Erfolgreiche Arbeit

Reinbek/ Bad Oldesloe. 13. Januar 2018. (ud) Die Bilanz des SoVD Kreisbüros in Bad Oldesloe für das Jahr 2017 kann sich sehen lassen. 1.426 Besucher/innen fanden sich in den Sprechstunden ein. Insgesamt erstritten die SoVD Juristinnen und Sozialberater für die Stormarner Mitglieder 375.000 EUR an Nachzahlungen und 48.000 EUR an monatlich laufenden Zahlungen. Im Vergleich zu 2016 waren es 2017 zwar rund 75 Besucher/inen weniger, aber die erstrittenen Summen dafür deutlich höher.

Es lohnt sich, im SoVD Mitglied zu sein und einen starken Verband für seine sozialrechtlichen Interessen an seiner Seite zu haben.

 

 


SoVD-Service: Pflegetagebuch

Reinbek. 11. Januar 2019. (ud) Der SoVD Bundesverband hat wieder ein neues Pflegetagebuch veröffentlicht. Hierin finden Sie alle Informationen zur Begutachtung. Wenn es um die Einstufung für den Pflegegrad geht, sind diese Kenntnisse wichtig. Sie stellen eine unverzichtbare Hilfe für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen dar.

 

Wo gibt es das Pflegetagebuch?

Sie finden es einmal im Internet unter www.sovd.de

oder

Sie bestellen es als Buch beim SoVD Bundesverband in Berlin.

 

 


Die Arbeit in 2018 hat begonnen

Reinbek. 11. Januar 2018. (ud) Die Arbeit im Jahre 2018 ist gestartet. Es ging los mit einer Sitzung des Geschäftsführenden Kreisvorstands am 09.01. 2018 in Bad Oldesloe, in der die SoVD Kreisverbandstagung am 26. Mai 2018 in Bargteheide vorbereitet wurde.

Am 11. Januar werden die Schlüssel im Rickertsen-Haus ausgewechselt; am 25. Januar findet eine Besprechung aller Nutzer des Rickertsen-Hauses statt und am 26. Januar tagt der Vorstand des SoVD Reinbek, um die Jahreshauptversammlung, die am 24. Februar 2018 stattfindet, vorzubereiten. Der Vorstand will in seiner Sitzung einen personellen Vorschlag für den Vorstand (Wahlperiode 2018 - 2020) , für die Revisionskommission und für die Delegierten zur Kreisverbandstagung ausarbeiten.

 

 


Frohe Weihnachten

Reinbek. 20 Dezember 2017. (ud) Der Vorstand des SoVD Ortsverband Reinbek wünscht allen Mitgliedern, ihren Verwandten, Bekannten und Freunden sowie allen Reinbekerinnen und Reinbekern ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen glücklichen Start ins Jahr 2018. Das wichtigste für uns alle: Viel Gesundheit und Freude am Leben.

 

Ihr Vorstand

Helmut Uder     Christiana Leiß     Peter Wöhlert

 

 


Termine 2018

Reinbek. 18. Dezember 2017. (ud) Der Vorstand hat jetzt die Termine für die Mitgliederversammlungen 2018 festgelegt:

Sonnabend, 24. Februar 2018, Jahreshauptversammlung/ Frühlingsfest - es wird der Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt

Sonnabend, 09. Juni 2018, Mitgliederversammlung und Grillfest

Sonnabend, 13. Oktober 2018, Mitgliederversammlung/ Herbstfest

Sonnabend, 08. Dezember 2018, Mitgliederversammlung und Weihnachtsfest

Die Veranstaltungen finden im Rickertsen-Haus in Reinbek statt. Es wird gesondert eingeladen.

 

 


Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier

Reinbek. 09. Dezember 2017. (ud) Rund 80 Reinbeker SoVD Mitglieder trafen sich zur weihnachtlichen Mitgliederversammlung heute Nachmittag im Rickertsen-Haus. Die Stimmung und der Zusammenhalt der Mitglieder sind einfach toll und begeisternd.

 

Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann war in dieser Eigenschaft zum letzten Mal beim SoVD Reinbek, denn bei der Kommunalwahl am 06. Mai 2018 kandidiert er nicht wieder. Lohmann war immer gerne Gast beim SoVD und fühlte sich in diesem Kreis sehr wohl. Der SoVD seinerseits freute sich, den Reinbeker Bürgervorsteher in seinen Veranstaltungen begrüßen zu können.

 

Die stellvertretende Vorsitzende, Christiana Leiß, konnte einigen Mitgliedern nachträglich zum Geburtstag einen Blumenstrauß überreichen und mehrere Mitglieder für zehnjährige Mitgliedschaft gratulieren. Dieses Jahr feierten 20 Mitglieder 10jährige Mitgliedschaft im SoVD.

 

Der Vorsitzende, Helmut Uder, erinnerte daran, dass der SoVD Ortsverband Reinbek bereits im Dezember des letzten Jahres 70jähriges Bestehen hätte feiern können. Leider seien die alten Unterlagen erst jetzt gefunden worden. Dafür ist die "Chronik" des Reinbeker Ortsverbands nunmehr im Internet zu lesen.

 

Die Mitgliederentwicklung des SoVD ist ein Spiegelbild der sozialen Situation in Deutschland. Nach dem Krieg herrschte bittere soziale Armut, der Sozialstaat war am Boden zerstört und der SoVD verzeichnete eine hohe Mitgliederzahl; im Wirtschaftsaufschwung wurden viele soziale Gesetze verabschiedet und in der Folge ging die Mitgliederzahl in Reinbek deutlich zurück; durch die Agenda 2010-Politik und die Hartz-Gesetzgebung verschärften sich die sozialen Probleme wieder für viele Menschen und der SoVD Ortsverband Reinbek verzeichnet anhaltend stark steigende Mitgliederzuwächse.

 

 

 

 


Reicher Kreis, reiche Stadt, arme Menschen

Reinbek. 02. Dezember 2017. (ud) Das Statistische Landesamt Nord hat interessante Daten über Stormarn veröffentlich.

 

Bevölkerungentwicklung:

2005 gab es im Kreis Stormarn 224.583 Einwohner/innen; 2015 waren es 239.614. Das entspricht einem Bevölkerungszuwachs in zehn Jahren von rund 15 %.  Während so 2005 insgesamt 293 Menschen auf einem Quadratkilometer lebten, waren es 2015 insgesamt 313. Im Kreis Pinneberg, ebenfalls im Hamburger Randgebiet angesiedelt, lebten 463 Menschen auf einem Quadratkilometer. Im Landesdurchschnitt tummelten sich 181 Menschen auf einem Quadratkilometer.

 

Das Durchschnittsalter der Stormarner Einwohner/innen ist im genannten Zeitraum von 43,0 Jahren auf 45,1 Jahre angestiegen (Landesdurchschnitt 44,9 Jahre). Der höchste Landesdurchschnitt ist mit 47,6 % in Ostholstein verzeichnet, weil an der Ostseeküste viele ältere Bürger/innen ihren Alterswohnsitz gründen.

 

Von 4,3 % im Jahre 2001 stieg der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in Stormarn auf 5,8 %, was unter dem Landesdurchschnitt von 6,3 % liegt. Höchster Ausländeranteil wurde mit 8,4 % im Kreis Pinneberg registriert.

 

Bei dem natürlichen Bevölkerungssaldo, hierunter verstehen die Statistiker die Differenz zwischen Lebendgeborenen und Gestorbenen, lag Stormarn im Jahre 2015 bei -543; im Kreis Ostholstein lag er bei -1.203, was mit dem höheren Durchschnittsalter korrespondiert.

 

Der Wanderungssaldo, also die Zu- und Fortzüge aus dem Kreisgebiet haben sich im Stormarn von 1.375 im Jahre 2005 auf 3.420 im Jahre 2015 erhöht. Das zeigt, wie attraktiv der Kreis für die Menschen ist. Nur im Kreis Pinneberg war der Wanderungssaldo noch höher (4.025).

 

Erwerbstätige am Arbeitsort gab es in Stormarn im Jahre 2015 insgesamt 108.700 gegenüber 98.700 im Jahre 2005. Mehr Erwerbstätige gab es nur in den Kreisen Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg.

Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort an der erwerbsfähigen Bevölkerung betrug in Stormarn 59,5 % (im Jahre 2015). In Segeberg und Pinneberg war er etwas höher.

Der Anteil der Einpendler betrug dabei 2015  56,5 %, die Auspendlerquote 61,6 %. Insgesamt pendelten demnach 10.357 mehr Arbeitnehmer aus dem Kreis aus. Mit 3,8 % war die Arbeitslosenquote im Kreis Stormarn die niedrigste in Schleswig-Holstein.

 

46,0 % der Schulabgänger in Stormarn hatten 2015 die allgemeine Hochschulreife erworben; das Gymnasium ist somit fast zur "Volksschule" geworden. Im Landesdurchschnitt waren es lediglich 33,6 %. Aber es gab auch Schulabgänger, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verließen: Das waren in Stormarn im Schuljahr 2015 insgesamt 4,7 %. - Achtung: Hier liegt Potential brach, wenn es um Fragen des sog. Facharbeitermangels und um berufliche Qualifizierung geht. -

 

Die Bruttowertschöpfung im Kreis Stormarn betrug 2014 insgesamt 6,45 Milliarden €. Im Kreis Segeberg lag sie zum selben Zeitpunkt mit 6,81 Milliarden € und im Kreis Pinneberg mit 7,17 Mrd € noch höher. Die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen betrug in Stormarn 59.361 EUR. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner lag in Stormarn bei 24.700 EUR. Das ist das höchste Einkommen in einem Kreis in Schleswig-Holstein.

Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände verringerte sich in Stormarn von 137,8 Millionen € im Jahre 2010 auf 96,7 Millionen € im Jahre 2015, dem niedrigsten Wert in Schleswig-Holstein. Damit war 2015 jeder Einwohner mit 407 € verschuldet (2010: 602 €). Auch hier wieder der niedrigste Verschuldungswert in einem schleswig-holsteinischen Kreis.

 

Im Kreis Stormarn erhielten nach Angaben des Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, herausgegeben am 15. Mai 2017, im Jahre 2008 insgesamt 12.103 Menschen Sozialleistungen zur laufenden Lebensführung. Diese Zahl stieg bis zum Jahresende 2015 auf 15.199 an. Davon waren 4.271 Kinder unter 18 Jahren (2008: 3.602). Der Anstieg bei den unter 18 Jährigen betrug rund 13 %.

1204 Personen waren 65 Jahre und älter (2008: 773). Der Anstieg bei den über 65 Jährigen lag bei rund 55%. Dies ist ein Indiz für die Zunahme von Altersarmut. Wird die Dunkelziffer berücksichtigt (viele Ältere schämen sich, die gesetzlich vorgesehene Hilfe zu beantragen), dann ist das Ausmaß der Altersarmut deutlich höher.

 

 

 


Armutsbericht für Reinbek gefordert

Reinbek. 29. November 2017. (ud) Wird es im Jahr 2018 zum ersten Mal einen Armutsbericht für Reinbek geben?  Wenn es nach dem Willen der Wählervereinigung Forum21 in Reinbek geht, dann ja. Sie hat für die Stadtvertreterversammlung am 07. Dezember 2017 einen entsprechenden Antrag gestellt, nachdem der Bürgermeister beauftragt wird, einmal jährlich der Stadtvertreterversammlung zum Stand der Armut Bericht zu erstatten und darzustellen, wie der Armutsgefährdung entgegengewirkt wird.

 

Der SoVD Ortsverband Reinbek hat in der Öffentlichkeit mehrfach sowohl auf die Kinderarmut als auch auf die Erwachsenenarmut, hier insbesondere die stetig wachsende Altersarmut, in der "reichen" Stadt Reinbek aufmerksam gemacht. Es ist deshalb gut, dass dieses Thema nun auch die Stadtvertreterversammlung erreicht, auch wenn diese nur noch knapp ein halbes Jahr im Amt ist bevor wieder Kommunalwahlen stattfinden.

 

 


Veränderungen im SoVD Landesvorstand Schleswig-Holstein

Kiel/Reinbek. 27. November 2017. (ud) In einem Rundschreiben vom 27.11.2017 teilt die SoVD Landesgeschäftsführerin mit, dass in der Sitzung des Landesvorstands am 25.11.2017 die bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Jutta Kühl aus Kiel zur neuen Landesvorsitzenden gewählt wurde. Der Kreisvorsitzende des Kreisverband Schleswig-Flensburg, Uwe-Dieter May, wurde zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt, so dass jetzt drei Männer Stellvertreter sind. Der Beisitzer Alfred Bornhalm wurde neues Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand.

 

Der Hintergrund für diese dürre Mitteilung der Landesgeschäftsführung bleibt sowohl den Mitgliedern als auch den Ehrenamtlichen auf Kreis- und Ortsverbandsebene verborgen. Warum trat der damalige Landesvorsitzende Wolfgang Schneider nach einer tribunalähnlichen Sitzung am 31. August 2017 eigentlich zurück? Was sind die wirklichen Gründe, was wird verschwiegen oder was soll vertuscht werden? Warum werden die Hintergründe nicht aufgehellt und benannt? Warum fand die Nachwahl erst nach drei Monaten statt? (PS. Der Landesvorstand wählt aus sich selbst heraus den Nachfolger. Eine Landesverbandstagung findet nicht statt.)

 

Am 27.11.2017 gab der Landesverband eine Pressemitteilung heraus, in der er den Wechsel an der Spitze des SoVD mitteilte. Als Begründung wurde vorgegeben, der bisherige Landesvorsitzende Wolfgang Schneider will sich ganz den Aufgaben als Vizepräsident des SoVD Bundesverbands widmen. Wenn das so wäre, es fehlt ein Wort des Dankes an den scheidenden Landesvorsitzenden. Hinter dem Diplomatendeutsch verbirgt sich wahrscheinlich mehr als mitgeteilt wurde.

 

Hat die neue Landesvorsitzende gesagt, was sie will, welche Schwerpunkte sie in der Arbeit bis zur Ordentlichen Landesverbandstagung 2019 setzen möchte? In der Mitgliederzeitung im Januar 2018 will der Landesverband informieren. Wir sind gespannt, was da wohl ans Tageslicht kommt. Aber wahrscheinlich werden wir wieder enttäuscht.

 

Die Funktionäre auf Landesebene scheinen ein Eigenleben zu führen. Sie sind für die "höhere Politik" zuständig, mit der Basis, den Mitgliedern haben sie nichts zu tun. Die Mitglieder treten in den Ortsverbänden in den SoVD ein. Hier wird ihnen geholfen - durch die Ehrenamtlichen und durch die hoch qualifizierten Sozialberater und Juristinnen in den Kreisbüros. Hier findet das Leben und die Kommunikation des SoVD statt.

 

 


Geschichte des SoVD Ortsverband Reinbek

Reinbek. 27. November 2017. (ud) Im Dezember 1946 wurde nach dem II.Weltkrieg in Reinbek der SoVD als Reichsbund wieder gegründet. Um uns an die Geschichte des Ortsverband Reinbek zu erinnern, ist unter der Rubrik "Geschichte SoVD Reinbek" eine Chronik von der Gründung bis heute veröffentlicht. Sie wird zu gegebener Zeit fortgeschrieben.

 

 


Mitgliederversammlung und Weihnachtsfest

Reinbek. 24. November 2017. (ud) Am Sonnabend, 09. Dezember 2017, treffen sich die Reinbeker SoVD Mitglieder und deren Bekannte und Freunde zur letzten Mitgliederversammlung des Jahres im Rickertsen Haus. Dabei wird  Bilanz gezogen, was das Jahr 2017 an sozialpolitischen Ergebnissen gebracht hat.

 

Im Anschluss findet dann das Weihnachtsfest statt. Endlich sich einmal nicht über unzulängliche Politik, das unwürdige Koalitionsgerangel in Berlin ärgern sondern mit netten Menschen gemütlich klönen, essen und sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel einstimmen. Ein Hinweis an alle Politikerinnen und Politiker: Ihr seid nicht für euch selbst da sondern ihr seid gewählt worden, um das Wohl des Volkes zu mehren. Also tut endlich eure Pflicht!

 

 


Sozialberatung - Das ist die Kernkompetenz des SoVD

Reinbek. 15. November 2017. (ud) Die Beratung in sozialrechtlichen Themen der Sozialversicherung - das ist die Kernkompetenz des SoVD Landesverband Schleswig-Holstein e.V. Konkret heißt das, der SoVD berät Sie in Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung (z.b. wenn Ihre Erwerbsminderungsrente abgelehnt wurde), der gesetzlichen Krankenversicherung (wenn Ihnen z.B. Leistungen vorenthalten werden), der gesetzlichen Unfallversicherung, der gesetzlichen Pflegeversicherung, der Arbeitslosenversicherung und in Fragen rund um das Thema Behinderung (z.B. Antrag auf einen GdB oder einen SB-Ausweis).

 

Darüber hinaus gibt es Fachgebiete, in denen der SoVD keine Auskünfte erteilen darf. Hierzu gehören die Patientenverfügung sowie das Betreuungsrecht. Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten fallen in das Bürgerliche Recht , unterliegen also dem BGB. Als Sozialverband darf der SoVD nur ausschließlich im Sozialrecht beraten und für seine Mitglieder tätig werden.

 

Der Landesverband Schleswig-Holstein hat mit einem Rundschreiben im November 2017 an die Orts- und Kreisverbände im Lande aktuell darauf noch einmal hingewiesen: Wir sind nur auf dem Gebiet des Sozialrechts beratend tätig.

 

 


Seniorenbeirat zweiter Wahl

Reinbek. 08. November 2017. (ud) Reinbek hat für die kommenden drei Jahre einen neuen Seniorenbeirat. Da sich mit  11 Leuten nur soviel selbst aufstellten, wie Sitze vorhanden sind, durften die 8.700 Reinbeker/innen über 60 Jahre die Mitglieder nicht wählen. Diese Wahlhandlung nahm nach den Regularien der Sozialausschuss vor, wobei einige Mitglieder freimütig bekannten, die Kandidaten, die auch zur Sitzung nicht eingeladen waren,  nicht zu kennen. Das Motto: Ich weiß zwar nicht wer du bist, aber ich wähle dich trotzdem.

 

Auch der bisherige Vorsitzende bedauerte, dass keine Wahl durch die älteren Bürger/innen stattfand, bringt doch die Stimmenzahl, mit denen die Seniorenbeiratsmitglieder gewählt würden, zum Ausdruck, wie stark die Wähler/innen hinter den Beiratsmitgliedern stehen.

 

So gibt es jetzt in Reinbek einen Seniorenbeirat "zweiter Wahl". Für die politische Arbeit und die Akzeptanz dieses Gremiums ist die fehlende Legitimation durch die Reinbeker Senioren/innen ein schweres Handicap. Es wird eine Aufgabe des Seniorenbeirats sein, seine Arbeit transparenter zu machen, um so das Interesse an einer Mitarbeit zu wecken.

 

 


Stadtcheck in Reinbek gestartet

Reinbek. 02. November 2017. (ud) Am 01. November 2017 ist der Startschuss für das Projekt "Reinbeker Stadtcheck" gefallen. In seiner Eröffnungsrede sagte Bürgermeister Björn Warmer, "dass dies ein ergebnisoffener Prozess ist, der sich an alle Bürger/innen richtet." Eine Stadt entwickele sich immer. Reinbek liege in der Metropolregion Hamburg, die eine wachsende Stadt sei.

 

Der Vertreter des Instituts Urbanista, das den Stadtcheck  durchführt, wies darauf hin, dass "die Städte einen Zuwachs erleben."  Auch in Reinbek sei der Entwicklungsdruck gestiegen. Positiv genutzt, könne er neue Energien frei setzen.

 

Der SoVD Vorstand Reinbek ruft seine über 380 Mitglieder auf, sich an diesem Stadtcheck zu beteiligen. "Wir dürfen die Stadtentwicklung nicht denen überlassen, die entweder nur Einzelhäuser für Gutverdienende zulassen wollen oder fordern, in Reinbek dürfe nichts mehr gebaut werden. Wenn wir in Reinbek keinen Wohnungsbau für bezahlbare Wohnungen zulassen, vertreiben wir diese Menschen aus ihrer Heimatstadt", so der Vorsitzende Helmut Uder.

 

Den Fragebogen, der nicht kompliziert sei, gibt es im Reinbeker Rathaus. Das Büro Urbanista wird aber auch mit Infoständen auf dem Täbyplatz, am Bahnhof und in Neuschönningstedt für die Bürger/innen da sein. Außerdem ist unter www.reinbek-im-dialog.de eine Internetseite frei geschaltet, auf der ebenfalls die Meinung kundgetan werden kann.

 

 


Reinbeks zukünftige Entwicklung - bezahlbarer Wohnraum dringend erforderlich

Reinbek. 29. Oktober 2017. (ud) Aus der Beratungstätigkeit des SoVD in Reinbek wissen wir, es wird dringend bezahlbarer Wohnraum in Reinbek benötigt (ältere Menschen, Alleinerziehende, Einkommensschwächere, junge Familien...). Leider gibt es hier Menschen, Politiker, die wollen nur Eigenheime und Eigentumswohnungen zulassen. Es ist aber inhuman, einkommensschwächeren Bürger/innen kein entsprechendes Wohnangebot zu machen.

 

Um die Blockade gegen weiteren Wohnungsbau aufzubrechen, veranstaltet die Stadt Reinbek ab 01. November 2017 einen sog. Stadtcheck. Darin will sie u.a. wissen, an welchen Stellen sich Reinbek verändern soll bzw. wo es so bleiben soll, wie es ist. Auch wird gefragt, ob sich die Bürger/innen grundsätzlich ein neues Wohnangebot vorstellen können.

 

Es bleibt zu hoffen, dass sich nicht nur die Entwicklungsverhinderer rege an der Befragung beteiligen sondern insbesondere die Menschen, die Wohnraum in Reinbek suchen und benötigen. Letztendlich wird die neue Stadtvertretung, die im Mai 2018 gewählt wird, die zukünftige Entwicklung der Stadt beraten und beschließen. Dabei können sie die Befragungsergebnisse berücksichtigen; sie können aber nach ihrer politischen Präferenz auch völlig losgelöst von den Ergebnissen die entsprechenden Entwicklungsbeschlüsse fassen.

 

 


Immer mehr Kinder sind auf Hartz IV angewisen

Reinbek. 27. Oktober 2017. (ud) Die Zahl der Kinder unter 18 Jahren, die auf Hartz IV angewiesen sind, steigt. In Kiel und Lübeck ist mittlerweile jedes 4. Kind in dieser prekären Situation. Im Kreis Stormarn sind es im Dezember 2013 insgesamt 7,2 % (2011: 6,6 %). Es ist nicht beruhigend, dass Stormarn die niedrigste Kinderarmutsquote in Schleswig-Holstein hat. Es ist ein trauriges Beispiel, dass die Politik nicht ernsthaft gewillt ist, das Problem zu lösen. Die Sondierungsgespräche oder Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU, FDP und Grüne in Berlin zeigen, dass die dort verhandelnden Besserverdiener die Armut in Deutschland nicht im Fokus haben. Sie sind nicht davon betroffen. Sie verstehen deshalb das Problem nicht.  Aber auch in der Landes- und Kommunalpolitik sieht es nicht besser aus. Es bleibt nichts anderes übrig: Der Sozialverband (SoVD) muss stärker Druck machen und weiterhin ein starker Partner für die Einkommensschwachen sein.

 

 


SoVD schult seine ehrenamtlichen Sozialberater - Immer auf dem aktuellsten sozialrechtlichen Stand

Neumünster. 20. Oktober 2017. (ud) Zweimal im Jahr lädt der SoVD Landesverband Schleswig-Holstein seine ehrenamtlichen Sozialberater aus allen Kreisverbänden zu einer Schulungsveranstaltung nach Neumüster ein. Dieses Mal ging es um die Themen rund um die Beantragung eines GdB beim Landesamt für Soziale Dienste (LASD) und um die sog. Flexirenten und die neuen Regelungen für Hinzuverdienstmöglichkeiten bei vorgezogenen Altersrenten.

 

Wer eine vorzeitige Vollrente bezieht und weiter berufstätig ist, ist bis zum Erreichen der Regelaltersrente versicherungspflichtig. Wird die Regelaltersrente erreicht, kann der weiter arbeitende Rentner in schriftlicher Form seinen Verzicht auf die Versicherungspflicht aussprechen.

 

Wer eine Altersvollrente vor Regelaltersrentenbeginn bezieht, bekommt dann für die Berufstätigkeit Zuschläge an Entgeltpunkten, die seine Rente erhöhen; wirksam werden die Zuschläge aber erst ab der Regelaltersrente.

 

Bei der Flexibilisierung des Hinzuverdienstes bei Teilrenten wird von der monatlichen Betrachtung (450,- EUR und zweimal pro Jahr 900,- EUR) auf kalenderjährliche Betrachtung (6.300,- EUR Hinzuverdienstgrenze) umgestellt. Außerdem gibt es noch einen Hinzuverdienstdeckel und der Versicherte gibt eine Prognose über seinen zukünftigen Verdienst an, der später spitz abgerechnet wird. Alles verstanden? Unbedingt von der Rentenversicherung beraten lassen.

 

(Das Foto stammt von Christian Schultz, Sozialreferent des SoVD  SH. Vorne links ist der Reinbeker SoVD Vorsitzende Helmut Uder zu sehen.)

 

 


SoVD Kreisfrauenfrühstück

Reinbek/ Rethwisch. 12. Oktober 2017. (ud) Die Frauenpolitische Sprecherin des SoVD Kreisverband Stormarn, Ute Rehders aus Glinde, hatte am 2. September  zum Kreis-Frauenfrühstück nach Rethwisch eingeladen. Diesmal ging es um das Thema "Ernährung".

 

Die Heilpraktikerin Sylvia Heinsohn zeigte auf, wie sich die Ernährung im Laufe der Zeit verändert hat und ging dann auf die Grundbausteine der Ernährung ein; das reichte von Kohlehydraten, über Ballststoffe, Fette, Eiweiße, Salze bis hin zu Vitaminen und Spurenelementen.

 

Der Ortsverband Reinbek war durch fünf Frauen an dieser Veranstaltung beteiligt, an der Spitze mit der stellvertretenden Vorsitzenden Christiana Leiß und der Schriftführerin Roswitha Leiß. Da es kein Manuskript gab, hat Roswitha des Vortrag aufgezeichnet. Die CD kann zum Selbstkostenpreis von 1,- EUR bei Roswitha Leiß bestellt und erworben werden.

 

 


Dütt und datt von der Mitgliederversammlung

Reinbek. 08. Oktober 2017. (ud) Der SoVD feierte dieses Jahr sein 100stes Jubiläum mit einer Festveranstaltung in Neumünster (4.000 Teilnehmer/innen) und einem 2-tägigen Bürgerfest rund um die Berliner Zentrale.

 

Ihren Schatten wirft die SoVD Kreisverbandsversammlung, die am 26. Mai 2018 in Bargteheide stattfinden soll, voraus. Die Ortsverbände wurden angeschrieben, für den neu zu wählenden Kreisvorstand Kandidaten/innen vorzuschlagen.

 

Der Ortsverband Reinbek zählte am 01.09.2017 insgesamt 382 Mitglieder; das sind 27 mehr als zum Jahresbeginn. Die Mitgliederentwicklung in Reinbek ist anhaltend positiv. Die drei "Erfolgskomponenten" wirken: 1. Nachdrücklich sozialpolitische Forderungen für die Mitglieder formulieren und vertreten, 2. kompetente sozialrechtliche Beratung und Vertretung anbieten und 3. den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch entsprechende Veranstaltungen fördern.

 

 


Auftrag an den Vorstand: Einfluss auf die Wohnungsbauentwicklung in Reinbek nehmen

Reinbek. 8. Oktober 2017. (ud) Die Mitgliederversammlung des SoVD Reinbek beschäftigte sich am 7. Oktober 2017 mit der Wohnungssituation in Reinbek. "In unseren Sprechstunden hören wir immer wieder Klagen, dass ältere Menschen, die gerne eine kleinere Wohnung suchen nachdem die Kinder aus dem Haus sind, keine bezahlbaren Wohnungen finden", erklärte Reinbeks SoVD Vorsitzender Helmut Uder. Auch Geringverdiener, Arbeitslose und Familien mit niedrigerem Einkommen, fänden in der Stadt keinen bezahlbaren Wohnraum. "Eine lebendige Stadt wird erst dann zu einer Wohlfühl-Stadt, wenn alle Bevölkerungs- und Einkommensschichten hier adäquaten Wohnraum finden. Reinbek kann und darf keine Ortschaft ausschließlich mit Eigentumswohnungen und -häusern werden", so Uder.

 

Auch der SoVD Landesverband Schleswig-Holstein beschäftigt sich intensiv mit der Wohnungssituation im Land. Er fordert, dass landesweit in den kommenden Jahren jährlich 5.000 öffentlich geförderte Wohnungen neu gebaut werden müssten. Bei größeren Projekten sollte eine Quote eingeführt werden, wieviel Wohnungen öffentlich gefördert werden sollen.

 

Bürgermeister Björn Warmer engagierte sich intensiv in der Wohnungsbau-Debatte des SoVD Ortsverbands. Er stellte das Projekt "Stadtcheck" vor, ein öffentlicher Dialog zur zukünftigen Siedlungs- und Wohnungsbauentwicklung in Reinbek. Er warb dafür, dass sich der SoVD intensiv in die Diskussionen einschalte; entweder, indem einzelne Mitglieder ihre Ideen und Wünsche vortragen oder der Verband eine gemeinsame Linie vertritt.

 

Auf dem Bild sehen wir Reinbeks Bürgermeister Björn Warmer (links) mit dem Reinbeker SoVD Vorsitzenden Helmut Uder.

 

 


SoVD Landesvorsitzender ist zurückgetreten

Reinbek/Kiel. 25. September 2017. (ud) Der SoVD Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein, Wolfgang Schneider, ist nach nur 2 1/2jähriger Amtszeit am 31. August 2017 zurückgetreten. In einem Schreiben des Landesvorstand an die Kreisverbände heißt es lapidar, "aus persönlichen Gründen" und "Wir danken für die geleistete Arbeit".

 

Vorausgegangen war eine heftige, unsachliche, polemische Auseinandersetzung im Vorstand, die von dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Sven Picker in tribunalähnlicher Art und Weise durchgeführt wurde. Gegenargumente wurde einfach ignoriert oder nieder gemacht.  Er, S. Picker, sagte, dass er  2 1/2 Jahre im Vorstand geschwiegen hätte, jetzt wolle er sich sein Lebenswerk nicht kaputt machen lassen.

 

Auf den ersten Blick wirkte die Auseinandersetzung so, als ob es um die Einführung der EDV oder den Gebäudeumbau der Landesgeschäftsstelle in Kiel ging. Das aber war wohl nur oberflächlich so, denn Probleme bei einer großen EDV-Umstellung oder eines Hausumbaus gibt es immer; aber die müssen von einem ehrenamtlichen geschäftsführenden Landesvorstand und der hauptamtlichen Geschäftsleitung beraten und gelöst werden.

 

Das Krisenmanagement des SoVD Landesverbands ist etwas unterentwickelt. Denn auch vier Wochen nach dem Rücktritt ist die Öffentlichkeit über diesen Vorgang noch nicht informiert (ich habe jedenfalls im Internet keine Pressemitteilung gefunden). Der SoVD ist aber kein Kaninchenzüchterverein (ich bitte diese wegen dieses Vergleichs um Entschuldigung), wo es niemanden interessiert, wer Vorsitzender ist; sondern ein renomierter Wohlfahrtsverband, der hohe politische Aufmerksamkeit genießt, der sozialpolitische Lobbyarbeit für seine Mitglieder macht. Da unterliegt ein solcher Verband auch der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und muss sich den demokratischen Regeln unterwerfen.

 

Einen solchen Abgang hat Wolfgang Schneider nicht verdient. Jeder, der sich ehrenamtlich engagiert, zumal in einem Wohlfahrtsverband, hat Respekt für seine Person und seine Leistung verdient. Der SoVD Landesverband,  mit 145.000 Mitgliedern der bedeutendste und wichtigste Sozialverband in Schleswig-Holstein, ist nicht das Lebenswerk einer einzelnen Person; sondern die vielen Ehrenamtlichen in den Orts- und Kreisverbänden, die hauptberuflichen Juristinnen und Sozialberater mit ihrer qualifizierten Beratungstätigkeit in den Kreisgeschäftsstellen - sie alle machen den SoVD stark und zu einem von den Mitgliedern geschätzten Verband. Im übrigen gilt auch für die auf Landesebene tätigen Kolleginnen und Kollegen: Der SoVD ist für die Mitglieder da, die sich im Dschungel der Sozialgesetze nicht auskennen oder denen die Sozialbürakratie Leistungen vorenthält. Für die kämpfen wir!

 

Auf dem Bild: SoVD Landesvorsitzender Wolfgang Schneider mit Helmut Uder bei der letzten Schulungsveranstaltung des SoVD im August 2017 in Neumünster.

 

 


Mitgliederversammlung und Herbstfest

Reinbek. 25. September 2017. (ud) Am Sonnabend, 07. Oktober 2017, 15:00 Uhr lädt der SoVD Vorstand Reinbek die Mitglieder und ihre Freunde wieder zu einer Mitgliederversammlung mit anschließendem Herbstfest ein. In der Mitgliederversammlung wird der Vorstand einen Bericht über die sozialpolitische Arbeit in den vergangenen Wochen geben. Außerdem soll das Thema "bezahlbarer Wohnraum in Reinbek" angesprochen werden, da es für ältere Menschen, die kleinere Wohnungen suchen, immer schwieriger wird, bezahlbare Wohnungen zu finden. Darüberhinaus haben alle einkommensschwächeren Bevölkerungsgruppen in der Stadt große Schwierigkeiten, neue Wohnungen zu finden.

 

 


SoVD Schulungsveranstaltung mit Reinbeker Beteiligung

Neumüster/ Reinbek. 19. August 2017. (ud) Ohne Qualifizierung ist eine umfassende sozialpolitische Beratung und die Erledigung der umfassenden und vielfältigen organisationspolitischen Aufgaben in einem so großen Verband, wie es der SoVD in Schleswig-Holstein ist, nicht möglich.

 

Deshalb hatte der Landesverband Schleswig-Holstein, der inzwischen mehr als 145.000 Mitglieder zählt, erneut zu einer ganztägigen Schulungsveranstaltung nach Neumünster eingeladen. Der SoVD Landesvorsitzende Wofgang Schneider ließ es sich nicht nehmen, die Vertreter/innen der Ortsverbände persönlich zu schulen.

 

Aufbau des SoVD, die Regelwerke für den SoVD Landesverband (Satzung, Vereinsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht, Steuerrecht), Kreisverbandstagung, Landesverbandstagung, Aufgaben im Ortsverband, was tut ein Vorstand, wie organisiert man eine Mitgliederversammlung, das Kassenwesen im Ortsverein, Spenden und Sponsering, Reisen und Ausfahrten, Mitgliederwerbung und Mitgliederbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit lauteten einige Überschriften für die Tagesschulung.

 

Auf dem Bild sehen wir die Reinbeker SoVD Frauensprecherin Elisabeth Musa-Uder mit dem schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden Wolfgang Schneider, der auf Bundesebene auch das Amt des SoVD Vize-Präsidenten ausübt.

 

 


Juli-Sprechstunde fällt aus

Reinbek. 20. Juli 2017. (ud) Die Juli-Sprechstunde des SoVD Reinbek, die am Donnerstag, 20. Juli 2017 im Rickertsen-Haus in der Schulstraße stattfinden sollte, fällt aus. Der Grund: Umfangreiche Reinigungsarbeiten und Renovierungen im Rickertsen-Haus.

 

 


Impressionen vom Sommerfest des SoVD Kreisvorstands in Jersbek am 14. Juli 2017


SoVD Kreisverband begrüßt 8.000stes Mitglied

Jersbek. 14. Juli 2017. (ud) Im Rahmen eines Sommerfestes, zu dem der geschäftsführende SoVD Kreisvorstand die Ortsverbandsvorsitzenden und ihre Partner/innen nach Jersbek einlud, wurde das Ehepaar Michael und Sabrina Westphal als 8.000stes Mitglied im Kreisverband begrüßt.

 

Auf dem Bild sehen wir Peter Wöhlert, stellvertretender Vorsitzender SoVD Reinbek, Elisabeth Musa-Uder, Frauenvertreterin im Vorstand und Jörg Wischermann (Schatzmeister) mit Frau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wichtiger Termin für vorgezogene Altersrentner/innen

Reinbek. 30. Juni 2017. (ud) Der 01. Juli 2017 ist ein wichtiger Termin für alle vorgezogenen Altersrentner/innen. Denn die Hinzuverdienstgrenzen werden neu berechnet. Ab dem Datum gilt nicht mehr die 450 Euro Grenze im Monat (2x im Jahr 900 Euro), ohne dass die Rente gekürzt wird; sondern ab jetzt gilt, sie können 6.300 Euro pro Jahr hinzuverdienen, ohne eine Rentenkürzung in Kauf nehmen zu müssen. Der über den Betrag von 6.300 Euro hinausgehende Verdienst wird zu 40 % auf die Rente angerechnet.

 

Diese Hinzuverdienstgrenze gilt für alle Rentner/innen vor der Regelaltersrente. Wer die Regelaltersrente erreicht hat, kann unbegrenzt hinzuverdienen.

 

Auch bei den Erwerbsminderungsrenten wird der Hinzuverdienst in Zukunft stufenlos angerechnet.  Es gilt aber zu beachten, dass zu einer Erwerbsminderungsrente nur im Rahmen  des Restleistungsvermögens zur Erwerbsminderungsrente hinzuverdient werden darf - das sind bei einer Rente wegen voller Erwerbsminderung unter drei Stunden täglich.

 

 


Fünf Forderungsbereiche an die neue Landesregierung

Reinbek. 28. Juni 2017. (ud) Fünf Forderungspunkte richtete der SoVD Landesverband Schleswig-Holstein e.V. an die neue Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP.

 

So forderte der SoVD einen Mindestlohn von 12 Euro, damit die Rente später zumindest über den jetzigen Sozialhilfesatz liegt. Außerdem sollte der Mindestlohn einmal im Jahr an die Gesamt-Lohnentwicklung angepasst werden. "Hier kann und muss Schleswig-Holstein Vorreiter werden! Daran werden wir die neue Landesregierung messen", erklärte Wolfgang Schneider, Vorsitzender des über 140.000 Mitglieder zählenden SoVD Landesverbands.

 

Weiter fordert der SoVD entsprechende Bundesratsinitiativen der Landesregierung, um endlich die Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten abzuschaffen. Wir brauchen eine gesetzliche Rentenversicherung, in der sich die Lebensleistung der Menschen wiederfindet. Der SoVD werde sich mit dem Massenphänomen Altersarmut nicht abfinden.

 

Ein weiteres wichtiges Feld sieht der SoVD im Wohnungsbaubereich. Damit sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt mittelfristig entspannt, müssen bis zum Ende der Legislaturperiode mindestens 5.000 neue bezahlbare Wohnungen pro Jahr entstehen.

 

Der SoVD fordert eine bessere medizinische Versorgung mit Fachärzten in den ländlichen Regionen. Außerdem macht er sich stark für eine echte Beteiligung von Menschen mit Behinderung bei Bundesteilhabegesetz. Menschen mit Behinderung müssen aktiv an die Ausgestaltung aller Veränderungen auf Landesebene eingebunden werden.

 

 


Seniorenbeiratswahl 2017

Reinbek. 23. Juni 2017. (ud) Im Herbst dieses Jahres ist es wieder soweit. Reinbeks Seniorinnen und Senioren wählen ihren Seniorenbeirat. Bis zum 10. Oktober 2017 können Wahlvorschläge bei der Stadt Reinbek eingereicht werden. Am 26. Oktober 2017 stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten dann in einer Seniorenkonferenz im Jürgen Rickertsen Haus vor. Im Dezember erfolgt die Stimmenauszählung der Briefwahlunterlagen und die Stadtvertreterversammlung wird das Ergebnis bestätigen, bevor dann am 12.12.2017 im Rathaus die konstituierende Sitzung des Seniorenbeirats stattfindet.

 

 


Wir trauern um Astrid von Dalwigk

Reinbek. 16. Juni 2017. (ud) Der SoVD Ortsverband Reinbek trauert um sein langjähriges Mitglied Astrid Freifrau von Dalwigk (geb. 21.08.1923). Sie verstarb am 10. Juni 2017. Frau von Dalwigk gehörte dem SoVD fast 30 Jahre an und war viele Jahre ehrenamtliches Mitglied im Vorstand des Ortsverband und Revisorin.

 

Unser Mitgefühl gilt  ihren Angehörigen.

Wir werden ihr stets ein ehrendes Angedenken bewahren.

 

Der Vorstand des SoVD Ortsverband Reinbek

 

 


SoVD sprach mit Bundestagsabgeordneten

Bad Oldesloe. 09. Juni 2017. (ud) Im Kreisbüro des SoVD Kreisverband Stormarn fand heute vormittag ein Gespräch mit dem langjährigen Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes, der im September nicht wieder für den Bundestag kandidieren wird, und seinem Nachfolger Alexander Wagner statt. Seitens des SoVD beteiligten sich an dem informativen Gespräch die Geschäftsfüherin und  Juristin Constanze Bliß, die Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau, der stellvertretende Kreisvorsitzende Helmut Uder und der Reinbeker Schatzmeister Jörg Wischermann. Bliß gab den beiden Politikern einen Erfahrungsbericht aus der sozialrechtlichen Praxis des SoVD.

 

Es war sehr interessant in der Diskussion festzustellen, wo es im sozialrechtlichen und sozialpolitischen Bereich Übereinstimmungen bzw. unterschiedliche Auffassungen gibt. Es zeigt sich, dass solche persönlichen Gespräche mit den Abgeordneten sinnvoll sind und man sie durchaus davon überzeugen kann, Ideen und Wünsche des SoVD in ihrer parlamentarischen Arbeit einzubringen.

 

Andere Abgeordnete aus dem Bundestag, aber ebenso aus dem Landtag haben freiwillig noch nicht den Weg zum Stormarner SoVD Kreisvorstand gefunden. Vielleicht sollte das Gremium nicht auf die Abgeordneten warten sondern von sich aus die Initiative ergreifen, auf die Abgeordneten zu gehen und sie zu Gesprächen einladen. Schließlich wollen wir etwas von den Abgeordneten. Die Gespräche dienen den Interessen unserer Mitglieder.

 

Auf dem Bild sehen wir von links nach rechts: MdB Franz Thönnes, Juristin Constanze Bliss, Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau und den Bundestagskandidaten Alexander Wagner.

(PS. Die beiden Reinbeker waren zu schüchtern, um sich mit aufs Bild zu drängeln.)

 

MdB Franz Thönnes schrieb auf Facebook zu dem Gespräch: "Guter Austausch über Sozialpolitik und Alltagsrealität. Zu ausgeprägtes eigennütziges Denken einiger Sozialversicherungsträger läuft manchmal schon der sozialen Gerechtigkeit zu wider! Bessere Kooperation, auch mit den Sozialverbänden und verantwortliches Nutzen von Ermessensspielräumen bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs der Versicherten könnte da schon helfen.

Der SoVD ist und bleibt erfolgreicher Interessenverband und solidarischer, kritischer Politikbegleiter!"

 


SoVD Bundesverband - Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017

Reinbek. 07. Juni 2017. (ud) Der Bundesverband des SoVD hat zur Bundestagswahl, die im September 2017 stattfinden wird, acht sozialpolitische Kernforderungen aufgestellt.

 

Forderung Nummer 1 heißt "Sozialstaat stärken".  Hier fordert der SoVD, dass der private Reichtum stärker zur Finanzierung der öffentlichen Daseinsvorsorge heran gezogen werden muss, wozu u.a. eine Anhebung des Spitzensteuersatzes erforderlich ist.

 

Die sozialen Sicherungssysteme müssen finanziell besser ausgestattet werden; die sozialen Leistungen und Rechte gestärkt und die Privatisierung muss beendet und rückgängig gemacht werden. Die Sozialversicherung ist wieder paritätisch zu finanzieren. Kurzum, die neoliberale Ideologie, nach der jeder nur für sich selbst ohne Rücksicht auf andere sorgt, führt die Gesellschaften Europas in den Abgrund und es muss wieder für eine solidarische Gesellschaft gesorgt werden.

 

Die weiteren Überschriften für die SoVD Kernforderungen lauten: Mehr Engagement für Menschen mit Behinderungen; mehr soziale Sicherheit im Alter und bei Erwerbsminderung; solidarische Krankenversicherung bedarfsgerecht ausbauen; Pflegerisiko solidarisch absichern; sozialen Schutz bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit sichern; Frauen und Männer konsequent gleichstellen; soziale Rechte in Europa stärken.

 

 


Schnappschüsse vom SoVD Frühlingsfest 2017 im Rickertsen-Haus

1. Foto in der ersten Zeile: Wir erkennen die SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau und Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann; stehend SoVD Kreisfrauensprecherin Ute Rehders und (mit Rücken zur Kamera) Elisabeth Musa-Uder, die Reinbeker SoVD Frauensprecherin.

2. Foto in der ersten Zeile: Blick ins Publikum

3. Foto in der ersten Zeile: Viola Slolina mit Partner

 

1. Foto in der zweiten Zeile: Elisabeth Musa-Uder im Gespräch mit der Reinbeker Stadtverordneten Loni Timm

2. Foto in der zweiten Zeile: Sylvia Stabrey sagt Prost (natürlich mit alkoholfreiem Bier)

3. Foto in der zweiten Zeile: Irmtraut Sarau und Ernst-Dieter Lohmann

 

1. Foto in der dritten Zeile: Jörg Wischermann, Schatzmeister des SoVD Reinbek, schnackt mit Irmtaut Sarau

2. Foto in der dritten Zeile: Gotthard Kalkbrenner mit drei Frauen

 

 

 


Frühlingsfest begeisterte die Reinbeker SoVD Mitglieder

Reinbek. 21. Mai 2017. (ud) Das war ein gelungener und wunderschöner Nachmittag. So das einhellige Urteil der über 80 Reinbeker SoVD Mitglieder, die sich im Rickertsen-Haus in der Schulstraße zu einer Mitgliederversammlung und im Anschluss daran zu ihrem Frühlingsfest 2017 trafen. Das Essen war lecker, die Sonne schien, durch die großen Fenster war das frische Frühlingsgrün der Natur zu sehen, es wurden angeregte Diskussionen mit den Tischnachbarn geführt. Es war rundherum ein Nachmittag zum Wohlfühlen. Auch die Gäste - Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann, Stadtverordnete Loni Timm, SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau, SoVD Kreisfrauensprecherin Ute Rehders und die Bargteheider SoVD Vorsitzende Ramona Heeckt - waren begeistert. Den beiden anwesenden Kommunalpolitikern konnten in den Gesprächen zahlreiche Wünsche und Anregungen mit auf den Weg gegeben werden.

 

 


Service - Neuigkeiten im Rentenrecht

Reinbek. 20. Mai 2017. (ud) Im Rentenrecht gibt es oft etwas Neues. Zum Thema "Flexirente - Neue Hinzuverdienstgrenzen" siehe unten stehenden Beitrag.

 

1. Ab Juli 2017 ist bei vorgezogenen Altersrenten die Hinzuverdienstgrenze von monatlich 450,- € (2 x im Jahr das Doppelte) aufgehoben. Es gibt stattdessen eine Jahresgrenze von 6.300,- € ohne Anrechnung auf die Rente.

 

2. Wer eine vorgezogene Altersrente bezieht, kann jetzt bis zum Erreichen der Regelaltersrente freiwillige Beiträge zahlen. Ob sich das rechnet, muss jeder Versicherte für sich beurteilen.

 

3. Wer über den Zeitpunkt der Regelaltersrente hinaus arbeitet, ohne eine Rente zu beziehen, der bekommt für jeden Monat einen Rentenzuschlag von 0,5 %. Für ein Jahr also insgesamt einen Zuschlag in Höhe von 6,0 %.

 

4. Wer über den Beginn der Regelaltersrente weiter im Job bleibt und Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt, erhöht seine Rente zusätzlich durch diese Beitragszahlungen.

 

5. Wer nach Erreichen der Regelaltersrente weiter arbeitet, brauchte bislang keine Rentenversicherungsbeiträge mehr bezahlen. Ab 01. Januar 2017 gibt es nun die Wahlmöglichkeit, gegenüber dem Arbeitgeber zu erklären, auf diese Beitragsfreiheit zu verichten. Sie zahlen dann eigene Rentenbeiträge und einmal im Jahr erhöht sich  ihre Rente durch diese Beiträge.

 

6. Wer vor Erreichen der Regelaltersrente eine Rente bezieht, muss eine Kürzung um monatlich 0,3 % hinnehmen. Diese Kürzung lässt sich durch eine einmalige Sonderzahlung ganz oder teilweise ausgleichen. Bislang war das vom 55. Lebensjahr an möglich; ab 01. Juli 2017 ist dies bereits ab dem 50. Lebensjahr möglich.

 

7. Auch bei den Erwerbsminderungsrenten wird der Hinzuverdienst jetzt stufenlos angerechnet. Es ist aber zu beachten, dass die Arbeit nur im Rahmen des sog. Restleistungsvermögens zur Erwerbsminderungsrente erfolgt; d.h. bei einer Rente wegen voller Erwerbsminderung unter drei Stunden täglich und bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung unter sechs Stunden täglich.

 

8. Bei Hinterbliebenenrenten wird eigenes Einkommen auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. Wird der Freibetrag überschritten, so werden von dem übersteigenden Teil 40 % auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

 

 


Flexirente - Neue Hinzuverdienstgrenzen

Reinbek. 18. Mai 2017. (ud) Im Rentenrecht gibt es wieder was Neues. Ab 01. Juli 2017 gibt es die sog. "Flexi-Rente". Das ist aber keine neue Rentenart sondern es geht hierbei lediglich um neue Hinzuverdienstgrenzen bei vorgezogenen Altersrenten (vor Beginn der Regelaltersrente).

 

Bislang konnten Versicherte, die nach Erfüllung der Wartezeit von 35 Jahren mit Abschlägen mit 63 Jahren in Rente gingen, 450 € monatlich hinzuverdienen, ohne dass eine Anrechnung auf die Rente erfolgte.

 

Jetzt können 6.300 € jährlich anrechnungsfrei  hinzuverdient werden. Der über den Betrag von 6.300 € hinausgehende Verdienst wird zu 40 % auf die Rente angerechnet.

 

Damit es aber nicht so einfach zu rechnen ist, hat der Gesetzgeber noch zusätzlich eine Obergrenze für den Hinzuverdienst eingeführt.   Wenn die gekürzte Rente und der Hinzuverdienst zusammen über dem bisherigen Einkommen (es wird das höchste Einkommen in den letzten 15 Jahren, sog. Hinzuverdienstdeckel, genommen) liegt, dann wird der darüber liegende Betrag zu 100 % auf die verbliebene Teilrente angerechnet.

 

Einmal im Jahr wird der Hinzuverdienst rückwirkend überprüft. Ergibt sich bei dieser "Spitzabrechnung"eine Überzahlung, dann müssen die Versicherten diese zurückzahlen. War die Rente bisher zu niedrig festgesetzt worden, gibt es eine Nachzahlung.

 

Diese neue Regelung gilt nur bis zum Erreichen der Regelaltersrente. Ab dem Folgemonat nach Erreichen der Regelaltersrente hat der Hinzuverdienst grundsätzlich keinen Einfluss mehr auf die Rentenhöhe.

 

 


Wahlsonntag

Reinbek. 07. Mai 2017. (ud) Heute ist Wahlsonntag zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Wer soll das Land die nächsten fünf Jahre regieren? SoVD Mitglieder beteiligen sich natürlich an der Stimmabgabe.

 

Jetzt rückt aber auch das bevorstehende Frühlingsfest immer näher. Am Sonnabend, 20. Mai 2017 ist es soweit.

 

Hier gilt: Anmeldung sichert gute Plätze und ausreichend Essen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Arbeitslosigkeit

Reinbek. 04. Mai 2017. (ud) Die "Verkündigung" der aktuellen Arbeitsmarktzahlen ist ein Ritual, das immer nach denselben Mustern abläuft. Während die Regierung immer nur das Positive sieht (Zitat "Andreas Nahles: Die Zahlen aus Nürnberg sind höchst erfreulich"), sehen dies die Opposition und soziale Verbände kritischer. Vielleicht denkt die Regierung einmal darüber nach, die Wirklichkeit so darzustellen, wie die Wirklichkeit tatsächlich ist. Dann braucht sie sich nicht mehr zu wundern, dass die Menschen Wahlen fernbleiben oder radikale Parteien wählen.

 

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales: "Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen aus Nürnberg sind höchst erfreulich. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist auf Rekord-Niveau und hat noch einmal zugelegt."

 

Ob das die 3,5 Millionen Arbeitslose genauso sehen ? (Zu den offiziell 2,5 Millionen Arbeitslosen müssen noch die aus der Statistik herausgerechneten Arbeitslosen dazu gerechnet werden). Ob das die Millionen prekär Beschäftigten auch so empfinden? (Bundeskanzler Schröder war seinerzeit vor dem Weltwirtschafts-Gipfel in Davos euphorisch, dass er in Deutschland den größten funktionierenden Niedriglohnsektor Europas geschaffen hatte)

 

In Schleswig-Holstein gibt es im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) im April 2017 61.966 Arbeitslose; im Rechtskreis SGB III sind es 30.624 Arbeitslose.

 

 


Landtagswahl am 07. Mai 2017

Reinbek. 03.Mai 2017. (ud) Der Sozialpolitische Ausschuss und der Landesvorstand des SoVD Schleswig-Holstein haben sich viel Mühe gegeben, um sozialpolitische Themen in den schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf  einzubringen. Mein persönlicher Eindruck: Das gelang leider nur partiell,  nicht wirklich flächendeckend. Die Bürgerinnen und Bürger des Landes hatten ebenso wie die Parteien andere Themen vorrangig auf der Palette.

 

Abitur wieder nach 9 statt nach 8 Jahren, mehr Polizisten, mehr Lehrer (ausgerechnet die Parteien, die die Planstellen abbauten, fordern jetzt wieder mehr Beamte), Fehmarnbelt-Querung, Abstand von Wohngebäuden zu Windenergieanlagen, Sanierung maroder Schulbauten - das spielte mehr eine Rolle als die Bekämpfung der Altersarmut, als Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen oder für barrierefreies Bauen einzutreten. Egoismus spielte eine größere Rolle als der gesellschaftliche Zusammenhalt. Wenn der Ministerpräsident in einer Fernsehdiskussion gefragt wird, wann er dafür sorgt, dass die Schlaglöcher in einer Kreisstraße beseitigt werden - hallo, warum wird dies nicht der zuständige Landrat oder der Verkehrsausschuss des Kreistags gefragt?

 

Über eines muss sich jeder im Klaren sein. Die Themen, die von den Bürgerinnen und Bürgern nicht angesprochen werden, die wird auch die Politik nicht als vordringliche Themen sehen. Die einkommensschwächeren Menschen artikulieren ihre Interessen nicht so deutlich und massiv, wie es die höheren Einkommensschichten und die Bildungsbürger tun. Deshalb geraten soziale Themen leicht in den Hintergrund. Der SoVD wird jedoch nicht locker lassen. Wir fühlen uns den sozialen Themen verpflichtet, weil wir uns den Menschen, unseren Mitgliedern verpflichtet fühlen. Wir kämpfen für die einkommensschwächere (nicht sozialschwächere) Bevölkerung.

 

Die sozialpolitischen Forderungen des SoVD Landesverbands und die Antworten der Parteien sind auf der Internetseite des SoVD Schleswig-Holstein nachzulesen. Da der SoVD parteipolitisch neutral ist (der DGB sagt, er ist parteipolitisch unabhängig) sagen wir nicht, wen Sie wählen sollten. Aber bitte, machen Sie unbedingt von ihren Wahlrecht gebrauch. Je höher die Wahlbeteiligung, desto besser ist dies für die Demokratie.

 

 


SoVD feiert Frühlingsfest 2017

Reinbek. 01. Mai 2017. (ud) Am Sonnabend, 20. Mai 2017 ist es wieder soweit. Der SoVD Ortsverband Reinbek lädt seine Mitglieder und deren Angehörige zum Frühlingsfest 2017 ins Rickertsen-Haus, Schulstraße 7 in Reinbek ein. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr. Mit Spannung erwarten die Mitglieder wieder einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag mit Speis und Trank.

 

Da dieses Mal ein Caterer das Essen bringen wird, bittet der Vorstand freundlichst um Anmeldung bei Christiana Leiß oder Helmut Uder. Wir müssen wissen, wieviel Personen kommen, um entsprechend die Essensportionen planen zu können. Risiko: Wer sich nicht anmeldet hat keine Gewähr, auch etwas von den leckeren Speisen abzubekommen. Also, ran ans Telefon und sich sofort anmelden, wenn das noch nicht geschehen ist.