsitzenden bei dem 90. Geburtstag von Ewald.

 

Der SoVD Vorsitzende hatte bereits auf Anregung der vielen Nutzer des Rickertsen Hauses, um das Zentrum für Seniorenaktivitäten in der Stadt noch bekannter zu machen, ein 24 Seiten umfassendes Booklet geschrieben, das in einer Auflage von rund 1.200 Exemplaren verteilt wurde. Jetzt kommt als Geschenk des SoVD an die Stadt das Modell des Hauses hinzu. Es wird einen gut sichtbaren Platz im Rathaus erhalten, wo es viele Besucher*innen besichtigen können.

 

Auf dem linken Bild sind zu sehen: v.l.n.r. Bürgermeister Björn Warmer, der stellvertretende SoVD Vorsitzende Jörg Wischermann, der Erbauer des Modells Ewald Bergeest und der SoVD Ortsverbandsvorsitzende Helmut Uder

 

Auf dem rechten Bild zu sehen ist das Rickertsen in der Schulstraße 7. Im Vordergrund die Boule-Bahn. Zu beachten sind die tollen Autos vor dem Seniorenzentrum. Keine Angst, die werden nicht von den Senioren*innen gefahren sondern sind allein dem Modellkauf geschuldet.

 

Übrigens:

Was in 24 Zeilen alles "falsch" geschrieben werden kann?

Das Hamburger Abendblatt, Stormarn, schrieb am 19.07.2019, dass Ewald Beest das Modell des Rickertsen Hauses an BM Warmer übergab. Falsch: Er heißt Ewald Bergeest. Falsch: Der Sozialverband (SoVD) Ortsverband Reinbek übergab das Modell an den BM.

Die Idee zu diesem Modell hatte ich Ewald bei seinem 90. Geburtstag unterbreitet. Ewald war von der Idee sofort begeistert und hat das tolle Modell für den SoVD angefertigt.

Dass das Geschenk an die Stadt vom SoVD kommt (auch meine Idee), hatte das Hamburger Abendblatt unterschlagen. Warum denn auf dem Bild Jörg Wischermann und ich mit abgebildet waren, wurde nicht erläutert. Schade.

Ihr Helmut Uder


Pendler in Reinbek und Stormarn

Reinbek. 15. Juli 2019 (ud) In der Stadt Reinbek, die nach Angaben des Kreises Stormarn am 30.09.2018 insgesamt 27.620 Einwohner zählte,  wohnten am 30.06.2018 insgesamt 10.128 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte; davon waren 5.289 Männer und 4.839 Frauen. 10.731 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiteten in den 744 Betrieben im Reinbeker Stadtgebiet. Insgesamt 1.638 Beschäftigte wohnten und arbeiteten in Reinbek.

 

Einpendler nach Reinbek gab es 9.091 und Auspendler 8.490. Es kommen also täglich rund 600 mehr Arbeitnehmer/innen nach Reinbek als von Reinbek aus in andere Kreise auspendeln.

 

Im Kreis Stormarn, der insgesamt 243.135 Einwohner hat,  wohnen 94.145 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 57.785 (=61,4 %) in einen anderen Kreis aus. Insgesamt 48.830 Arbeitnehmer/innen pendeln in den Kreis Stormarn ein. Ihren Arbeitsort im Kreis Stormarn haben 85.189 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, von denen 57,3 % Einpendler sind.

Die meisten Stormarner pendeln nach Hamburg  (40.403) und nach Lübeck (3.832) aus; die meisten Einpendler in Stormarn kommen aus Hamburg (19.188), dem Herzogtum Lauenburg (8.327) und dem Kreis Segeberg (3.714).

In Schleswig-Holstein wohnten nach der BA-Statistik am 30.06.2018 über 1.080.541 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 984.620 arbeiteten in Schleswig-Holstein. 846.620 wohnten und arbeiteten hier. Einpendler nach Schleswig-Holstein wurden 137.503 und Auspendler 233.720 gezählt.

Nur die Bundesländer Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Berlin haben ein Einpendler-Überschuss.

 

Quelle: Beschäftigungs- und Pendlerstatistik, Gemeindedaten aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Juni 2018

 


Antrag nach dem Schwerbehindertenrecht

Reinbek. 13. Juli 2019 (ud) Ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit ist länger als sechs Monate von dem allgemeinen Zustand abweichend und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ist beeinträchtigt.

Dann können Sie beim Landesamt für soziale Dienste (LAsD) Schleswig-Holstein in der Dienststelle Lübeck einen Antrag auf Feststellung eines GdB beantragen.

 

Schwerbehinderte Menschen sind Personen mit einem GdB von wenigstens 50.

 

Vor dem Ausfüllen des vierseitigen Antrags brauchen Sie keine Angst zu haben. Es ist nicht so schwer. Sie können als Mitglied des SoVD aber auch jederzeit die Unterstützung des Sozialverbands in Anspruch nehmen. Wir helfen Ihnen gerne.


SoVD unterstützt Kinderschutzbund mit einer Spende - Kinderarmut steigt weiter an

Bargteheide. 04. Juli 2019 (ud) Der Kreisvorstand Stormarn des SoVD unterstützt die Projekte des Kinderschutzbunds in Stormarn mit einer 500 Euro Spende.

 

Im Kreis Stormarn leben 7.000 Kinder in Armut. Mehr als 4.000 Kinder erhalten Hartz IV Leistungen und weitere 3.000 Kinder erhalten staatliche Unterstützung in Form von Wohngeld, Kinderzuschlag oder Sozialhilfe.

 

Der SoVD Kreisvorstand ist entsetzt, dass es im "reichen Kreis" Stormarn soviel Armut gibt. "Der Kreis Stormarn hat sich auf Kosten der Armen reich gespart", formulierte es einmal der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Guhr (Bad Oldesloe). "Das ist kein Politikversagen sondern typisch für die vorherschende neoliberale Politik", kritisierte der stellvertretende Kreisvorsitzende Helmut Uder diese Politik der Stormarner Parteien ("Stormarner Modell").

 

Die Zahlen des Stormarner Kinderschutzbundes zeigen, dass die Armut im Kreis Stormarn nicht sinkt. So ist beispielsweise der Anteil der armen Kinder in Glinde  von 15 % im Jahr 2010 auf 17 % im Jahr 2018 gestiegen und in Reinbek im selben Zeitraum von 6 % auf 10 %. Menschlich sei es erschreckend, dass die Politiker/innen diese negative Entwicklung einfach so hinnehmen.

 

Auf dem Bild: V.l.n.r. der stellvertretende Kreisvorsitzende Helmut Uder, der Geschäftsführer des Stormarner Kinderschutzbund Ingo Löding und die SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau bei der Scheckübergabe in Bargteheide.

 


SoVD Landesverband stellt Funktionäre an den Pranger

Reinbek. 01. Juli 2019 (ud) Großen Ärger bei Funktionsträgern des SoVD Ortsverband Reinbek löste eine eMail des SoVD Landesverbands vom 22. Mai 2019 aus. Insgesamt 50 Funktionsträger aus acht Kreisverbänden wurden unter Nennung des vollständigen Namen an den Pranger gestellt, weil sie angeblich die Verschwiegenheitserklärung ("Maulkorberlass") nicht unterschrieben haben sollen. Statt die Betroffenen direkt anzuschreiben, wählte der Landesverband den öffentlichen Weg.

 

Der Name jeden Schwerbrechers wird in der Öffentlichkeit mit dem ersten Buchstaben des Nachnamens abgekürzt. Der SoVD Landesverband Schleswig-Holstein aber bezichtigte, beschuldigte die genannten Mitglieder unter Nennung ihres vollständigen Namens. Wie ist es um den Datenschutz beim SoVD Landesverband bestellt?

 

Auf einen Beschwerdebrief des Ortsverbands vom 05. Juni reagierte die politisch verantwortliche Landesvorsitzende, Frau Kühl, bis zum 01. Juli 2019 nicht.

 

Selbst der Datenschutzbeauftragte des Landesverbands, dessen Aufgabe es u.a. ist, Vorwürfe an den Landesverband abzuwehren, schrieb uns am 14. Juni "... ist sein Handeln nach meiner Einschätzung zwar noch rechtmäßig gem. Art. 6 Abs. 1 f DS-GVO gewesen, allerdings im Sinne einer schonenden Datenverarbeitung optimierbar. Nichts destotrotz, kann natürlich eine Entschuldigung angebracht sein."

 

In seiner Sitzung am 28. Juni verwahrte sich der Reinbeker Ortsverbandsvorstand noch einmal entschieden gegen die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch den SoVD Landesverband. Der Ortsverbandsvorstand forderte 1. eine förmliche Entschuldigung des Landesvorstands für die öffentliche Vorverurteilung und 2. eine besondere Entschuldigung in aller Form, dass in diesem Zusammenhang die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Elisabeth Musa-Uder fälschlichweise öffentlich gebrandmarkt wurde, obwohl sie bereits am 06. Oktober 2018 die unterschriebene Verschwiegenheitserklärung ("Maulkorberlass") an den Landesverband gesandt hatte. Diese ungerechtfertigte Bezichtigung ist peinlich für den Landesverband und der Ortsverbandsvorstand erwartet hier zurecht eine Entschuldigung durch die Landesvorsitzende Kühl.

 

Was steht u.a. in dieser Verschwiegenheitserklärung ("Maulkorberlass"): "Ich verpflichte mich hiermit ausdrücklich, über die während der Dauer meiner Tätigkeit für den SoVD bekannt gewordenen verbandsinternen Kenntnisse, Erfahrungen, Tatsachen sowie Vorgänge Schweigen zu bewahren, sie in keiner Form Dritten zugänglich zu machen und sie auch nicht für eigene Zwecke auszuwerten."