SoVD schenkt der Stadt Reinbek Modell des Rickertsen-Hauses

Reinbek. 18. Juli 2019 (ud) Der SoVD Ortsverband Reinbek überreichte Reinbeks Bürgermeister Björn Warmer am Donnerstag, 18. Juli 2019 im Rathaus als Geschenk ein Modell des Rickertsen Hauses. Angefertigt hat das Modell das SoVD Mitglied Ewald Bergeest aus dem Arthur Goldschmidt Weg.  Die Anregung hierzu kam durch den Ortsverbandsvorsitzenden bei dem 90. Geburtstag von Ewald.

 

Der SoVD Vorsitzende hatte bereits auf Anregung der vielen Nutzer des Rickertsen Hauses, um das Zentrum für Seniorenaktivitäten in der Stadt noch bekannter zu machen, ein 24 Seiten umfassendes Booklet geschrieben, das in einer Auflage von rund 1.200 Exemplaren verteilt wurde. Jetzt kommt als Geschenk des SoVD an die Stadt das Modell des Hauses hinzu. Es wird einen gut sichtbaren Platz im Rathaus erhalten, wo es viele Besucher*innen besichtigen können.

 

Auf dem linken Bild sind zu sehen: v.l.n.r. Bürgermeister Björn Warmer, der stellvertretende SoVD Vorsitzende Jörg Wischermann, der Erbauer des Modells Ewald Bergeest und der SoVD Ortsverbandsvorsitzende Helmut Uder

 

Auf dem rechten Bild zu sehen ist das Rickertsen in der Schulstraße 7. Im Vordergrund die Boule-Bahn. Zu beachten sind die tollen Autos vor dem Seniorenzentrum. Keine Angst, die werden nicht von den Senioren*innen gefahren sondern sind allein dem Modellkauf geschuldet.

 

Übrigens:

Was in 24 Zeilen alles "falsch" geschrieben werden kann?

Das Hamburger Abendblatt, Stormarn, schrieb am 19.07.2019, dass Ewald Beest das Modell des Rickertsen Hauses an BM Warmer übergab. Falsch: Er heißt Ewald Bergeest. Falsch: Der Sozialverband (SoVD) Ortsverband Reinbek übergab das Modell an den BM.

Die Idee zu diesem Modell hatte ich. Ewald war von der Idee begeistert und hat das tolle Modell für den SoVD angefertigt.

Dass das Geschenk an die Stadt vom SoVD kommt (auch meine Idee), hatte das Hamburger Abendblatt unterschlagen. Warum denn auf dem Bild Jörg Wischermann und ich mit abgebildet waren, wurde nicht erläutert. Schade. Nicht selbst recherchiert und auf die wohl schlecht formulierte Presseinformation der Stadt gebaut.

Ihr Helmut Uder


Pendler in Reinbek und Stormarn

Reinbek. 15. Juli 2019 (ud) In der Stadt Reinbek, die nach Angaben des Kreises Stormarn am 30.09.2018 insgesamt 27.620 Einwohner zählte,  wohnten am 30.06.2018 insgesamt 10.128 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte; davon waren 5.289 Männer und 4.839 Frauen. 10.731 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiteten in den 744 Betrieben im Reinbeker Stadtgebiet. Insgesamt 1.638 Beschäftigte wohnten und arbeiteten in Reinbek.

 

Einpendler nach Reinbek gab es 9.091 und Auspendler 8.490. Es kommen also täglich rund 600 mehr Arbeitnehmer/innen nach Reinbek als von Reinbek aus in andere Kreise auspendeln.

 

Im Kreis Stormarn, der insgesamt 243.135 Einwohner hat,  wohnen 94.145 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 57.785 (=61,4 %) in einen anderen Kreis aus. Insgesamt 48.830 Arbeitnehmer/innen pendeln in den Kreis Stormarn ein. Ihren Arbeitsort im Kreis Stormarn haben 85.189 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, von denen 57,3 % Einpendler sind.

Die meisten Stormarner pendeln nach Hamburg  (40.403) und nach Lübeck (3.832) aus; die meisten Einpendler in Stormarn kommen aus Hamburg (19.188), dem Herzogtum Lauenburg (8.327) und dem Kreis Segeberg (3.714).

In Schleswig-Holstein wohnten nach der BA-Statistik am 30.06.2018 über 1.080.541 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 984.620 arbeiteten in Schleswig-Holstein. 846.620 wohnten und arbeiteten hier. Einpendler nach Schleswig-Holstein wurden 137.503 und Auspendler 233.720 gezählt.

Nur die Bundesländer Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Berlin haben ein Einpendler-Überschuss.

 

Quelle: Beschäftigungs- und Pendlerstatistik, Gemeindedaten aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Juni 2018

 


Antrag nach dem Schwerbehindertenrecht

Reinbek. 13. Juli 2019 (ud) Ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit ist länger als sechs Monate von dem allgemeinen Zustand abweichend und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ist beeinträchtigt.

Dann können Sie beim Landesamt für soziale Dienste (LAsD) Schleswig-Holstein in der Dienststelle Lübeck einen Antrag auf Feststellung eines GdB beantragen.

 

Schwerbehinderte Menschen sind Personen mit einem GdB von wenigstens 50.

 

Vor dem Ausfüllen des vierseitigen Antrags brauchen Sie keine Angst zu haben. Es ist nicht so schwer. Sie können als Mitglied des SoVD aber auch jederzeit die Unterstützung des Sozialverbands in Anspruch nehmen. Wir helfen Ihnen gerne.


SoVD unterstützt Kinderschutzbund mit einer Spende - Kinderarmut steigt weiter an

Bargteheide. 04. Juli 2019 (ud) Der Kreisvorstand Stormarn des SoVD unterstützt die Projekte des Kinderschutzbunds in Stormarn mit einer 500 Euro Spende.

 

Im Kreis Stormarn leben 7.000 Kinder in Armut. Mehr als 4.000 Kinder erhalten Hartz IV Leistungen und weitere 3.000 Kinder erhalten staatliche Unterstützung in Form von Wohngeld, Kinderzuschlag oder Sozialhilfe.

 

Der SoVD Kreisvorstand ist entsetzt, dass es im "reichen Kreis" Stormarn soviel Armut gibt. "Der Kreis Stormarn hat sich auf Kosten der Armen reich gespart", formulierte es einmal der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Guhr (Bad Oldesloe). "Das ist kein Politikversagen sondern typisch für die vorherschende neoliberale Politik", kritisierte der stellvertretende Kreisvorsitzende Helmut Uder diese Politik der Stormarner Parteien ("Stormarner Modell").

 

Die Zahlen des Stormarner Kinderschutzbundes zeigen, dass die Armut im Kreis Stormarn nicht sinkt. So ist beispielsweise der Anteil der armen Kinder in Glinde  von 15 % im Jahr 2010 auf 17 % im Jahr 2018 gestiegen und in Reinbek im selben Zeitraum von 6 % auf 10 %. Menschlich sei es erschreckend, dass die Politiker/innen diese negative Entwicklung einfach so hinnehmen.

 

Auf dem Bild: V.l.n.r. der stellvertretende Kreisvorsitzende Helmut Uder, der Geschäftsführer des Stormarner Kinderschutzbund Ingo Löding und die SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau bei der Scheckübergabe in Bargteheide.

 


SoVD Landesverband stellt Funktionäre an den Pranger

Reinbek. 01. Juli 2019 (ud) Großen Ärger bei Funktionsträgern des SoVD Ortsverband Reinbek löste eine eMail des SoVD Landesverbands vom 22. Mai 2019 aus. Insgesamt 50 Funktionsträger aus acht Kreisverbänden wurden unter Nennung des vollständigen Namen an den Pranger gestellt, weil sie angeblich die Verschwiegenheitserklärung ("Maulkorberlass") nicht unterschrieben haben sollen. Statt die Betroffenen direkt anzuschreiben, wählte der Landesverband den öffentlichen Weg.

 

Der Name jeden Schwerbrechers wird in der Öffentlichkeit mit dem ersten Buchstaben des Nachnamens abgekürzt. Der SoVD Landesverband Schleswig-Holstein aber bezichtigte, beschuldigte die genannten Mitglieder unter Nennung ihres vollständigen Namens. Wie ist es um den Datenschutz beim SoVD Landesverband bestellt?

 

Auf einen Beschwerdebrief des Ortsverbands vom 05. Juni reagierte die politisch verantwortliche Landesvorsitzende, Frau Kühl, bis zum 01. Juli 2019 nicht.

 

Selbst der Datenschutzbeauftragte des Landesverbands, dessen Aufgabe es u.a. ist, Vorwürfe an den Landesverband abzuwehren, schrieb uns am 14. Juni "... ist sein Handeln nach meiner Einschätzung zwar noch rechtmäßig gem. Art. 6 Abs. 1 f DS-GVO gewesen, allerdings im Sinne einer schonenden Datenverarbeitung optimierbar. Nichts destotrotz, kann natürlich eine Entschuldigung angebracht sein."

 

In seiner Sitzung am 28. Juni verwahrte sich der Reinbeker Ortsverbandsvorstand noch einmal entschieden gegen die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch den SoVD Landesverband. Der Ortsverbandsvorstand forderte 1. eine förmliche Entschuldigung des Landesvorstands für die öffentliche Vorverurteilung und 2. eine besondere Entschuldigung in aller Form, dass in diesem Zusammenhang die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Elisabeth Musa-Uder fälschlichweise öffentlich gebrandmarkt wurde, obwohl sie bereits am 06. Oktober 2018 die unterschriebene Verschwiegenheitserklärung ("Maulkorberlass") an den Landesverband gesandt hatte. Diese ungerechtfertigte Bezichtigung ist peinlich für den Landesverband und der Ortsverbandsvorstand erwartet hier zurecht eine Entschuldigung durch die Landesvorsitzende Kühl.

 

Was steht u.a. in dieser Verschwiegenheitserklärung ("Maulkorberlass"): "Ich verpflichte mich hiermit ausdrücklich, über die während der Dauer meiner Tätigkeit für den SoVD bekannt gewordenen verbandsinternen Kenntnisse, Erfahrungen, Tatsachen sowie Vorgänge Schweigen zu bewahren, sie in keiner Form Dritten zugänglich zu machen und sie auch nicht für eigene Zwecke auszuwerten."