Arbeitslosigkeit in Stormarn

Reinbek. 23. April 2017. (ud) Die amtliche Statistik der Bundesagentur für Arbeit weist für März 2017 einen Bestand von 4.623 Arbeitslosen im Kreis Stormarn aus. 2.179 Arbeitslose zählen zum Rechtskreis SGB III; der größere Anteil der Arbeitslosen befindet sich im SGB II - Bereich (besser bekannt als Hartz IV).

 

Von allen gemeldeten Arbeitslosen sind 1.001 55 Jahre und älter - soweit zur These der Arbeitgeberfunktionäre über fehlende Facharbeiter. 1.222 Arbeitslose sind Langzeitarbeitslose.

 

Seit Jahresbeginn haben sich 4.317 Arbeitslose neu gemeldet und 4.036 sind aus der Arbeitslosigkeit ausgeschieden. 1.989  Arbeitslose beziehen Arbeitslosengeld nach SGB III.

 

Im Dezember 2016 gab es in Stormarn 5.335 Bedarfsgemeinschaften in denen 10.918 Personen lebten.

 

 


Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Stormarn

Reinbek. 23. April 2017. (ud) Im Kreis Stormarn gab es laut der amtlichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit 83.160 Menschen, die im Kreisgebiet sozialversicherungspflichtig arbeiteten (Stichtag: 30. September 2016). 43,6 % (36.262) davon waren Frauen, 56,4 % (46.898) Männer. Von diesen Arbeitnehmern/innen arbeiteten 22.056 als Teilzeitbeschäftigte (= 26,5 %). Mehr als jeder vierte von ihnen hatte also keinen Vollzeitarbeitsplatz. Von den Teilzeitbeschäftigten waren 17.432 (=79,0 %) Frauen und 4.624 (= 21,0 % Männer). Bei den Vollzeitbeschäftigten dominieren die Männer mit 69,2 % oder 42.272; der Frauenanteil betrug nur 30,8 % oder 18.829.

 

Hinzu kommen noch einmal insgesamt 21.167 geringfügig entlohnte Beschäftigte.  Hier lag der Frauenanteil bei über 59,5 % (12.587). Bei den ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten - insgesamt 12.997 -  betrug der Frauenanteil sogar 61,6 %.

 

Die Frauenvertreterin im Vorstand des SoVD Ortsverband Reinbek, Elisabeth Musa-Uder, kommentiert die Zahlen: "Prekäre Beschäftigung in Form von geringfügiger Entlohnung und Teilzeitjobs belasten die Frauen. Teilzeitjob heißt, es gibt später eine Teilzeitrente; Minijob zu Erwerbszeiten = Mini-Rente im Alter. So können Frauen keine eigene ausreichende Altersversorgung aufbauen, von der sie leben können. Altersarmut wird insbesondere ein riesiges Problem für die Frauen werden."

 

In den Gemeinden im Kreis Stormarn wohnen insgesamt 91.690 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Diese Zahl ist höher als die derjenigen, die hier arbeiten. Es gibt also einen Auspendlerüberschuss aus Stormarn. Bei den hier wohnenden Beschäftigten beträgt der Teilzeitanteil 28,3 % (25.936) und der Vollzeitanteil 71,7 % (65.751).

 

Die Zahl der im Kreis Stormarn arbeitenden Beschäftigten erhöhte sich von September 2015 bis September 2016 insgesamt um 3,2 %. Im Land Schleswig-Holstein lag der Zuwachs mit 2,8 % unter dem von Stormarn. Der Zuwachs bei den Teilzeitbeschäftigten lag mit 5,3 % in Stormarn deutlich über dem Beschäftigtenzuwachs insgesamt. Insofern sind die Jubelmeldungen über neue Rekordbeschäftigungszahlen immer mit Vorsicht zu genießen. Es stellt sich immer die Frage, welche Qualität sich hinter den Zahlen verbirgt.

 

Nach der Statistk der Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten in Stormarn von September 2016 auf September 2016 um 1,9 %. Diese Zuwachsrate ist höher als im Landesdurchschnitt. Hier betrug der Zuwachs nur 0,9 % auf insgesamt 263.572. Bemerkenswert ist, dass es bei den geringfügigen Beschäftigten einen Einpendlerüberschuss nach Stormarn von rund 250 Beschäftigten gibt. Denn es wohnen im Kreis 20.914 geringfügig Beschäftigte; aber es arbeiten hier 21.167.

 

 


Flexirentengesetz

Reinbek. 12. April 2017. (ud) Das Flexirentengesetz ist im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und damit in Kraft getreten. In der Zeitschrift RVaktuell, dem amtlichen Mitteilungsblatt der Deutschen Rentenversicherung, Ausgabe Januar 2017, wird in einem Beitrag insbesondere die Neugestaltung des Hinzuverdienstrechts erläutert.

 

Im Vorwort ihres Artikels schreiben die Autoren: "Zur Sicherstellung einer einheitlichen Rechtsanwendung und als Grundlage für die Programmierung haben die trägerübergreifenden Gremien der Deutschen Rentenversicherung mehr als 100 Zweifelsfragen bei der Auslegung der neuen Vorschriften geklärt."

 

Na, wenn das so ist, dann versteht der "normale" Rentenversicherte das Gesetz ja auf Anhieb.

 

Auf alle Fälle gibt es neuen Beratungsbedarf  in den Auskunfts- und Beratungsstellen der Rentenversicherung (z.B. in Bad Oldesloe oder Millerntorplatz in Hamburg) oder bei den Versichertenältesten/ Versichertenberatern.

 

 


SoVD Forderungen zur Bundestagswahl 2017

Reinbek. 03. April 2017. (ud) Der SoVD, parteipolitisch neutral, hat Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Im Punkt 1 setzt sich der Sozialverband für die Stärkung des Sozialstaats ein. Hier fordert der SoVD die politischen Parteien auf, Armut zu überwinden, die sozialen Leistungen und Rechte zu stärken und die Privatisierung zu stoppen.

 

Der SoVD macht sich dafür stark, dass das Rentenniveau wieder angehoben wird. Nur ein stabiles und lebensstandardssicherndes Niveau in  der gesetzlichen Rentenversicherung garantiert heutigen Rentnern/innen sowie der jüngeren Generation eine verlässliche und auskömmliche Rente. Die Kürzungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel sind zu streichen und das Rentenniveau ist wieder auf lebensstandardssichernde 53 Prozent anzuheben.

 

Altersarmut muss nach Auffassung des SoVD bekämpft werden. Dazu gehören ein verbesserter Aufbau von Rentenansprüchen in der Erwerbsphase, besonders auch durch Beiträge für Langzeitarbeitslose. Bei der Grundsicherung im Alter sind bedarfsgerechte Regelsätze festzulegen und Rentenfreibeträge vorzusehen. Die Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten sind abzuschaffen.

 

In der Krankenversicherung fordert der SoVD die sofortige Rückkehr zur vollen paritätischen Beitragsfinanzierung und die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze zumindest auf das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung.

 

Hinweis: Das ausführliche Forderungspaket des SoVD zur Bundestagswahl 2017 ist in der Mitgliedszeitung Nr. 4/ April 2017 nachzulesen.

 

 


Achtung: Internet-Betrüger

Reinbek. 30. März 2017. (ud) Die Kriminellen, die sich im Internet tummeln werden immer dreister. Deshalb immer höchste Aufmerksamkeit walten lassen, wenn dubiose Anfragen gestellt werden.

 

Aktuell gibt es eine eMail vom Bundeszentralamt für Steuern (das Amt gibt es tatsächlich). Mit Bundesadler und Nationalfarben werden Mails verschickt, dass eine Nachberechnung ergeben hat, dass eine Steuerrückzahlung zu erwarten ist. Achtung: Nicht öffnen. Gleich löschen. Betrüger wollen hier nur die persönlichen Daten (Kontonummer etc.) ausspionieren.  Grundsätzlich sollte man immer misstrauisch sein, wenn jemand ohne erkennbaren Grund Geld verspricht.

 

Im ersten Moment wirkt die eMail positiv. Aber das Finanzamt würde die Steuerzahler mit Namen anreden und die Steuernummer/ Steueridentifikationsnummer im Betreff nennen.  Also  ist die Fake eMail entlarvt.

 

Öffentliche Institutionen, Behörden verlangen nie per eMail sensible Daten von den Bürgern. Weder die Finanzämter noch die Rentenversicherungen. Solche eMails immer löschen. Ein gesundes Misstrauen schützt vor Betrügern.

 

 


Kinder in Bedarfsgemeinschaften

Reinbek. 29. März 2017. (ud)  Im Juni 2016 gab es nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit in Schleswig-Holstein 71.658 Kinder unter 18 Jahren in Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften. Nach Angaben des Kinderschutzbundes Stormarn, der sich ebenfalls auf die amtliche Statistik der Bundesagentur beruft, waren im Dezember 2015 im Kreis Stormarn 3.419 Kinder in den Bedarfsgemeinschaften.

 

Im Kreis Stormarn, so die amtliche Statistik, gab es im November 2016 insgesamt 5.294 Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften, in denen 10.774 Personen lebten. Von diesen Menschen waren 7.160 erwerbsfähig.

 

Die SGB II-Hilfequote, so das Amtsdeutsch, liegt im Kreis Stormarn bei 5,6 % bezogen auf die Bevölkerung. Die Quote für die unter 25 Jährigen liegt mit 6,2 % deutlich über dem Durchschnitt. Die Erfahrung zeigt:  Sich alleine aus der Armutsfalle zu befreien ist sehr schwer. Deshalb muss hier die Politik, aber auch die Gesellschaft dringend handeln.

 

Jede/r Arbeitnehmer/in kennt es: In den Betrieben werden gerne Zielvereinbarungen geschlossen, um festzulegen, welche Umsatzzahlen, welche Kennzahlen in einem Jahr erreicht werden sollen. Wie wäre es, wenn die schleswig-holsteinische Bevölkerung, die am 07. Mai 2017 einen neuen Landtag wählt, mit den Fraktionen im Landtag bzw. mit allen Landtagsabgeordneten folgende Zielvereinbarung abschließt:

Innerhalb der nächsten 5-jährigen-Legislaturperiode wird die Zahl der Hartz IV-Kinder in Schleswig-Holstein jedes Jahr um 14.000 verringert, so dass am Ende der Wahlperiode alle Kinder aus der Armut herausgeholt wurden.

Oder folgende Zielvereinbarung mit den Landtagskandidaten/ Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Stormarn: Jedes Jahr 700 Kinder weniger in Hartz.

 

Hartz IV Kinder haben schlechtere Aussichten, höhere Schulabschlüsse zu machen bzw. zu studieren. Sie haben schlechtere Chancen in der beruflichen Entwicklung. Die Arbeitgeber jammern über Facharbeitermangel. Was tun sie, um diesen jungen Menschen eine Berufschance zu bieten?  Hier liegt ein riesiges Potenzial brach. Wenn die Kinder nicht aus Hartz IV herausgeholt werden, dann ist das eine menschliche Tragödie und eine gesellschaftspolitische Katastrophe.

 

 


EPD-Aktion auf dem Reinbeker Wochenmarkt

Reinbek. 25. März 2017. (ud) Mit einer Informationsaktion auf dem Reinbeker Wochenmarkt Täby-Platz beteiligten sich die SoVD Frauen des Ortsverbands an den bundesweiten Aktionen, um auf die Benachteiligung der Frauen in der Arbeitswelt hinzu weisen. Nach wie vor herrscht der Missstand vor, dass Frauen im Durchschnitt über 20 % weniger Gehalt für die gleiche Arbeit bekommen als die Männer. Diese Benachteiligung der Frauen wollen die im SoVD organisierten Frauen nicht mehr hinnehmen und streiten engagiert für ihre Rechte.

 

Auf dem Bild sind Elisabeth Musa-Uder, Frauenbeauftragte des Reinbeker SoVD Vorstands (Links) und Roswitha Leiss, Schriftführerin zu sehen.

 

 

 

 


Neue Hinzuverdienstgrenzen im Rentenrecht

Reinbek. 23. März 2017. (ud) Mit dem sog. Flexirentengesetz haben Bundesregierung und Bundestag die Hinzuverdienstgrenzen in der Rentenversicherung geändert. Bislang galt: Wer vor der Regelalterrsrente (2017 liegt die Regelaltersrente bei 65 Jahren und 6 Monaten) noch weiter arbeitete, durfte 450,00 EUR (und 2 x im Jahr 900,00 EUR) pro Monat hinzuverdienen. Wurde ein höherer Verdienst erzielt, verringerte sich die Rente bisher in zwei Stufen auf zwei Drittel, die Hälfte oder ein Drittel der vollen Rente.

 

Nach der neuen Regelung, die am 01. Juli 2017 in Kraft treten wird, dürfen Rentner/innen vor Erreichen der regulären Altersgrenze 6.300,00 EUR im Jahr dazu verdienen. Werden mehr als 6.300,00 EUR verdient, so wird der darüber liegende Betrag zu 40 % auf die Rente angerechnet.  Dann gibt es noch eine komplizierte Regelung nach der die Summe aus der gekürzten Rente und dem Hinzuverdienst, soweit sie über dem höchsten Einkommen in den letzten 15 Kalenderjahren liegt, zu 100 % auf die Rente angerechnet wird.

 

Soweit zur Klarheit und zur Vereinfachung von Gesetzen. Der SoVD vermutet, vielleicht will der Gesetzgeber gar nicht, dass alle Menschen die Gesetze durchschauen. Die Beratungseinrichtungen und die juristen werden wieder was zu tun bekommen.

 

 


Rasante Mitgliederzuwächse beim SoVD Reinbek

Reinbek. 20. März 2017. Die Eintrittswelle in den SoVD Ortsverband Reinbek in den vergangenen Jahren ist imposant. Am 01.01.21014 zählte der Ortsverband 168 Mitglieder; darunter 90 Frauen, was einem Anteil von 53,6 % entspricht.

 

Am 01.01.2015 zählte der Ortsverband Reinbek 199 Mitglieder. Das entspricht einer Zuwachsrate von 18,4 %. Der Frauenanteil lag jetzt bei 57,8 %.

 

Am 01.01.2016 konnten wieder viele neue Mitglieder begrüßt werden. Jetzt bekannten sich 235 Mitglieder zum Ortsverband. Das sind 18,1 % mehr als im Vorjahr. 129 Frauen waren Mitglied, was einem Anteil von 55 % entspricht.

 

Am 01.012017 hatte der SoVD Ortsverband Reinbek 358 Mitglieder. Der Zuwachs entspricht einer Steigerungsrate von 52,4 %. Darunter waren jetzt 201 Frauen (Anteil der Frauen an allen Mitgliedern 56,2 %).  Die Steigerungsrate viel durch einen Sondereffekt so überdurchschnittlich hoch aus, weil der Ortsverband Schönningstedt (ca. 80 Mitglieder) mit dem Reinbeker Ortsverband fusionierte.

 

Der Vorstand freut sich über den tollen Zuspruch zum Ortsverband. Die drei Hauptanliegen - Hilfe im Sozialrecht, Einfluss auf die Sozialpolitik und Förderung des Zusammenhalts durch gesellige Veranstaltungen - kommen an. Die andere Seite der Medaille ist, dass die sozialen Probleme größer geworden sind und die Menschen verstärkt um ihre sozialen Rechte kämpfen müssen.

 

Helmut Uder

SoVD Vorsitzender Reinbek

 

 


SoVD Jahreshauptversammlung Reinbek

Reinbek. 19. März 2017. 358 Mitglieder zählt der SoVD Ortsverband Reinbek am Tag seiner Jahreshauptversammlung. Die Frauen sind in der Mehrheit: 201 Frauen stehen nur 157 Männer gegenüber. Aber erfreulich, die Mitgliederzahl insgesamt steigt kontinuierlich an. Als nächste Zielmarke strebt der Vorstand 400 SoVD Mitglieder in Reinbek an.

 

Im Vorstandsbericht wurde ausgeführt, dass im vergangenen Jahr die individuelle Beratung der Mitglieder Priorität hatte. Über 50 Mitglieder kamen in die monatlichen Sprechstunden zu Ulla Schmidt, die zu den Themen Behindertenrecht und Krankenversicherungen berät und zu Helmut Uder und Christiana Leiß, die zu allgemeinen sozialen Fragen und zum Rentenrecht mit Rat und Tat helfen.

 

Jörg Wischermann erstattete als Schatzmeister den Kassenbericht. Die Einnahmen gestalteten sich so positiv, dass am Jahresende ein Überschuss herauskam. Jonny Ryll erläuterte als Sprecher der Revisionskommission die Prüfungsergebnisse (alles vollständig, geordnet, Belege und Buchungen stimmten überein) und beantragte die Entlastung von Vorstand und Schatzmeister, die dann bei Enthaltung des Vorstands einstimmig erfolgte.

 

Der Vorsitzende wies auf den gestiegenen Mindestlohn hin ( von 8,50 € stieg er zum 01.01.17 auf 8,84 € an). Wer bei einem 8-Stunden-Tag 45 Jahre zum Mindestlohn arbeitet, der erhält eine monatliche Rente von 675 €. Das ist so niedrig, dass diese Rentner noch ergänzend Grundsicherung im Alter zu ihrer Rente beantragen müssen. Deshalb setzt sich der SoVD für eine Anhebung des Mindestlohns ein, damit wenigstens diejenigen, die in Vollzeit zum Mindestlohn gearbeitet haben, mit ihrer Rente über der Grundsicherung liegen. Damit würde der Gesetzgeber auch seinen Respekt vor der Arbeit und der Leistung der Menschen zum Ausdruck bringen.

 

In der Jahreshauptversammlung gab der Vorsitzende einen Überblick über das Zweite Pflegestärkungsgesetz. Jetzt werden nicht mehr die Minuten gezählt, sondern die Pflegebedürftigkeit ergibt sich aus der Begutachtung von sechs Modulen (z.B. Selbstversorgung, Mobilität, Gestaltung des Altagslebens...). Der Beitrag zur Pflegeversicherung beträgt 2,55 % bzw. 2,8 % bei Kinderlosen.

 

Helmut Uder

SoVD Vorsitzender Reinbek

 


Aufholjagd im Süden Schleswig-Holsteins starten

Reinbek, 15. März 2017. Der SoVD Landesverband konnte jetzt aktuell bekannt geben, dass er 140.000 Mitglieder in Schleswig-Holstein zählt. Damit ist jeder 20. Einwohner des Landes Mitglied im SoVD. Ein tolles, ein beeindruckendes  Ergebnis. Gratulation an alle, die daran mitgewirkt haben. Bitte bedenken Sie immer, die Arbeit in den Ortsverbänden wird ehrenamtlich geleistet.

 

Auf unseren Reinbeker Ortsverband umgesetzt bedeutet dies, wir müssten bei 27.000 Einwohnern rund 1.350 Mitglieder im Ortsverband zählen. Diese Zahl verfehlen wir mit aktuell 360 Mitgliedern knapp. Aber unsere Entwicklung ist äußerst positiv: 2014 hatten wir in Reinbek noch168 Mitglieder; diese Zahl haben wir mehr als verdoppelt. Wir sind auf einem guten Weg. Es spricht sich immer mehr in Reinbek herum, beim SoVD wird Mann/Frau gut und qualifiziert beraten und geholfen und es bringt Spaß, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Auch der SoVD Kreis Stormarn muss zum Landesdurchschnitt noch Aufholarbeit leisten. Bei 239.000 Einwohnern im Kreis müssten es hier 11.900 SoVD Mitgliedern sein; zur Zeit zählt der Kreisverband rund 8.000 Mitglieder bei jedem Jahr steigenden Mitgliederzahlen.

 

Die unterschiedlichen Mitgliederzahlen sind einerseits auch Ausdruck der unterschiedlichen sozialen Situation in den Landesteilen und was von anderen sozialen Verbänden und Einrichtungen angeboten wird. Andererseits müsste der SoVD Landesverband  Strategien und Konzepte entwickeln, wie die Regionen, die unterdurchschnittliche Mitgliederzahlen aufweisen, ihre Zahlen verbessern können. Wir werden uns in den Diskussionsprozess hierüber intensiv einbringen.

 

Helmut Uder

SoVD Vorsitzender Reinbek

 

 


Equal Pay Day - Aktion der Reinbeker SoVD Frauen

Reinbek, 10. März 2017. Am Equal Pay Day machen die Frauen darauf aufmerksam, dass die Einkommen der Frauen im Durchschnitt 21 % unter denen der Männer liegen. Den Lohn, den die Männer im Jahre 2016 bis 31. Dezember bekamen, erreichen die Frauen erst am 18. März dieses Jahres. Sie arbeiten also statistisch gesehen 77 Tage umsonst und Deutschland, das wirtschaftlich so erfolgreich ist, bleibt dabei auch noch unter den Schlusslichtern in Europa.

 

"Das wollen wir Reinbeker SoVD Frauen nicht hinnehmen. Wir beteiligen uns an den bundesweiten Aktionen. Wir werden am Sonnabend, 25. März 2017 von 09:00 bis 12:00 auf dem Täby-Platz das Gespräch mit den Frauen suchen. Das Bild des Marktplatzes wird wieder von unseren roten Equal Pay Day Einkaufsbeuteln leuchten. Außerdem verteilen wir eine rote Sonnenbrille, damit Frauen immer den Durchblick haben und sich nicht blenden lassen", erklärt Elisabeth Musa-Uder, Frauenbeauftragte im Reinbeker SoVD Vorstand.

 

Besucherinnen des Marktplatzes sind bei den SoVD Frauen herzlich willkommen.

 

Helmut Uder

Vorsitzender

 

T e r m i n :  Sonnabend, 25. März 2017 von 09:00 bis 12:00 auf dem Reinbeker Täby-Platz

 

 


Frühlingsfest und Jahreshauptversammlung

Reinbek, 08. März 2017. Am Sonnabend, 18. März 2017 hat der Vorstand des SoVD Reinbek seine Mitglieder und deren Familienangehörige und Freunde um 15:00 Uhr zur Jahreshauptversammlung 2017 ins Rickertsen-Haus in der Schulstraße 7 eingeladen. Es stehen der Bericht des Vorstands und der Kassenbericht auf der Tagesordnung; der Vorsitzende Helmut Uder wird eine Information zu den sozialrechtlichen Änderungen ab dem 01. Januar 2017 geben. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung werden die Mitglieder dann bei Kaffee und Kuchen sowie leckeren Häppchen gemütlich klönen und einen schönen Nachmittag miteinander verbringen. "Wir legen sehr großen Wert auf den Zusammenhalt unserer Mitglieder. Keiner wird ausgeschlossen. Das kommt bei den Mitgliedern gut an; statt 30 Mitglieder kommen jetzt regelmäßig über 80 zu unseren Versammlungen", sagt die stellvertretender Vorsitzende Christiana Leiss. Bei ihr sollten sich die Interessierten auch zum Frühlingsfest anmelden.

 

Helmut Uder

Vorsitzender Reinbek

 

T e r m i n : Sonnabend, 18. März 2017, 15:00 Uhr im Rickertsen-Haus in der Schulstraße 7

 


Sozialwahlen 2017

 

Reinbek. 26.02.2017. Am 31. Mai 2017 ist wieder der Stichtag für die Sozialwahlen, die alle sechs Jahre stattfinden. Die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung und der Krankenversicherungen wählen die Vertreterversammlung, die sogenannte Selbstverwaltung, die über die Beitragsverwendung der Versicherungen bestimmt. Die Beitragshöhe der Rentenversicherung und der Krankenversicherung kann die Selbstverwaltung nicht festlegen; dies ist die Aufgabe der Politik.

 

Die Wahl bei der DRV Bund und den Ersatzkassen findet ausschließlich per Briefwahl statt. Mitte bis Ende April erhalten alle Wahlberechtigten die Unterlagen per Post zugeschickt. Am besten: Gleich die Liste, die man unterstützen möchte, ankreuzen und zurück mit dem Brief an den Versicherungsträger. Dann geht keine Stimme verloren.

 

Bei der DRV Nord und bei der AOK Nordwest bzw. Rheinland/Hamburg finden keine Wahlhandlungen statt. Hier wurden von den Versicherten und den Arbeitgebern keine konkurrierenden Listenvorschläge und nur soviel Kandidaten eingereicht, wie zu wählen sind. Damit gelten die Vorgeschlagenen als gewählt. Dieses Nicht-Wählen wird "Friedenswahl" genannt, was ein ziemlich kurrioser Begriff dafür ist, dass keine Wahl stattfindet. Kritik an der Sozialwahl wird oft dahingehend geübt, dass die Versicherten im Detail nicht wissen, was die Vertreter/innen in den sechs Jahren gemacht haben und wie sich die Listengruppen inhaltlich unterscheiden. Die Wahlbeteiligung ist dementsprechend niedrig.

 

Helmut Uder

SoVD Vorsitzender


SoVD Beratung am 2. und 3. Donnerstag im Monat

 

Reinbek. 02. Februar 2017. Der Sozialverband (SoVD), Ortsverband Reinbek, bietet ab Ferbuar wieder regelmäßig jeden Monat seine Sprechstunden am 2. und 3. Donnerstag im Monat im Rickertsen-Haus in der Schulstraße 7 an. Am 2. Donnerstag bietet Ursula Brandt, Behindertenbeauftragte des SoVD Reinbek, ihre Hilfe bei Anträgen zum Grad auf Behinderung beim Landesamt für soziale Dienste in Lübeck an. Sie hilft auch bei Problemen mit der Krankenversicherung. Es wird um telefonische Terminabsprache unter der Rufnummer 040 79090944 gebeten. Am 3. Donnerstag geht es um Fragen der Rentenversicherung und allgemeine soziale Themen. Hier wird um telefonische Anmeldung bei Christiana Leiß (2. Vorsitzende) unter 040 72104803 oder bei Helmut Uder (1. Vorsitzender) unter 0151 41468694 gebeten.

 

 

Helmut Uder


Änderungen in 2017

 

Reinbek. 22.12.2016. Alle Jahre wieder - kommt nicht nur das Christkind sondern auch Änderungen in der Sozialgesetzung.

 

Nach dem SGB II (allgemein Hartz IV genannt) ändert sich zum 1. Januar 2017 der Regelbedarf in der Grundsicherung für Arbeitssuchende für alleinstehende und alleinerziehende Leistungsberechtigte auf 409 EUR. Für Kinder bis zu 6 Jahren gibt es 237 EUR, für Kinder bis 14 Jahre 291 EUR und für Kinder bis unter 18 Jahre 311 EUR.

 

Gute Nachrichten gibt es für Arbeitgeber. So entfällt der bisher anfallende Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte, die über die Regelaltersrente hinaus arbeiten. Außerdem entfällt bei einer Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch die Bundesagentur für Arbeit in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten die Kofinanzierung der Weiterbildungskosten durch den Arbeitgeber.

 

Gute Nachricht für Bezieher/innen von Hartz IV - sie werden nicht mehr zum Eintritt in eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen verpflichtet, wenn diese Rente zum Bezug von Grundsicherungsleistungen im Alter führen würde.

 

Eine neue Regelung tritt auch für die soziale Sicherung von Pflegepersonen in der Arbeitslosenversicherung ein, womit der Arbeitslosenversicherungsschutz für Pflegebedürftige, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, verbessert wird.

 

Mindestlohn. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn beträgt brutto 8,84 EUR je Stunde. Er wird alle zwei Jahre angepasst. Nach Auffassung des SoVD ist dieser Mindestlohn nicht ausreichend, um den Lebensstandard im Arbeitsleben und später in der Rente zu gewährleisten.

 

Die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre setzt sich fort. Wer 2017 65 Jahre alt wird, kann mit 65 Jahren und 6 Monaten die Regelaltersrente beziehen.

 

Änderung im Rentenrecht: Wer eine Regelsaltersrente bezieht, konnte bisher unbegrenzt dazu verdienen ohne dass es einen negativen Einfluss auf die Rentenhöhe hatte. Das gilt weiter; aber sie können auf die Versicherungsfreiheit verzichten. Das hat zur Folge, dass sie Rentenversicherungsbeiträge zahlen müssen und sich hierdurch weitere Rentenanwartschaften ergeben.

Der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt ab 01.01.2017 84,15 € monatlich.

 

Beim Zuzug von ausländischen Bürgern geistern  manche irre und wirre Behauptungen durch die Welt. Bei Unionsbürgern ist es wie folgt geregelt: Nach SGB II und SGB XII sind sie von Leistungen ausgeschlossen, wenn sie nicht arbeiten oder aufgrund vorheriger Arbeit Ansprüche auf Grundsicherung haben. Erst nach fünf Jahren haben Unionsbürger einen Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung. Dann unterliegen sie auch dem berüchtigten Grundsatz des Förderns und Forderns und sind zur Integration in den Arbeitsmarkt verpflichtet.

 

Helmut Uder

SoVD Vorsitzender Reinbek

 

(Für diese Hinweise übernehmen wir keine rechtliche Gewähr.)


11. Dezember 2016

Mahnende Worte bei der SoVD Weihnachtsfeier in Reinbek

 

Reinbek. Über 80 Mitglieder und Gäste sind zur ersten Weihnachtsfeier des SoVD Ortsverband Reinbek nach dem Zusammenschluss mit dem ehemaligen Ortsverband Schönningstedt ins Rickertsen-Haus gekommen. Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann (CDU) kritisierte, dass "es die soziale Gerechtigkeit in unserem Land schwer habe, sich durchzusetzen. Es ist gut, dass es den Sozialverband gibt, der für die sozialen Rechte der schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft kämpft". Der Bürgervorsteher dankte den vielen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern für ihre verantwortungsvolle Arbeit.

 

Die anhaltende Eintrittswelle in den SoVD - allein in Reinbek sind jetzt aktuell 360 Mitglieder im Sozialverband vertreten - zeige, dass "das soziale Klima kälter geworden sei. "Soziale Rechte werden heute oft nicht gewährt, sondern müssten vor Gericht erstritten werden", kritisierte Reinbeks SoVD Vorsitzender Helmut Uder. Er forderte von der Politik, sich endlich der Sorgen und Probleme der Rentner, Kranken, Behinderten, sozial Schwächeren anzunehmen. "Arbeitslosigkeit, Niedriglohn, prekäre Beschäftigung, Wohnungsnot führten dazu, dass die Gesellschaft sehenden Auges in eine wachsende Armut führt. Arm und Reich klaffen immer weiter auseinander und der gesellschaftliche Zusammenhalt geht verloren", so der Vorsitzende.

 

Helmut Uder

Vorsitzender

SoVD Ortsverband Reinbek

Jonny Ryll, Sprecher der Revisoren, erhält nachträglich zum 80. Geburtstag einen Präsentkorb von der stellvertretenden Vorsitzenden Christiana Leiß und Helmut Uder
Jonny Ryll, Sprecher der Revisoren, erhält nachträglich zum 80. Geburtstag einen Präsentkorb von der stellvertretenden Vorsitzenden Christiana Leiß und Helmut Uder
Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann mit Ramona und Jonny Ryll (links) und Elisabeth Musa-Uder, der Frauenvertreterin im SoVD Vorstand 
Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann mit Ramona und Jonny Ryll (links) und Elisabeth Musa-Uder, der Frauenvertreterin im SoVD Vorstand 


Was hat das mit dem Rentenniveau auf sich?

 

Reinbek. 26.11.2016.  In der Presse lesen wir fast täglich, das Rentenniveau sinkt. Das Rentenniveau lag einst bei 53 %; die Prognosen sagen eine Senkung auf rund 41 % bis zum Jahr 2030 voraus (die Absenkung wurde beschlossen von SPD, CDU, FDP und Grünen). Ministerin Nahles will jetzt eine Haltelinie bei 46 % einziehen und der SoVD fordert eine Anhebung auf die ursprünglichen 53 %.

 

Was bedeutet das alles? Das Rentenniveau wird ermittelt, in dem ein Versicherter unterstellt wird, der 45 Jahre zum jeweiligen Jahresdurchschnittseinkommen gearbeitet hat. Das ist schon mal eine tolle Annahme, denn so einen Versicherten gibt es in der Wirklichkeit nicht. Dann wird die Entwicklung des Renteneinkommens in Relation gesetzt mit der Entwicklung der Bruttoeinkommen. Und siehe da, weil die Bruttoeinkommen  stärker steigen als die Renten, deren Anstieg von den politischen Parteien durch den Demografiefaktor verringert wurde, sinkt das Rentenniveau. 

 

Jetzt wird oft behauptet, weil das Rentenniveau sinkt, reicht die Rente zum Leben nicht mehr aus und es droht Altersarmut. Die Rente steigt absolut, d.h. der Rentner hat mehr Geld in der Tasche, aber die Relation zur Entwicklung der Bruttoeinnahmen verschlechtert sich. Das kann jetzt jeder für sich selbst interpretieren.

 

Was sind die Hintergründe dieser komplexen Diskussionen? Das sind die jeweiligen unterschiedlichen Interessen. Die Arbeitnehmer/innen möchten eine Rente haben, die ihnen ein Sorgen freies Leben sichert und ihnen die Teilhabe an der gesellschaftlichen Entwicklung garantiert.

 

Die Finanzwirtschaft und deren Verbündete, wollen durch die Angst vor der Altersarmut, die Menschen in die private Versicherung locken und damit ihre unternehmerischen Renditeerwartungen verbessern. Durch die lange Diskussion, mit der die gesetzliche Rente mürbe geredet wurde (1980 verkündete ein Bundeskanzler die "geistig-moralische Wende", sprich: weg mit der solidarischen Gesellschaft hin zur Privatisierung aller Themen), ist es in Fleisch und Blut übergegangen, dass die Rente in die Armut führt.

 

Was sind die wirklichen Gründe für die Altersarmut? Seite 1980 gibt es eine hohe Massenarbeitslosigkeit in Deutschland. Arbeitslosigkeit mindert die Rentenzugänge und erzeugt Druck auf die Lohnentwicklung.  Mit den Hartz IV Gesetzen wurde die Armutssituation weiter verschärft und noch mehr Druck auf die Löhne erzeugt (Hartz IV Empfänger haben jede Arbeit anzunehmen). Die Bundesregierung schuf einen riesigen Niedriglohnsektor (Niedriglohn = Niedrigrente); neue Jobs wurden oft nur im prekären Bereich oder in Teilzeit geschaffen (Teilzeitarbeit = Teilzeitrente). Seit 2010 wird für Hartz IV Empfänger keine Beitrag mehr zur Rentenversicherung gezahlt. Diese politisch beschlossenen Maßnahmen, die sehr im Interesse der Arbeitgeber liegen, führen zur Absenkung der Renten und zum Anstieg der Altersarmut. 

 

Diese Altersarmut, die in den vergangenen 30 Jahren bereits erzeugt wurde, muss durch entsprechende Maßnahmen in dem Rentenbereich beseitigt, mindestens gemildert werden. Um für die nächsten Jahre einen weiteren Zuwachs an armen Rentnern zu verhindern, müssen die Löhne spürbar erhöht werden, muss ein energischer Kampf gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse geführt werden. "Working poor" angesichts gewaltiger Gewinne bei den Unternehmen, unvorstellbar hoher Strafzahlungen der Banken für windige Geschäfte, steigender Managergehälter und Boni-Zahlungen sind eine Schande für einen modernen Industriestaat und nicht gerechtfertig.

 

Insofern ist es gut, dass im bevorstehenden Bundestagswahlkampf auch über die Renten gestritten wird. Die Rentner/innen sollten sich in diese Diskussion einbringen. Fordern Sie die Kandidaten/innen. Fragen Sie sie, was sie für die Rentner zu tun gedenken.

 

Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

 

Helmut Uder

SoVD Vorsitzender Reinbek


Zurück zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung

 

Reinbek. 07.10.2016. "Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) drohen deutlich anzusteigen. Dies stellt eine erhebliche Belastung für viele gesetzlich Krankenversicherte dar", heißt es beim Bundesverband des SoVD.

 

Deshalb macht sich der SoVD dafür stark, wieder die Arbeitgeber mit der Hälfte des Beitragssatzes in die Pflicht zu nehmen. Aktuell teilen sich Versicherte und Arbeitgeber bzw. Rentenversicherung die Hälfte des festgeschriebenen Beitragssatzes von 14,6 %. Den darüber hinaus gehenden Beitrag, im Durchschnitt zur Zeit 1,1 %, müssen die Versicherten alleine bezahlen,weil der Arbeitgeberbeitrag seit Januar 2015 eingefroren ist.

 

Es gibt darüber hinaus auch die Forderung bei den sozialen Verbänden, in der gesetzlichen Krankenversicherung ebenso wie in der Rentenversicherung alle staatlichen Aufgaben, die aus Steuern bezahlt werden müssen, heraus zunehmen und klar von den beitragsfinanzierten Sozialversicherungsaufgaben zu trennen.

 

Helmut Uder

Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek


Die neue Pflegeversicherung ab 01. Januar 2017

 

Reinbek. 05. 10.2016. Durch das "Pflegestärkungsgesetz" wird die Pflegeversicherung ab 1. Januar 2017 tiefgreifend verändert. Es wird einen neuen Pflegebegriff geben. Statt der jetzigen Pflegestufen wird es Pflegegrade geben. Bislang wurden hauptsächlich die körperlichen Schwächen beurteilt; zukünftig rücken auch die psychischen Erkrankungen in den Blickpunkt.

 

Auf Grund der immer älter werdenden Menschen spielen die Demenzerkrankungen eine größere Rolle. Viele demenzkranke Menschen sind oft körperlich noch fit, können ihren Alltag aber nicht mehr selbstständig bewältigen. Das wird bei der Reform beachtet und stellt den Kernpunkt des 2. Pflegestärkungsgesetzes dar.

 

Künftig wird es anstelle der bekannten drei Pflegestufen fünf Pflegegrade geben.

1. Mobilität (körperliche Beweglichkeit, Fortbewegung innerhalb der eigenen Wohnung, Treppensteigen, selbstständig ins Badezimmer gehen...)

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten (Gespräche verstehen, Orientierung über Zeit und Ort, Sachverhalte begreifen...)

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (Unruhe in der Nacht, Ängste, Aggressionen...)

4. Selbstversorgung (z.B. sich selbstständig waschen, trinken, selbstständige Benutzung der Toilette...)

5. Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen (z.B. Medikamente selbstständig einnehmen, gut mit einem Rollator zurecht kommen, den Arzt selbstständig aufsuchen zu können...)

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (mit anderen Menschen in direkten Kontakt treten, an Spielrunde ohne Hilfe teilnehmen zu können...)

 

Ab dem 1. Januar 2017 spielen Minuten in der neuen Begutachtung keine Rolle mehr. Aufgrund einer Gesamtwürdigung der Fähigkeiten und Beeinträchtigungen erfolgt die Einstufung in die fünf Pflegegrade.

 

Die Leistungen der ambulanten Pflege werden ausgeweitet. Der Gesetzgeber will damit erreichen, dass die betroffenen Menschen so lange wie möglich in ihrer eigenen, bekannten Umgebung wohnen bleiben können.

 

Die Überleitung von dem aktuellen Recht in das neue Pflegerecht ab 1. Januar 2017 erfolgt automatisch. Menschen mit körperlichen Einschränkungen werden automatisch in den nächst höheren Pflegegrad übergeleitet. Menschen, bei denen eine Beeinträchtigung ihrrer Alltagskompetenz festgestellt wurde, werden in den übernächsten Pflegegrad überführt. Die Überleitung erfolgt automatisch. Es muss kein Antrag auf Neubegutachtung gestellt werden. Das Gesetz sagt weiter, dass kein Pflegebedürftiger schlechter gestellt werden darf.

 

Jeder Pflegebedürftige erhält in Zukunft das Gutachten des Medizinischen Dienstes automatisch zugesandt. Anträge auf Pflegeleistungen, die bis zum 31.12.2016 gestellt werden, werden nach altem Recht entschieden.

 

Die Module 1 - 6 werden unterschiedlich gewichtet. Modul 1 - Mobilität mit 10%; Modul 2 und 3 Kognitiv/Verhalten mit 15 %; Modul 4 - Selbstversorgung mit 40 %; Modul 5 - Behandlung mit 20 % und Modul 6 - Alltagsgestaltung mit 15 %.

 

Die neue Pflegeversicherung wird aufgrund des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs künftig für einen größeren Kreis von Angehörigen Rentenversicherungsbeiträge überweisen. Die Höhe ist abhängig von den Pflegegraden in denen die Pflegebedrüftigen eingestuft sind. Die Beiträge sind davon abhängig, dass die Pflege mehr als 14 Stunden wöchentlich erbracht wird und die Pflegeperson nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich einer Beschäftigung nachgeht.

 

Die Beitragssätze in der Pflegeversicherung, die 2013 bei 2,05 % (+ 0,25 % bei Kinderlosen), 2015 bei 2,35 % (+ 0,25 % für Kinderlose) betrugen, werden ab 2017 bei 2,55 % (+ 0,25 % für Kinderlose) liegen. In den sogenannten Pflegevorsorgefonds werden Gelder eingestellt, um die Beitragslast für zukünftige Generationen zu begrenzen. Ob der Gesetzgeber zum Beispiel im Jahre 2035 noch weiß, warum dieser Pflegevorsorgefonds eingeführt wurde, kann heute nicht gesagt werden (der politische Griff in die Sozialkassen hat in Deutschland ja eine sehr lange Tradition).

 

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen basieren auf einem Vortrag, den Dieter Konietzko am 04.10.2016 vor ehrenamtlichen Sozialberatern des SoVD Schleswig-Holstein in Neumünster hielt. D. Konietzko ist Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss des SoVD SH. Wir danken ihm für die Bereitstellung seiner Folien für diese Zusammenfassung.

 

Helmut Uder

Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek


Keine Zwangsverrentung mehr

 

Reinbek. 30. September 2016. Gute Nachricht für Arbeitslosengeld II-Bezieher/innen. Ab 1. Januar 2017 kann das Jobcenter Hartz IV Empfänger/innen nicht mehr zwangsweise vorzeitig in Rente schicken, wenn die Rente so niedrig ist, das weiterhin Hartz IV Leistungen ergänzend gezahlt werden müssen.

 

In der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS) vom 14. September heißt es u.a.: "Die (sogenannte) Zwangsverrentung schaffen wir ab. Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Erwerbstätige) werden danach nicht mehr zum Eintritt in eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen verpflichtet, wenn die Höhe dieser Rente zur Bedürftigkeit, also zum Bezug von Grundsicherungsleistungen im Alter führen würde. Künftig muss eine Altersrente nur noch dann vorzeitig beantragt werden, wenn sie trotz dieser vorzeitigen Inanspruchnahme und der damit verbundenen Abschläge bedarfsdeckend ist". Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2017 in Kraft.

 

Helmut Uder

Vorsitzender des SoVD Ortsverband Reinbek


Das Thema Rente wird uns bis zur Bundestagswahl 2017 begleiten ... und aufregen

 

Reinbek. 29.09.2016. Bis zur Bundestagswahl wird das Thema "Rente" noch weiter Fahrt aufnehmen. Bei den kontroversen Auffassungen ist von den zukünftigen Rentnern Nervenstärke gefordert. Nicht über jedes Stöckchen, das den Arbeitnehmer/innen hingehalten wird, sollten sie springen.

 

Aktuell warnt das Bundessozialministerium davor, das das Rentenniveau bis 2045 voraussichtlich auf 41,6 % absinken könnte. Bis 2030 soll es nicht unter 43 % sinken. Der Beitragssatz von heute 18,7 % könnte 2031 auf über 22 % steigen. (Hinweis: Das Rentenniveau sinkt nicht sondern die Bundesregierung Schröder/Fischer und die damalige Opposition (CDU und FDP) haben beschlossen, das Rentenniveau zu verringern. Ziel: Neue Geschäftsfelder für die private Versicherungswirtschaft zu eröffnen.)

 

Achtung: Die Ankündigungen des sinkenden Rentenniveaus könnte dem einen oder anderen Angst machen, weil er nicht weiß, wie er dann seinen Lebensstandard im Alter halten soll. Aber diese "Horrornachricht" wird genau zu dem Zeitpunkt in die Öffentlichkeit lanciert, wo die Bundessozialministerin einen erneuten Vorstoß für den Ausbau der betrieblichen Altersrente vornimmt. Es ist dieselbe Masche: Schwächung der gesetzlichen Rentenversicherung und gleichzeitig Promotion für die private Versicherungswirtschaft. Die braucht nach der 1. großen Finanzkrise dringend neue Geschäftsfelder, da sich das Geschäft mit den Lebensversicherungen und der Riester-Rente nicht so entwickelt hat, wie sich das die Finanzmanager erträumt haben.

 

Die Erhöhung des Rentenbeitrags ist politisch zu einem Tabu erklärt worden, weil sich die Arbeitgeber mit Händen und Füßen gegen eine Beitragssteigerung wehren. Wenn der Rentenbeitrag bei 18,7 % bleibt, sich die Arbeitnehmer/innen mit bis zu 7 % ihres Einkommens an der privaten Vorsorge beteiligen sollen, dann stellt das doch auch eine drastische Erhöhung des Rentenbeitrags dar. Aber nur für die Arbeitnehmer/innen; die Arbeitgeber bleiben verschont.

 

Was schreibt dazu Albrecht Müller, seinerzeit Planungschef im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt und Helmut Schmidt, am 29. September 2016 in den NachDenkSeiten: "Die künftigen Rentner sollen Angst bekommen und sie sollen übersehen, dass es Alternativen gibt: alle Mittel, alle politische Kraft in die Stärkung der gesetzlichen Rente und eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 %".

 

Helmut Uder

Vorsitzender des SoVD Ortsverband Reinbek


Aufmerksame Autofahrer

 

Reinbek 26.08.2016. Innerhalb von 1,5 Stunden nur vier Falschparker - das wertet der SoVD Ortsverein Reinbek bei seiner Schleswig-Holstein Aktion "Sie haben meinen Parlplatz! Wollen Sie auch meine Behinderung?" durchaus als Erfolg. Der Sozialverband (SoVD) führt jährlich diese Aktion durch, um bei den Autofahrern dafür zu werben, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können.

 

Helmut Uder, SoVD Vorsitzender in Reinbek, seine Stellvertreterin Christiana Leiß und Cornelia Bultmann informierten die Autofahrer auf dem Famila-Parkplatz über den Sinn der gekennzeichneten Behindertenparkplätze. "Die meisten, die wir beim falsch einparken ansprachen, waren einsichtig", sagte Uder. Das krasseste Beispiel war ein VW Bus, der so dicht an einem anderen Pkw stand, dass die Frau mit ihrem Rollstuhl nicht in ihr Auto einsteigen konnte. "Das war dieses mal ein Einzelfall. Wir freuen uns, wenn die Autofahrer ohne körperliche Einschränkungen die als Behindertenparkplätze gekennzeichneten Stellflächen respektieren. Verständnis für einander und Rücksichtnahme - eigentlich ganz einfach und die Gesellschaft ist ein weinig humaner", so Uder.

 

Die Behindertenparkplätze sind extra breiter gebaut, damit auch Rollstuhlfahrer aus ihren Auto ein- und aussteigen können.

 

Schade fand der SoVD Reinbek, dass die Geschäftsleitung von Famila-Reinbek diese Aktion nicht für so gut befand. Sie sollte auch nur nach Wunsch von Famila eine halbe Stunde dauern. Wovor hat Famila-Reinbek Angst, wenn auf den sieben gekennzeichneten Behindertenparkplätzen eine Informationsaktion des SoVD stattfindet? Der Parkplatz von Famila ist für jedermann öffentlich frei zugänglich und es gilt die Straßenverkehrsordnung.

 

Helmut Uder

SoVD Ortsverband Reinbek , 1. Vorsitzender


"Reinbeker Sommerfest" steht in den Startlöchern

 

Reinbek. 24.05.2016. Der Vorbereitungscountdown für das "Reinbeker Sommerfest" im Rickertsen-Haus (Schulstraße 7) läuft auf Hochtouren. Am Sonntag, 03. Juli 2016 ist es wieder soweit. Das alle zwei Jahre stattfindende Sommerfest, von allen Nutzern des Rickertsen-Hauses organisiert, wird um 11:00 Uhr durch Bürgermeister Björn Warmer eröffnet. Bis 18:00 Uhr ist für viel Spaß, Essen und Trinken und für Informationen gesorgt. Alle Gäste sind herzlich willkommen.

 

Die VHH wird ihren Trainingsbus zu Verfügung stellen, um den Einstieg für Rollstuhl- und Rollatorfahrer zu demonstrieren und zu üben. In der Mittagszeit gibt es Leckeres vom Grill und anschließend Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Zu den zahlreichen Spielen, mit kleinen Preisverlosungen, gehören Schach, Boule, Dart, Kartenspiele und Computer-Spiele (WII). Ab 16:00 Uhr bittet dann DJ Holger zum Tanztee.

 

Zu den Organisationen, die das Sommerfest gestalten, gehören der "Club 60 plus", das DRK, die Hamburger LAG für behinderte Menschen, der Seniorenbeirat der Stadt Reinbek, die Arbeiterwohlfahrt, der Sozialverband, der Behindertenbeirat der Stadt und die PC AG.

 

Für die Organisatoren:

Helmut Uder

SoVD Ortsverband Reinbek T. 0151 41468694


Frühlingsfest wurde begeistert angenommen

 

Reinbek. Das Frühlingsfest des SoVD Ortsverband Reinbek, dass am 21. Mai 2016 im Rickertsen-Haus stattfand, stieß auf großes Echo in der Mitgliedschaft. Fast 75 Teilnehmer/innen, soviel wie noch nie, besuchten die Veranstaltung. Die meisten sagten, sie kommen gerne wieder, wenn der SoVD einlädt. Das freut den Vorstand.

 

Es ist erstaunlich. Während viele Großorganisationen unter Mitgliederschwund zu leiden haben, hat der SoVD Reinbek einen beachtlichen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.

 

Warum ist das so? Einmal ist es eine nette Atmosphäre im Ortsverband und jedes Mitglied wird ernst genommen. Andererseits hilft der SoVD bei sozialen Problemen. Die sozialrechtlichen Anforderungen werden auch immer umfassender und komplexer. Der Einzelne kann sich im Dschungel der 12 Sozialgesetzbücher alleine kaum zurecht finden. Natürlich kann man die These vertreten, dass die Politik den Sozialstaat so organisiert, dass die Menschen nicht die Hilfe von Organisationen benötigen, um ihre Rechte durchzusetzen. Aber darauf zu hoffen, bleibt wohl eine Illusion.

 

Helmut Uder

1. Vorsitzender des SoVD Ortsverband Reinbek



Politik schickt Rentner in die Armut - Ein Armutszeugnis für die Gesellschaft

 

Reinbek. 17.05.2016 Durch den im Bundestag beschlossenen Nachhaltigkeitsfaktor und die durch politische Entscheidungen herbeigeführte Absenkung des Rentenniveaus auf 43 % des Durchschnittlohns der gesamten Lebensarbeitszeit bis zum Jahre 2030 steigt das Armutsrisiko der Rentner dramatisch an. Die Politiker des Deutschen Bundestags haben durch ihre Beschlüsse die Altersarmut vorprogrammiert. Wie heißt es immer so schön: Die Beschlüsse wurden im Vollbesitz der geistigen Kräfte gefasst.

 

Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Leiharbeit, Werkarbeitsverträge und alle anderen Formen der Beschäftigung mit untertariflicher Bezahlung, niedrigerer Bezahlung verschärfen das Problem der Altersarmut deutlich. Bereits heute sind schon über 530.000 Rentner/innen auf die Grundsicherung im Alter angewiesen. Wer gearbeitet hat, wird durch den Staat finanziell so behandelt wie ein Bürger, der nie eine Beschäftigung nachgegangen ist. So wird staatlicherseits Arbeit und die Lebensleistung des betroffenen Menschen entwertet. Das ist mit der Würde der Menschen unvereinbar. Von Altersarmut betroffene Menschen resignieren oftmals, erkranken an Depressionen und vereinsamen, weil ihnen das Geld fehlt, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

 

Der SoVD fordert die Politik nachdrücklich auf, wieder zu einer lebensstandardsichernden Rente zurück zu kehren. Da insbesondere Geringverdiener nicht privat fürs Alter vorsorgen können, ist die gesetzliche Rente wieder zu stärken statt sie bewusst politisch zu schwächen. Den Lobbyisten der Privatversicherungen muss entschlossen entgegengetreten werden. Das Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung muss stabilisert und stufenweise wieder angehoben werden. Darüberhinaus könnte ein Rentenfreibetrag in der Grundsicherung dazu beitragen, dass nicht jede kleine Rentenerhöhung mit der Grundsicherung verrechnet wird.

 

Helmut Uder

1. Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek


Reinbeker SoVD feiert Frühlingsfest

 

Reinbek. 10. 05. 2016. Am Sonnabend, 21. Mai 2016 feiert der SoVD Ortsverband Reinbek sein diesjähriges Frühlingsfest im Rickertsen-Haus in der Schulstraße 7. Beginn ist 15:00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

 

Der SoVD will beim Frühlingsfest in lockerer Atmosphäre das Leben genießen und einen vergnüglichen Nachmittag verbringen. Es wird wieder gegrillt, selbstgemachter Zaziki, Kartoffelsalat und Gurkensalat werden gereicht, und es gibt auch leckeren Kuchen. "Mit unseren Festen tragen wir zum Zusammenhalt unserer Gemeinschaft und der Gesellschaft bei", erklärt der SoVD Ortsverbandsvorsitzende Helmut Uder. Der Vorstand freut sich wieder auf eine zahlreiche Beteiligung.

 

Der SoVD Reinbek bittet die Mitgtlieder und ihre Familien, Freunde um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 040 72104803.

 

Helmut Uder

1. Vorsitzender des SoVD Ortsverband Reinbek


SoVD Reinbek weitet Sprechstundenangebot aus  

 

Reinbek. 10.05.2016. Der Ortsverband Reinbek des SoVD, der aktuell 340 Mitglieder in Reinbek zählt,  weitet sein Sprechstundenangebot wegen der großen Nachfrage aus.

Am 2. Donnerstag im Monat wird zukünftig Ursula Brandt nachmittags im Rickertsen-Haus in der Schulstraße 7 Beratungen speziell zum Behindertenrecht durchführen. Wer beim Landesamt für soziale Dienste in Lübeck Anträge auf einen Behindertengrad stellen möchte, kann hier fachkundigen Rat beim SoVD einholen. Ursula Brandt arbeitete mehrere Jahre ehrenamtlich als Behindertenbeauftragte der Stadt Reinbek und hat sich hier einen reichhaltigen Erfahrungsschatz erarbeitet, den sie gerne an andere Betroffene weiter geben möchte. Der SoVD bittet um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 040 79090944.  

 

Am 3. Donnerstag im Monat findet die allgemeine Sprechstunde des SoVD im Rickertsen-Haus von 15:00 - 18:00 Uhr statt. An diesen Tagen geht es um Fragen des Rentenrechts, der Krankenversicherungen und der Grundsicherung. Als Berater stehen hier Christiana Leiß (2. Vorsitzender), Jörg Wischermann (Schatzmeister) und Helmut Uder (1. Vorsitzender) zur Verfügung. Helmut Uder ist beim SoVD ehrenamtlicher Sozialberater und arbeitet darüber hinaus für die Deutsche Rentenversicherung als Versichertenältester. Für die allgemeine Sprechstunde wird um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 040 72104803 gebeten.  

 

Helmut Uder

1. Vorsitzender des SoVD Ortsverband Reinbek


Renten steigen ab 1. Juli 2016

 

Reinbek. 22. April 2016. Jetzt ist es amtlich. Die Bundesregierung hat am 20. April 2016 mitgeteilt, dass die Renten in Westdeutschland ab 1. Juli 2016 um 4,25 % steigen. Die Gründe für den Anstieg: Die positive Entwicklung der Lohnentwicklung, an der sich die Rentenerhöhung orientiert, dann die Korrektur einer Rentendämpfung in den vergangenen Jahren und die verbesserte Relation zwischen Rentenbeziehern und Beitragszahlern.

 

Schade, dass diese positive Nachricht gleich wieder genutzt wird, um den Untergang des Rentensystems an die Wand zu malen und davor zu warnen, dass die Renten nicht mehr finanzierbar sind. Das war und ist völliger Unsinn; das ist das Schüren von Panik bei den zukünftigen Rentnern. Das Rentenniveau sinkt bis 2030 auf 43 % des letzten Nettoverdienst ab, weil die Politik das so beschlossen hat und nicht, weil es unausweichliche Gründe dafür gibt. Die OECD weiß sogar, dass 2060 knapp 2,5 % der Wirtschaftsleistung zusätzlich in das Rentenversicherungssystem gehen müssen, um die Renten aufrecht zu erhalten. Eine solche Aussage ist reine Kaffeesatzleserei. Niemand kann wissenschaftlich voraus sagen, was im Jahre 2060 los ist. Ja, und was ist, wenn die Bürgerinnen und Bürger dies so wollen und nicht die 2,5 % der Wirtschaftsleistung den Großkonzernen, den Aktionären, den Kapitalanlegern in den Rachen werfen wollen?

 

Bei den Rentendiskussionen wird eigentlich fast täglich eine neue "Rentensau" durchs Dorf getrieben. Viele sind davon genervt. Bei vielen steigt auch die Verärgerung über die Politik, die diese Diskussionen zulässt bzw. selbst befeuert. Versicherte und Rentner brauchen einen klaren Blick für die Wirklichkeit, dürfen sich nicht durch die Propaganda der Gegner der gesetzlichen Rente verunsichern lassen, müssen Ruhe bewahren und die teils Interessen geleitete Diskussion kritisch beobachten.

 

Der SoVD tritt für die Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung ein. Nach wie vor ist dies die beste Absicherung für das Alter. Die politischen Eingriffe, die die Rentenversicherung schwächen, müssen korrigiert werden. Die Plünderung der Rentenkasse durch politische Eingriffe muss beendet werden. Beispielsweise die Mütterrente, eine gute Idee, ist eine staatliche Aufgabe, die alle Steuerzahler finanzieren müssen und nicht durch die Plünderung der Rentenkasse erfolgen darf.

 

Helmut Uder

Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek


Geld sparen durch Krankenkassenwechsel

 

Reinbek. Der Krankenkassenbeitrag ist auf 14,3 % festgelegt, der jeweils zur Hälfte vom Versicherten/Rentner und Arbeitgeber/Rentenversicherung zu zahlen ist. Damit kommen die Krankenversicherungen jedoch nicht aus und erheben einen je nach Krankenversicherung unterschiedlich hohen Zusatzbeitrag, den die Versicherten alleine bezahlen müssen. Die Krankenversicherungen haben bereits angekündigt bzw. angedeutet, dass sie diesen Zusatzbeitrag in den nächsten Jahren erhöhen wollen.

 

Der SoVD setzt sich dafür ein, dass auch dieser Zusatzbeitrag der Krankenversicherungen wieder gleichmäßig auf Versicherte und Arbeitgeber aufgeteilt wird. Es kann nicht angehen, dass sich die Arbeitgeber aus der Finanzierung des Gesundheitswesens heraus ziehen und keine Verantwortung mehr für die Gesellschaft übernehmen wollen.

 

Die teuerste Kasse erhebt zur Zeit einen Zusatzbeitrag von 1,7 %. Wer da in eine Kasse mit einem Zusatzbeitrag von 1,1 % wechselt, spart bei einem Monatseinkommen von 2.000 € 144 € Beitrag im Jahr; bei einem Bruttolohn von 3.000 € wären das schon 180 € jährliche Ersparnis.

 

Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, GKV abgekürzt, können die Mitgliedschaft kündigen, wenn sie die gesetzliche Mindestbindungsfrist von 18 Monaten erfüllt haben. Die Kündigung, so heißt es in einem Info-Blatt zu den Kassenwahlrechten, wirkt zum Ende des übernächsten Kalendermonats, gerechnet von dem Monat an, in dem die Kündigung erklärt wird. Es muss aber erst die neue Krankenversicherung abgeschlossen werden. Ein Sonderkündigungsrecht besteht, wenn die Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht.

 

Helmut Uder

Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek


ReinbekerInnen begeistert vom SoVD Kreisfrauenfrühstück

 

Rümpel/Reinbek. Insgesamt 75 Teilnehmerinnen aus 20 SoVD Ortsverbänden - von 32 im Kreis Stormarn - folgten der Einladung der SoVD Kreisfrauenbeauftragten Ute Rehders aus Glinde zum diesjährigen Kreisfrauenfrühstück nach Rümpel. Der frühere AOK Mitarbeiter in Kiel und jetziges Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss des SoVD Landesverband Schleswig-Holstein, Dieter Konietzko, referierte über das gesundheitspolitische Thema der "IGEL-Leistungen".

 

Bei IGEL handelt es sich nicht um das berühmte und beliebte stachelige Tier sondern um die "Individuellen Gesundheitsleistungen". Diese ärztlichen Leistungen müssen von den Patienten selbst bezahlt werden, weil sie von den Krankenversicherungen nicht übernommen werden. Diese Leistungen werden von den Ärzten wie bei Privatversicherten abgerechnet. Zur Zielgruppe, die von diesen Leistungen überzeugt werden sollen, gehören insbesondere Frauen (weil sie ein höheres Gesundheitsbewusstsein haben als Männer) und die Menschen mit höherem Einkommen, weil die eher bereit sind, mehr Geld für zusätzliche Leistungen auszugeben. "

 

Aber sind IGEL-Leistungen wirklich sinnvoll?" fragte Konietzko. "Auf alle Fälle sind sie nicht wissenschaftlich überprüft, so dass man nicht weiß, ob sie für eine umfassende medizinische Versorgung sinnvoll sind." Allerdings würde sich in der Gesellschaft die Einstellung zu medizinischen Untersuchungen im Laufe der Zeit durchaus wandeln. So seien beispielsweise das Hautkrebsscreening oder die Darmspiegelung, die jetzt von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt würden, aus IGEL-Leistungen entstanden.

 

Die Resonanz auf die frauenpolitischen Veranstaltungen des SoVD Kreisverbands zeigen, dass das Interesse der Frauen getroffen wird und das es ein erfolgreiches Konzept ist, soziale Informationen in einem netten Rahmen zu präsentieren und zu diskutieren. Der Zusammenhalt der SoVD Frauen wird durch diese Veranstaltungen gefördert, sind sich auch die Reinbeker Teilnehmerinnen einig.

 

Helmut Uder

Vorsitzender des SoVD Ortsverband Reinbek 

Der Referent Dieter Konietzko vom Sozialpolitischen Ausschuss des SoVD Landesverband
Der Referent Dieter Konietzko vom Sozialpolitischen Ausschuss des SoVD Landesverband
Die Reinbeker Teilnehmerinnen: links Angelika Brela, Roswith Leiß, Christiana Leiß (verdeckt) und Elisabeth Musa-Uder, rechts Renate Orlowski
Die Reinbeker Teilnehmerinnen: links Angelika Brela, Roswith Leiß, Christiana Leiß (verdeckt) und Elisabeth Musa-Uder, rechts Renate Orlowski


Rente zu niedrig - dann Anspruch auf Grundsicherung im Alter

 

Reinbek. Die Bundesregierung von Kanzler Schröder hat mit Zustimmung fast aller Fraktionen des Deutschen Bundestags die Absenkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent bis zum Jahr 2030 beschlossen. Dies geschah durch die Einführung eines sogenannten Demografiefaktors, worunter sich ein normaler Menschen erstmal nichts vorstellen kann.

 

Da die Politik wusste, mit diesen Beschlüssen wird sie die Altersarmut in Deutschland erheblich verschärfen, führte sie gleichzeitig die Grundsicherung in Alter ein. Es ist aber nicht nur die Absenkung des Rentenniveaus, die zur Gefährdung des Lebensstandards durch Altersarmut führt. Das aktuelle Arbeitsleben, dass durch Mini-Jobs, durch Zeitarbeit, durch Werkarbeitsverträge und andere Formen der Lohnabsenkung gekennzeichnet ist, trägt ebenfalls zur zukünftigen Altersarmut bei. Frauen, die im Durchschnitt über 20 Prozent weniger verdienen als Männer in den gleichen Berufen, sind von dieser Entwicklung besonders hart betroffen.

 

Regelaltersrentner/innen können die Leistung auf Grundsicherung beantragen, wenn ihre eigene Rente zu niedrig ist. Die Grundsicherung richtet sich nach dem Grundbedarf sowie dem Einkommen und Vermögen des Einzelnen. Sie wird grundsätzlich für 12 Monate bewilligt; dann muss ein Folgeantrag gestellt werden. Die Grundsicherung wird nicht automatisch gezahlt sondern muss bei der Kommune beantragt werden. Die Grundsicherung wird von den Angehörigen nicht zurück gefordert, es sei denn, die Kinder oder Eltern verfügen über ein Einkommen von über 100.000 Euro im Jahr.

 

Helmut Uder

1. Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek


Equal Pay Day in Reinbek

Reinbek. Zum ersten Mal beteiligten sich die Frauen des SoVD Ortsverband Reinbek an den Aktionen zum Equal Pay Day. "Wir wollen an diesem Tag darauf aufmerksam machen, dass Frauen im Bundesdurchschnitt immer noch über 20 Prozent weniger verdienen als Männer. Wir wollen diese Lohnlücke nicht mehr hinnehmen und fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit", sagt Reinbeks SoVD Frauenbeauftragte Elisabeth Musa-Uder.

 

Renate Orlowski, 2. SoVD Frauenvertreterin, ergänzt, dass Frauen 79 Tage länger arbeiten müssen als ihre männlichen Kollegen, um denselben Lohn zu bekommen. Daher fand die Aktion am 19. März statt - während die Männer ihren Jahreslohn schon Sylvester erarbeitet hatten, mussten die Frauen bis zu diesem Tag arbeiten, um auf den gleichen Lohn zu kommen. Christiana Leiß, stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende, zeigt auf, dass dieser niedrigere Lohn bei den Frauen später auch zu geringeren Renten führt. Frauen beziehen wesentlich niedrigere Renten als Männer. Altersarmut ist deshalb weiblich.

 

Die erste Equal Pay Day-Aktion auf dem Reinbeker Wochenmarkt auf dem Täby-Platz fiel auf. Die SoVD Frauen verteilten leuchtend rote Einkaufstaschen mit der Aufschrift "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit", die auf dem ganzen Marktplatz zu sehen waren. Elisabeth Musa-Uder freut sich über die große Resonanz der Frauen auf diese Aktion, die bei den meisten auf Zustimmung stieß.

 

Helmut Uder

1. Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek

v.l.n.r.: Elisabeth Musa-Uder, Renate Orlowski
v.l.n.r.: Elisabeth Musa-Uder, Renate Orlowski
v.l.n.r.: Renate Orlowski, Sylvia Stabrey und Elisabeth Musa-Uder.
v.l.n.r.: Renate Orlowski, Sylvia Stabrey und Elisabeth Musa-Uder.


Equal Pay Day - Aktion auch in Reinbek

Reinbek. In Reinbek führen die SoVD Frauen am 19. März 2016 zum ersten Mal aus Anlass des Equal Pay Day eine öffentliche Protestaktion auf dem Täby-Platz durch. "Wir wollen darauf aufmerksam machen," so die Frauenvertreterin im Reinbeker SoVD Vorstand, Elisabeth Musa-Uder, "dass Frauen für gleiche oder gleichwertige Arbeit in Deutschland immer noch fast 22 % weniger Lohn als Männer bekommen."

 

Die Entgeltlücke für erwerbstätige Frauen ist in den vergangenen Jahren nicht kleiner geworden. Sie ist in Deutschland außerdem höher als in den meisten EU-Ländern. Auch wenn Frauen genauso viel und genauso gut arbeiten wie ihre männlichen Kollegen, ihr durchschnittlicher Lohn ist deutlich niedriger.

 

Die stellvertretende Vorsitzende Christiana Leiß macht auf den Aspekt aufmerksam, dass "insbesondere Frauen von der Altersarmut betroffen sein werden." Das sei keine Wunder, denn niedriges Arbeitsentgelt heißt später auch niedrigere Renten. Wer Altersarmut bekämpfen will, der müsse im Arbeitsleben damit anfangen.

 

Der Equal Pay Day ist der Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssen, damit sie auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern kommen. Im Rahmen der Protestaktion wird die "Rote Tasche" verteilt, als Symbol für die niedrigere Bezahlung der Frauen und als ein Zeichen für die Lohnungerechtigkeit sowie ein Flyer mit einem entsprechenden Forderungskatalog.

 

Helmut Uder

1.Vorsitzender Ortsverband Reinbek


Jetzt ist es amtlich

 Reinbek. Die Ortsverbände Reinbek und Schönningstedt hatten schon vor etlichen Wochen beschlossen, einen gemeinsamen SoVD Ortsverband zu bilden - eine Stadt - ein SoVD Ortsverband.

 

Der Stormarner Kreisvorstand hat den Zusammenschluss ebenfalls befürwortet und jetzt fehlte nur noch das Votum des Landesvorstands. Der gab jetzt "grünes" Licht für den neuen, rund 320 Mitglieder zählenden neuen Reinbeker Ortsverband. Nach Eingang des entsprechenden Schreibens von Landesgeschäftsführerin Ilona Villwock kann es jetzt losgehen.

 

Am Sonnabend, 12. März 2016 wird um 15:00 Uhr im Rickertsen-Haus in Reinbek die konstituierende Jahreshauptversammlung stattfinden. Über die Arbeitsperiode 2014 - 2016 wird Rechenschaft abgelegt, der Revisionsbericht entgegengenommen und über die Entlastung des Vorstands abgestimmt.

 

Dann wird die Wahl des neuen SoVD Ortsverbandsvorstands und die Revisionskommission für die Arbeitsperiode 2016 - 2018 erfolgen.

 

Die Organisation des Zusammenwirkens der Reinbeker und Schönningstedter, die weitere Aufnahme neuer Mitglieder (allein im Januar und Februar 2016 sind 18 Frauen und Männer neu eingetreten), der Ausbau der ehrenamtlichen Beratungsstrukturen sind einige Themen, die auf der Agenda stehen.

 

Helmut Uder

1. Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek


14.Februar 2016

Das "Ja"- Wort: Ein SoVD Ortsverband in Reinbek

 

Reinbek. In der Jahreshauptversammlung des SoVD Ortsverband Schönningstedt haben jetzt auch die Schönningstedter Mitglieder einstimmig ihr "Ja"-Wort zum Zusammenschluss mit dem Ortsverband Reinbek gegeben. Damit ist der Weg geebnet worden für einen Sozialverband mit 323 Mitgliedern (235 aus Reinbek und 88 aus Schönningstedt). Peter Wöhlert, der bisherige 1. Vorsitzende des SoVD Schönningstedt, sagte, dass damit eine 70 jährige Geschichte des 1946 gegründeten Ortsverbands zu Ende gehe. Aber die kommunale Gebietsreform von 1974, die zum Zusammenschluss von Reinbek, Schönningstedt, Ohe und Neuschönningstedt führte, mache diesen Schritt auf Verbandsebene sinnvoll. "Es ist vernünftig, in der Stadt Reinbek eine starke sozialpolitische Stimme zu haben", erklärte der Reinbeker SoVD Vorsitzende Helmut Uder. Klaus Kunze, bisheriger Schatzmeister des SoVD Schönningstedt, fragte, "warum soll es in Reinbek auf Dauer zwei Ortsverbände geben. Eine Stadt - ein Ortsverband - das ist für mich konsequent."

 

Auch die Stormarner SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau begrüßte den Zusammenschluss. "Der Ortsverband Reinbek hat in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen und ist über die Grenzen der Stadt hinaus ein anerkannter Verband, der sich um die sozialen Belange der Mitglieder kümmert. Das wird er jetzt noch mit noch stärkerer Stimme tun können."

 

Am 12. März 2016 wird dann zum ersten Mal die Jahreshauptversammlung des vereinigten SoVD Ortsverbands im Rickertsen-Haus stattfinden. Die Ortsverbände haben sich bereits darauf verständigt, dass Helmut Uder zum 1. Vorsitzenden kandidieren wird und mit Christiana Leiß (Reinbek) und Peter Wöhlert (Schönningstedt) zwei stellvertretenden Vorsitzende ihm zur Seite stehen.

 

Helmut Uder

SoVD Kreisverband Stormarn

Stellvertretender Kreisvorsitzender und Pressesprecher

T. 0151 41468694


01.Dezember 2015

Weihnachtsfeier des SoVD Reinbek

 

Reinbek. Der Vorstand des SoVD Ortsverband Reinbek lädt alle Mitglieder und ihre Freunde wieder zur traditionellen Weihnachtsfeier ins Rickertsen-Haus ein. Sie findet statt am Sonnabend, 12. Dezember 2015 um 15:00 Uhr. Bürgermeister Björn Warmer und Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann haben ihr Kommen zugesagt. Es wird wieder ein unbeschwerter, vergnüglicher Nachmittag mit nettem Klönschnack werden, ist sich der Vorstand sicher.


Anmeldungen bitte bei Christiana Leiß, T. 040 72104803.

 

Helmut Uder



20. September 2015

SoVD Reinbek erweitert Vorstand


Reinbek. Der SoVD Ortsverband Reinbek vergrößert seinen Vorstand.

"Auf Grund der erheblich gestiegenen Mitgliederzahl ist es erforderlich, mehr Mitglieder in die Arbeit des Vorstands einzubeziehen", erklärte Reinbeks SoVD Vorsitzender Helmut Uder. So wählte die Mitgliederversammlung jetzt einstimmig Ulla Brandt, die in Reinbek als frühere Behindertenbeauftragte bekannt ist, als neue Behindertenvertreterin in den Vorstand. Um die Frauen-Power weiter zu stärken, wurde Elisabeth Musa-Uder als 2. Frauenvertreterin in den Vorstand gewählt und macht die Arbeit jetzt zusammen mit der 1. Frauenvertreterin Renate Orlowski. Auch das Revisionsteam um den Sprecher Jonny Ryll wurde durch die Wahl von Sylvia Stabrey aufgestockt. Alle anderen Vorstandsmitglieder, des jetzt 239 Mitglieder zählenden Ortsverbands, bleiben in ihren Ämtern: 1. Vorsitzender Helmut Uder, 2. Vorsitzende Christiana Leiß, Schatzmeisterin Karin Taube, Schriftführerin Roswitha Leiß, Frauenvertreterin Renate Orlowski und Organisationsmanager Jörg Wischermann.


Helmut Uder

SoVD Ortsverband Reinbek Vorsitzender

T. 0151 41468694


Die Fotos können unentgeltlich veröffentlich werden.


22. August 2015

"Die Menschen suchen Schutz vor Hartz IV beim SoVD"


Reinbek. Eine Analyse der Mitgliederentwicklung des SoVD Ortsverband Reinbek ergab, dass seit Verabschiedung der Hartz IV-Gesetzgebung durch die Rot-Grüne-Bundesregierung 2005 die Mitgliederzahlen deutlich steigen. Aktuell zählt der SoVD Reinbek 238 Mitglieder. "Die Menschen erleben, dass sie um ihre sozialen Rechte stärker kämpfen müssen als früher. Auch die Sozialversicherungen unterliegen dem betriebswirtschaftlichen Prinzip nach Kosteneinsparungen. Betriebswirtschaftliche Rentabilität und sozialstaatliche Leistungen stehen aber oft im Gegensatz", so der Reinbeker SoVD Vorsitzende Helmut Uder.


Während in den fünf Jahren vor den Hartz IV-Gesetzen jeweils vier neue Mitglieder pro Jahr in den SoVD Reinbek eintraten, waren dies in den ersten fünf Jahren nach Hartz IV bereits 9 Mitglieder jährlich. Von 2011 - 2013 verzeichnete der SoVD Reinbek 61 neue Mitglieder (20 pro Jahr); im Jahr 2014 bereits 29 und in den ersten acht Monaten des Jahres 2015 suchten 47 neue Mitglieder sozialen Schutz beim SoVD. "Das ist Rekord verdächtigt", sagt SoVD Vorstandsmitglied Jörg Wischermann. "10 Jahre nach Einführung der Hartz IV-Gesetze scheinen sie ihre volle Wirksamkeit zu entfalten und machen den Menschen Angst vor dem sozialen Abstieg".


"Natürlich freuen wir uns über den Mitgliederzuwachs. Wir helfen gerne und unsere Veranstaltungen im Jürgen-Rickertsen-Haus bereiten durchweg Freude und Ablenkung vom oftmals harten Alltag."


"Es ist traurig und ärgerlich, aber der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft geht Stück für Stück verloren. Wenn sich nicht so viele Bürger/innen in sozialen Initiativen und Verbänden engagieren würden, dann sehe es sozial erheblich schlechter aus. Die staatliche Sozialpolitik kann aber nicht alleine auf den Schultern engagierter Bürger abgeladen werden. Staatliche Sozialpolitik und bürgerliche Verantwortung müssen Hand in Hand gehen", fordert der SoVD Reinbek.


Helmut Uder

SoVD Ortsverband Reinbek

Vorsitzender

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SoVD Frühlingsfest Reinbek


Am Sonnabend, 25. April 2015 findet ab 15:00 Uhr im Rickertsen Haus in der Schulstraße das Frühlingsfest des SoVD Ortsverband Reinbek statt.


Der Vorstand lädt alle Mitglieder und ihre Freunde recht herzlich ein, einen entspannten Nachmittag mit lecker gegrillten Sachen zu verbringen. Als Gäste haben sich u.a. Bürgermeister Björn Warmer und die SoVD Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau angemeldet.

Anmeldungen nimmt Christiana Leiß unter der Rufnummer 040 72104803 entgegen. Wer einen Fahrdienst benötigt, meldet sich bitte auch unter dieser Telefonnummer an.


Helmut Uder SoVD Ortsverbandsvorsitzender


26. Februar 2015

Mütterrente unbedingt beantragen


Reinbek/ Bargteheide. Seit 1. Juli 2014 gibt es die "Mütterrente". Aber immer noch haben nicht alle Frauen, die Anspruch auf diese Leistung haben, einen Antrag bei der Rentenversicherung eingereicht.


Der Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Nord, Helmut Uder aus Reinbek, berichtet jetzt aktuell, dass eine Frau, die keine eigene Rente bezieht, aber drei Kinder geboren hat, in seiner Sprechstunde war. "Drei Kindern bedeuten sechs Rentenjahre oder in Geld ausgedrückt rund 172 Euro monatliche Rentenzahlung". Da dies kein Einzelfall sei, appelliert Uder an die betroffenen Frauen, kein Geld zu verschenken sondern schnellstmöglich einen Rentenantrag für die Mütterrente zu stellen. "Mütterrente ist kein Almosen sondern eine gesetzliche Sozialleistung", so Uder.


Erläuterung zur Mütterrente. Frauen, die vor 1992 ein Kind geboren haben, bekommen seit dem 1.7.2014 zwei Rentenjahre gut geschrieben (davor war es ein Jahr). Wer beispielsweise keine eigene Rente bezieht, aber zwei Kinder hat, kann einmalig den Jahresmindestbeitrag von 1.009 Euro in die Rentenversicherung einzahlen und bezieht dann eine monatliche Rente von rund 115 Euro. Bei drei Kindern sind es sechs Rentenjahre ohne eigene Einzahlung. Die Frauen, die eine eigene Rente beziehen, bekommen seit dem 1.7.14 für jedes Kind monatlich 28,61 Euro mehr Rente. Dazu bedurfte es grundsätzlich keines Antrages sondern dies wurde von der Rentenversicherung automatisch bearbeitet.


Hinweis: Ehrenamtliche Versichertenälteste/ Versichertenberater stehen den Rentenversicherten kostenlos mit Rat und Tat zur Seite und helfen bei der Beantragung der Renten. Versichertenältester Helmut Uder führt am 2. und 4. Montag im Reinbeker Rathaus und am 2. und 4. Mittwoch im Monat im Bargteheider Rathaus seine Sprechstunden durch. Telefonische Anmeldung unter der Nummer 0151 41468694 ist erforderlich, um lange Wartezeitung zu vermeiden. Am 1. und 3. Montag führt er Sprechstunden im Oldesloer Kreisbüro des Sozialverbands (SoVD) durch. Hier ist telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 04531 2772 erforderlich.


Helmut Uder Versichertenältester der DRV Nord

T. 0151 41468694


13. Dezember 2014

Weihnachtsfeier des SoVD Reinbek

 

In fröhlicher Stimmung, bei leckerem Imbiss, kleinen Weihnachtsgeschichten und viel Klönschnack verbrachten die Mitglieder des SoVD Ortsverband Reinbek und ihre Freunde am Sonnabend, 13. Dezember 2014 wieder einen unbeschwerten Nachmittag im Rickertsen-Haus.

Christiana Leiß, stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende, freute sich, Bürgermeister Björn Warmer als Gast begrüßen zu können. Der Bürgermeister revanchierte sich für die freundliche Aufnahme, in dem er die soziale Arbeit des SoVD Ortsverbands lobte. Der Ortsverbandsvorsitzende Helmut Uder forderte die Politik auf, den "sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und die Stärkung des Sozialstaats wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken". Das Wohl der Menschen sei wichtiges als das "Wohl" der Spekulanten der Finanzwelt und der Banken.

 

Helmut Uder

SoVD Ortsverband Reinbek

 

Vorsitzender

T. 0151 41468694


 12.November.2014

Das Foto kann frei verwendet werden. Es zeigt den neuen Beisitzer im SoVD Kreisvorstand, Jörg Wischermann, links, mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Helmut Uder.
Das Foto kann frei verwendet werden. Es zeigt den neuen Beisitzer im SoVD Kreisvorstand, Jörg Wischermann, links, mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Helmut Uder.

Zwei Reinbeker im SoVD Kreisvorstand

 

Reinfeld/Reinbek. Bei einer Nachwahl zum Stormarner Kreisvorstand des Sozialverband (SoVD) Deutschland am 11. November 2014 in Reinfeld wurde der Reinbeker Jörg Wischermann (43) zum neuen Beisitzer gewählt. Zusammen mit dem stellvertretenden Kreis-vorsitzenden Helmut Uder (64) sind damit zwei Reinbeker in dem Führungsgremium auf Kreisebene vertreten.

 

Wischermann wurde in das Internet-Team aufgenommen und präsentierte die Neugestaltung der Internet-Kreisseite des SoVD.

 

Der SoVD Stormarn zählt aktuell 7.728 Mitglieder und kann damit unverändert einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Helmut Uder: "Da die meisten neuen Mitglieder mit Fragen oder sogar mit konkreten Problemen beim SoVD Mitglied werden, wirft dieses zugleich ein schlechtes Licht auf den Sozialstaat. Die Menschen müssen um ihre sozialen Rechte härter denn je kämpfen. Das soziale Klima ist rauher geworden".

 

Helmut Uder

SoVD Ortsverband Reinbek

Vorsitzender

T. 0151 41468694


30. Oktober 2014

Großer Auftritt


Die Stadt Reinbek hatte am 30. Oktober 2014 von allen sozialen Organisationen die Helferinnen und Helfer ins Rickertsen-Haus  eingeladen, die sich in der ehrenamtlichen Seniorenarbeit engagierten. Bürgermeister Björn Warmer dankte allen ehrenamtlich Tätigen für die wichtige Arbeit. Bei Kaffee und Kuchen ging es dann nach der offiziellen Rede zum gemütlichen Teil über, in dem eine junge Zauberin die Zuschauer mit ihren Illusionstricks verblüffte.  


Natürlich war bei dieser Veranstaltung auch der SoVD Reinbek dabei. Und nicht nur passiv sondern Jonny Ryll wurde auf die Bühne gebeten, um bei den Zaubertricks mitzumachen.  


Helmut Uder 

Vorsitzender des SoVD Reinbek


27. Oktober 2014

Wahl zum Seniorenbeirat in Reinbek


Am 1. Dezember 2014 wird in Reinbek ein neuer Seniorenbeirat gewählt. Alle über 60 jährige Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgefordert, den Beirat zu wählen, der gegenüber der Stadtverwaltung und der Stadtvertretung die Interessen der älteren Menschen vertritt und auch informative und gesellige Veranstaltungen organisiert.


Der SoVD Reinbek ruft seine älteren Mitglieder auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich an der Wahl zum Seniorenbeirat zu beteiligen. Damit jeder die Chance hat, die Kandidatinnen und Kandidaten kennen zu lernen, findet am 6. November 2014 um 15:00 Uhr im Rickertsen-Haus eine öffentliche Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber statt.


Helmut Uder

Vorsitzender des SoVD Reinbek


Informationen zum Seniorenbeirat


29.August 2014

vlnr: Wolfgang Schneider, Björn Warmer
vlnr: Wolfgang Schneider, Björn Warmer

SoVD Mitgliederversammlung mit Bürgermeister Warmer

 

Der neue Reinbeker Bürgermeister Björn Warmer hielt Wort. Wie vor seiner Wahl versprochen, besuchte er die Mitgliederversammlung des Sozialverband (SoVD) Reinbek. Er würdigte das soziale Engagement des Verbands, der in Reinbek 188 Mitglieder zählt.

 

Als Referenten konnte SoVD Ortsverbandsvorsitzender Helmut Uder vom geschäftsführenden Landesvorstand Schleswig-Holstein Wolfgang Schneider im Rickertsen Haus begrüßender im Hauptberuf Bürgermeister in Preetz ist. Schneider warnte vor der wachsenden Altersarmut insbesondere bei Frauen. "Die Absenkung des Rentenniveaus von jetzt rund 54 % auf 43 % führt gerade bei den Frauen, die Teilzeitarbeit machen oder geringfügige Jobs ausüben, zu niedrigen Renten, von denen sie nicht leben könnten". Hier müsse heute politisch gehandelt werden, um den Sprengstoff der Altersarmut zu entschärfen.

 

Helmut Uder

SoVD Ortsverbandsvorsitzender Reinbek


Aktion des SoVD Reinbek zum Weltkindertag
vlnr: Helmut Uder, Jörg Wischermann, Johann Ryll

Aktion des SoVD Reinbek zum Weltkindertag

 

Auch in der "reichen" Stadt Reinbek gibt es Armut. Zum Weltkindertag macht der Sozialverband (SoVD) Reinbek mit einer "Fähnchenaktion" vor dem Schloss darauf aufmerksam, dass es in Reinbek 280 Kinder unter 18 Jahren gibt, die in Hartz IV-Familien leben. "Diese Kinder haben weniger Bildungschancen und schlechtere Berufschancen als die Kinder aus höheren Einkommensverhältnissen. Die Chancen auf gute Bildung und gute Arbeit dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", sagt der SoVD Ortsverbandsvorsitzende Helmut Uder.

 

Die Hartz IV Regelsätze müssen dringend angehoben werden und mehr gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden. "Der Kreis Stormarn ist stolz auf seine niedrige Arbeitslosenquote. Da muss es doch möglich sein, den über 20.000 geringfügig entlohnten Beschäftigten im Kreisgebiet anständige Löhne zu zahlen, so dass sie nicht mehr ergänzend Hartz IV beziehen müssen", erklärte Uder.

 

Die aufgestellten Fähnchen sollen an die Hartz Iv Kinder erinnern. Das Schloss steht als Symbol für Reichtum. Deutschland ist enorm reich. Die Sozialpolitik muss dafür sorgen, dass alle an diesem Reichtum teilhaben können.

 

Helmut Uder

Vorsitzender SoVd Ortsverband Reinbek

 

Hinweis: Auf dem Bild zu sehen sind der SoVD Ortsverbandsvorsitzende Helmut Uder und die Vorstandsmitglieder Jörg Wischermann und Johannes Ryll.

 

Sie haben meinen Parkplatz!
Sie haben meinen Parkplatz! Wollen Sie auch meine Behinderung?

SoVD verteilt "Gelbe Karte für Falschparker" in Reinbek.

 

Wer ab Freitag, dem 29. August 2014 in Reinbek auf einem gekennzeichneten Behindertenparkplatz parkt, bekommt vom SoVD Ortsverband Reinbek die "Gelbe Karte" an die Windschutzscheibe geklemmt.

 

SoVD Vorstandsmitglied Jörg Wischermann wird mit seinen Vorstandskollegen die Aktion starten. "Wer ohne Behinderung einem Behinderten den Parkplatz zustellt, verhält sich höchst unsolidarisch," sagt Wischermann. Oft sei es Gedankenlosigkeit, mal eben schnell ein paar Kleinigkeiten einkaufen zu wollen oder in der Behörde etwas abzugeben. "Aber genau in diesem Moment kann es passieren, dass ein Behinderter keinen freien Parkplatz findet, und er ist dann von der Teilhabe ausgeschlossen".

 

Auf der "Gelben Karte" fragt der SoVD Reinbek provokativ, "Sie haben meinen Parkplatz! Wollen Sie auch meine Behinderung!"

 

Wir können nicht immer nur über Inklusion reden, sondern sie fängt im alltäglichen Leben an. Deshalb möchte der SoVD Reinbek die "illegalen Parkplatznutzer sozusagen mit der Nase auf das Problem aufmerksam machen.

Wir hoffen, dass die Nicht-Behinderten mehr Verständnis für ihre behinderten Mitmenschen aufbringen. Sie haben sich ihre Behinderung ja auch nicht freiwillig geholt".

 

Helmut Uder

SoVD Ortsverbandsvorsitzender Reinbek


01. August 2014

Busausfahrt am 02. September 2014

Der SoVD Ortsverband Schönningstedt hat wieder eine Tagesbusfahrt organisiert, zu der auch die Reinbeker SoVD-Mitglieder und ihre Freunde eingeladen sind.

 

Es geht am Dienstag, 02. September 2014 nach Bad Malente mit einer Fünf-Seenrundfahrt und einer geführten Busrundfahrt durch die Holsteinische Schweiz.

 

Abfahrt1: 08:15 Uhr Auf dem Großen Ruhm (Bushaltestelle)

Abfahrt 2: 08:25 Uhr Sachsenwald-EKZ

 

Der Preis beträgt pro Person 41,-- € für SoVD-Mitglieder und 49,-- € für Gäste.

Im Preis inbegriffen sind das Mittagessen und die Fünf-Seenrundfahrt sowie die geführte Busrundfahrt und das Kaffeetrinken.

 

Die Reinbeker Teilnehmerinnen und Teilnehmer melden sich bitte bis zum 22. August 2014 bei Christiana Leiß, Tel. 040 72104803 an.

 

(Hinweis: Der Veranstalter dieser Ausfahrt ist K.D.E.-Reisen GmbH, Winsener Straße 172, 21077 Hamburg.)

 

Helmut Uder

Vorsitzender des SoVD Reinbek

T. 0151 41468694

 

31. Juli 2014

Einladung zum Grillfest

 

Die Behindertenbeauftragten der Stadt Reinbek, Ursula Brandt und Norbert Dähling, laden zusammen mit den SoVD Ortsverband Reinbek am Sonnabend, 09. August 2014 zu einem Grillfest ins Rickertsen-Haus in der Schulstraße 7 ein. Die Veranstaltung soll von 14:00 bis 17:00 Uhr dauern. Eingeladen sind alle Mitglieder des SoVD und deren Familien und Freunde sowie die Behinderten in Reinbek.

 

Die SoVD-Mitglieder melden sich bitte bei Christiana Leiß, Tel. 040 72104803, an.

 

Wir sehen uns am 9.8.

 

Viele Grüße

 

Helmut Uder

Vorsitzender des

SoVD Ortsverband Reinbek

T. 0151 41468694


10. Juli 2014 SoVD-Kreisverband

Jörg Wischermann erklärt, wie das Internet noch effektiver für die interne Kommunikation und die Öffentlichkeit eingesetzt werden kann.
Jörg Wischermann erklärt, wie das Internet noch effektiver für die interne Kommunikation und die Öffentlichkeit eingesetzt werden kann.

Neuer SoVD-Sprecher gewählt

Willinghusen. Bernhard Prautzsch (67) wurde von der Ortsverbänden Glinde, Reinbek, Willinghusen, Schönningstedt und Oststeinbek des Sozialverband (SoVD) einstimmig zum neuen Sprecher der Arbeitsgruppe dieser Ortsverbände gewählt. Er wurde damit Nachfolger des Glinders Helmuth Bahl (79), der nach 18 Jahren das Amt abgab.

 

Prautzsch, der auch Vorsitzender des SoVD-Ortsverbands Willinghusen ist, betonte, dass er "das Profil des SoVD als Interesssenverband für soziale Fragen schärfen  und sozialpolitische Themen nach vorne bringen möchte". Der "Dschungel der Sozialpolitik und des Sozialrechts ist für viele Menschen undurchschaubar. Seine Rechte kann man jedoch nur wahrnehmen, wenn sie bekannt sind. Damit jeder den Durchblick hat, hilft der SoVD". Die beteiligten SoVD Ortsverbände, die über 1.000 Mitglieder vertreten, wollen ihre Arbeitsplanung stärker abstimmen und gemeinsame Projekte initiieren.

 

Für den geschäftsführenden Kreisvorstand wünschten der stellvertretende Kreisvorsitzende Helmut Uder (Reinbek) und die Frauenbeauftragte Ute Rehders (Glinde) Prautzsch viel Erfolg für seine Arbeit.

 

Helmut Uder

Stellvertretender Kreisvorsitzender und

Pressesprecher

SoVD Kreisverband Stormarn

21465 Reinbek

T. 0151 41468694

 

Am Laptop sitzt das Reinbeker Vorstandsmitglied Jörg Wischermann, links nebem ihm die stellvertretende Reinbeker SoVD Vorsitzende Christiana Leiß. Stehend von links nach rechts: Helmuth Bahl, Ute Rehders, Jürgen Verwiebe (Oststeinbek) und Bernhard Prautzsch, der neue Sprecher der Arbeitsgemeinschaft. Jörg Wischermann erklärt, wie das Internet noch effektiver für die interne Kommunikation und die Öffentlichkeit eingesetzt werden kann.

 


19.05. 2014

27. Kreisverbandstagung Stormarn

 

Im Mittelpunkt der 27. Kreisverbandstagung Stormarn des Sozialverband Deutschland (SoVD) steht am kommenden Sonnabend, 24. Mai 2014 in Ahrensburg die Neuwahl des Kreisvorstands. 108 Delegierte aus 35 Ortsverbänden bestimmen dann, wer in den kommenden vier Jahren die Geschicke des Sozialverbands im Kreis bestimmt. Die jetzige Kreisvorsitzende, Irmtraud Sarau aus Jersbek, stellt sich zur Wiederwahl.

 

In ihrem Geschäftsbericht weist Sarau darauf hin, dass sie 2010 den Vorsitz übernahm und der SoVD 6.750 Mitglieder zählte. Diese Zahl hat sich bis heute auf rund 7.500 erhöht. "Dieser erfreuliche Mitgliederzuwachs zeigt, dass sich viele Menschen in Stormarn eine starke sozialpolitische Kraft, die entschlossen für den Sozialstaat eintritt, wünschen. Wir reden aber nicht nur über den Sozialstaat sondern wir kämpfen auch vor dem Sozialgericht für unsere Mitglieder", erklärte Sarau.

 

Die vor Gericht erstrittenen Zahlungen beliefen sich im Jahre 2013 auf rund 570.000 €. Gegenüber 2010 entspricht dies einer Steigerung um 230.000 €. Schwerpunkte der Beratung des SoVD-Stormarn sind Schwerbehinderten- und Rentenangelegenheiten. Aber auch Fragen zu Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung sowie Arbeitslosengeld I und II und Grundsicherung nehmen einen breiten Raum ein.

 

Der Reinbeker SoVD Ortsverband wird auf der Kreisverbandstagung durch Helmut Uder, Christiane Leiss und Jörg Wischermann vertreten. Mit aktuell 177 Mitgliedern verzeichnet auch der SoVD Reinbek eine positive Mitgliederentwicklung. Das konsequente Eintreten für einen starken Sozialstaat, der die sozial Schwächeren der Gesellschaft wirksam schützt, und das entschlossene Vertreten dieser sozialen Interessen vor den Sozialgerichten ist das Erfolgsrezept für die wachsende Mitgliederzahl des SoVD in Reinbek und im Kreis Stormarn.

 

Helmut Uder


27.04.2014

SoVD Frühlingsfest macht Lust auf mehr

 

Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann konnte ebenso wie die Glinder Sozialverbandsvorsitzende Ute Rehders vom Reinbeker SoVD Vorsitzenden Helmut Uder als Ehrengast begrüßt werden, während Reinbeks Bürgermeisterkandidat Björn Warmer als Überraschungsgast beim Frühlingsfest des Reinbeker Sozialverbands (SoVD) im Rickertsen Haus erschien.

 

Bürgervorsteher Lohmann überbrachte die Grüße der Stadtvertretung und lobte die Arbeit des SoVD, denn "das Wort soziale Gerechtigkeit ist schnell ausgesprochen, sie aber in die Tat umzusetzen, erfordert viel Arbeit. Ich habe großen Respekt vor ihrem sozialen Engagement". Auch Björn Warmer, der den Termin aus der Presse entnahm, besuchte spontan den SoVD, weil er die "sozialpolitische Arbeit wichtig und interessant findet. Viele Menschen brauchten fachkundigen Rat bei Anträgen im Rahmen der Sozialversicherung. Da ist es gut, dass es den SoVD gibt".

 

Helmut Uder nannte den SoVD eine "Erfolgsgeschichte", weil es gut ankomme, dass der Verband sowohl politisch für soziale Gerechtigkeit kämpfe als auch gleichzeitig den einzelnen Mitgliedern individuelle Beratung und Hilfestellung in allen sozialrechtlichen Fragen anbiete.

 

Bei herrlichem Sonnenschein erlebten die 45 SoVD-Gäste einen fröhlichen Nachmittag und die von Jörg Wischermann gegrillten Würstchen und der von Christiana und Roswitha Leiss selbstgemachte Kartoffelsalat erfreuten sich großen Zuspruch. Fazit der Teilnehmer: Ein schöner Tag zur Eröffnung der Grillsaison. Das macht Lust auf mehr.

 

Helmut Uder

Vorsitzender

SoVD Reinbek

T. 0151 4146869


22.04.2014

Hartz IV-Regelsätze erhöhen!

 

Der SoVD Ortsverband Reinbek macht sich gegenüber der Politik dafür stark, die Hartz IV-Regelsätze zu erhöhen. Jörg Wischermann, Vorstandsmitglied des SoVD Reinbek, betont, "dass die Unterstützung ausreichen muss, ein menschenwürdiges Existenzminimum zu gewährleisten."

 

Der SoVD Vorsitzende Helmut Uder ergänzt, dass der Hartz IV-Satz "künstlich kleine gerechnet wurde und nach dem Urteil des Verfassungsgerichts bei 424 € liegen müsse und nicht bei den aktuellen 391 €."

 

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Der SoVD Ortsverband Reinbek ist der Auffassung, dass die aktuelle Hartz IV-Regelsatzhöhe von 391 € bei weitem nicht ausreicht, um ein menschenwürdiges Existenzminimum zu gewährleisten.

 

Wir fordern zusammen mit unserem SoVD-Bundesverband Regelsätze, mit „denen gewährleistet ist, dass die betroffenen Menschen ihre materiellen Rechte auf Ernährung, Kleidung, Wohnung, Körperpflege und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wahrnehmen können“.

 

Der DGB Bundesvorstand stellt nach den Aussagen des Geschäftsführenden Bundesvorstandsmitglieds Annelie Buntenbach sogar fest, „dass die Regelsätze nicht verfassungskonform sind“.

 

Rückblickend war es in der Bundesrepublik bis 1990 üblich, den damaligen Sozialhilfesatz an den Preisen des Warenkorbs anzupassen. In diesen Warenkorb, dessen Inhalte und Mengen seinerzeit auch umstritten waren, wurden alle Waren eingerechnet, die von einer Expertengruppe als lebensnotwendig angesehen wurden. Umstritten war diese Methode deshalb, weil die notwendigen Waren, die zur Berechnung des Sozialhilfesatzes heran gezogen wurden, auf subjektiven Wertvorstellungen beruhten. Was für den einen unabdingbar zu einem würdevollen Leben dazu gehörte, war für einen anderen überflüssig.

 

Wegen der vielfachen Kritik wurde der Berechnungsmodus umgestellt. Jetzt dienten die Angaben des Statistischen Bundesamts über das Kaufverhalten der Haushalte, die von niedrigen Einkommen leben mussten, selbst aber nicht auf Grundsicherung angewiesen waren, als Berechnungsbasis.

 

In einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung wurde aber festgestellt, dass „es erhebliche Defizite bei der Umsetzung gibt, weshalb des Grundsicherungsniveau nur gut ein Drittel des durchschnittlichen Lebensstandards erreicht“. Deshalb zweifeln die Wissenschaftler stark an, dass so „Teilhabe ermöglicht und soziale Ausgrenzung verhindert wird“.

 

Die Pressemitteilung des DGB vom 07. April 2014 zeigt den Trick auf, mit dem die Hartz IV-Sätze nach unten gerechnet wurden: Als sogenannte Referenzgruppe für die Berechnung des Existenzminimums werden derzeit die unteren 15 % der Einkommensskale aller Alleinstehenden herangezogen. Bis 2011 wurde noch die Gruppe der unteren 20 % genommen. Die Folge dieser Verkleinerung der Referenzgruppe war, dass der Regelsatz niedriger ausfiel.

 

Weiter wird aufgezeigt, wie der Hartz IV-Satz „klein gerechnet“ wurde: Nach den vom Verfassungsgericht 2010 geforderten Korrekturen würde der Satz bei 424 € liegen. Nach den Kürzungen 2011 jedoch betrug er 403 € und dann nach Verkleinerung der Bezugsgröße 2011 (die ärmsten 15 % statt 20 % der Haushalte) liegt der aktuelle Regelsatz bei 391 €.

 

Der SoVD Bundesverband weist in einer Stellungnahme weiter darauf hin, dass die Kürzungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel massive Kaufkraftverluste der Rentnerinnen und Rentner zur Folge haben. Der Gesetzgeber sei aufgefordert, eine angemessene Teilhabe der Rentnerinnen und Rentner an der allgemeinen Lohn- und Wohlstandsentwicklung sicher zu stellen. Anderenfalls drohten in Zukunft ein nicht hinnehmbarer Anstieg der Altersarmut und soziale Konflikte in der Gesellschaft.

 

 

Helmut Uder Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek Tel. 015141468694

 

 

 

 

Quellen: Stellungnahme des SoVD Deutschland zu den Hartz IV-Regelsätzen ab 2014 Presseerklärung des Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds vom 07.04.2014 Studie der Hans-Böckler-Stiftung, in Böckler impuls 6/2014 und im Arbeitspapier Nr. 298 von März 2014 arbeitsmarkt aktuell, DGB Bundesvorstand, Nr. 01/ Januar 2014


07.04.2014

Sozialverband Reinbek warnt vor Altersarmut von Frauen!

 

Vor einer drohenden Altersarmut von Frauen warnt jetzt der Ortsverband Reinbek des Sozialverbands (SoVD). „In Reinbek und im Kreis Stormarn haben Frauen einen Anteil von 32 % bei den Vollzeitbeschäftigten. Aber an den Teilzeitbeschäftigten sind die Frauen zu über 80 % vertreten. Ähnlich sieht es bei den geringfügig entlohnten Beschäftigten aus. Hier liegt der Frauenanteil bei fast 62 %“, sagt Christiana Leiß, die 2. Vorsitzende des SoVD Ortsverbands Reinbek.

 

„Dieser geringere Verdienst der Frauen während des Erwerbslebens wird sich später in niedrigeren Renten wieder spiegeln. Teilzeitarbeit heute, bedeutet Teilzeitrente morgen. Geringfügig entlohnte Beschäftigung heute, bedeutet morgen eine Mini-Rente“, erklärt der SoVD Vorsitzende Helmut Uder. Niedriglohn sei deshalb weiblich, weil viele Frauen in der Gastronomie, dem Einzelhandel, in Dienstleistungsberufen arbeiteten, wo niedrigere Löhne gezahlt würden als beispielsweise in der Industrie und der Produktion. Wer einen 450 € Job ein Jahr lang ausübe, der erwirbt sich einen monatlichen Rentenanspruch von lediglich 3,46 €.

 

Uder und Leiß wiesen darauf hin, dass die Bundespolitik beschlossen habe, bis 2030 das Rentenniveau auf 43 % des letzten Nettoverdienstes abzusenken. „Das treibt insbesondere die Frauen in die Altersarmut“, so Christiane Leiß. Der SoVD fordere, die zukünftigen Altersrenten „armutsfest“ zu machen.

 

Die aktuelle Rentenpolitik, so befürchtet der SoVD Reinbek, werde die Sozialausgaben der Kommunen zukünftig stärker belasten. Helmut Uder: „Die Zahl der Hartz IV-Empfängerinnen wird auch in Reinbek steigen und damit die Soziallasten anwachsen lassen. Die Kauf- kraft der zukünftigen Rentner und insbesondere der Rentnerinnen wird sinken. Das schwächt die Wirtschaft in der Region. Das ist ein sozial und wirtschaftlicher Teufelskreis“.!

 

 

Helmut Uder Vorsitzender SoVD Ortsverband Reinbek Tel. 015141468694

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07.04.2014 PM- Sozialverband warnt vor Altersarmut von Frauen!
20140407 pm altersarmut von frauen.pdf
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01.04.2014

 

Neuer Webauftritt ist unter www.sovd-reinbek.de erreichbar

 

Aktuelle Inhalte wie die monatlich erscheinende SoVD-Zeitung oder der aktuelle Terminkalender halten sie stets auf dem Laufenden rund um den SoVD-Reinbek.

 

Sie möchten uns kontaktieren? Kein Problem! Unsere Ansprechpartner stehen ihnen gerne zur Verfügung. Gerne können Sie uns auch über unser Kontakt-Formular erreichen, welches direkt beim Vorstand aufläuft.

 

Was wäre die Welt der neuen Medien ohne das Soziale Netzwerk? Auch hier können Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Sei es direkt auf Facebook unter "Sozialverband Reinbek" oder zum Mitlesen in unserem Facebook Plug-In.

 

Viel Spass und einen guten Aufenthalt

ihr SoVD-Reinbek-Team


16.03.2014

neues Vorstandsteam
Vorstand des OV-Reinbek

Neues Vorstandsteam beim Reinbeker Sozialverband

 

"Optimismus" und "Aufbruchstimmung" stellte die bisherige kommissarische Ortsverbandsvorsitzende des Sozialverbands (SoVD) Reinbek, Christiane Leiß, in der Jahreshauptversammlung im Rickertsen Haus fest. "Es ist uns gelungen, ein neues Vorstandsteam zu wählen, dass mit großer Begeisterung an die Arbeit geht", sagte sie.

 

Zum neuen SoVD-Vorsitzenden in Reinbek wurde der frühere langjährige DGB-Regionsvorsitzende Helmut Uder gewählt. Als Stellvertreterin steht ihm Christiana Leiß zur Seite; Schatzmeisterin wurde Karin Taube, Schriftführerin Roswitha Leiß, Frauenbeauftragte Renate Orlowski und Beisitzer Jörg Wischermann.

 

Der Sozialverband hat die Aufgabe, die sozialen Rechte der Mitglieder zu schützen und ihnen bei Problemen mit der Rente oder der Kranken- und Pflegeversicherung zu helfen. Der neue Vorsitzende hat durch seine Gewerkschaftsarbeit Erfahrung in der Selbstverwaltung der Rentenversicherung, der Krankenversicherung und der Arbeitsagentur gesammelt; "gute Voraussetzungen für die neue Arbeit", wie er sagte. Außerdem ist er ehrenamtlich als Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung Nord tätig. In seiner Vorstellung kündigte Uder an, Kontakte zu den Behörden und sozialen Institutionen zu halten, Netzwerke mit anderen sozialen Verbänden zu knüpfen und auszubauen und zu den 166 Mitgliedern neue hinzu zu gewinnen, denn wir wollen noch stärker werden". Der Sozialverband sei eine Organisation in deren Mittelpunkt die Mitglieder stehen und jeder die Gelegenheit habe, sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen zu können. Sein Motto "Ein starker Sozialverband, Teamarbeit, aber neben der Arbeit auch gemeinsam Spaß zu haben".

 

Und so geht es weiter: Am 3. Donnerstag im Monat von 17:00 - 19:00 Uhr Sprechstunde im Rickertsen Haus und am 26. April 2014 das Frühlingsfest für Mitglieder und Freunde.

 

Der Sozialverband (SoVD), Ortsverein Reinbek ist zu erreichen:

c/o Helmut Uder

Gergenbusch 42 h

21465 Reinbek

Tel. 0151 41468694

eMail: hu-infos@t-online.de

 

Auf dem angehängten Foto sind zu sehen: sitzend von links nach rechts: Christiana Leiß (stellvertr. Vorsitzende), Margarete Wilde (Revisorin), Roswitha Leiß (Schriftführerin), Karin Taube (Schatzmeisterin) stehend von links nach rechts: Jörg Wischermann (Beisitzer), Johannes Ryll (Revisor), Renate Orlowski (Frauenbeauftragte), Helmut Uder (Vorsitzender)


15.03.2014

1. MItgliederversammlung 2014

 

Hiermit laden wir zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Reinbek am 15.03.2014 um 15:00 Uhr in das Jürgen Rickertsen Haus ein.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.

 

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.